Beiträge von DJ Wisdom

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    Original geschrieben von autares
    Den Menschen wird es mittelfristig zunehmend in die Städte ziehen. Kürzere Wege und geringere Kosten im Bereich der Energie werden durch höhere Mietkosten aufgefressen, die Unabhängigkeit von täglich schwankenden Benzinpreisen wird wegfallen. Wasserstoff-angetriebene Auto werden zunehmend eingesetzt.


    Wobei ich eher vom Erfolg der "Plug-In" Technologie überzeugt bin. Auf kurze Sicht.



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    Gebäude werden über hocheffiziente virtuelle Kraftwerke betrieben, die Versorger sind somit Kunden der Verbraucher.


    Hier sprichst du ein Szenario an das frühestens in 30-40 Jahren eine Rolle spielen wird.


    Zitat

    Jetzt redest du von zwei unterschiedlichen Dingen: Mineralölgesellschaften und Versorgungsunternehmen. Auf dem Ölmarkt herrscht echter Wettbewerb, ebenso auf dem lokalen Benzinmarkt - eine Zerschlagung bringt da nichts, nur eine bessere Kontrolle.


    Welcher Wettbewerb? Um die Erschließung neuer Öl-/Gasfelder? Ja. Um "die Gunst des Kunden"? Nein.


    Der Kunde ist den Konzernen momentan ausgeliefert. Und die wissen dies natürlich zu schätzen.



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    Original geschrieben von autares
    Noch einmal für alle: der Rohstoff mag ja genug vorhanden sein, es mangelt aber am Abbau!


    Nur weil du 30Trd Barrel in der Erde hast, bedeutet das nicht, dass die Preise niedig sind, wenn davon nur 100Barrel am Tag gefördert werden können, die Nachfrage aber 150 Barrel ist!


    DAS ist das eigentlich Problem, was viele, viele Menschen einfach nicht verstehen.


    Einen Nachfrageüberschuss gibt es nicht. Der würde zu Engpässen führen, die im gesamten Markt einfach nicht vorhanden sind. Das Angebot deckt die Nachfrage. Nur ist diese höher als früher. Das ist alles.



    Au revoir...

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    Original geschrieben von fireblade_RR
    Warum soll die Politik reagieren? Es fließt doch gerade so schön die Staatskassen.


    Was an sich nicht schlecht ist - und gebraucht wird. Unsere Kassen machen immer noch Schulden, grade der Bund und einige Länder geben immer noch zu viel aus. Nichtsdestotrotz muss hier eine Umverlagerung erfolgen. Es muss für die Mehrheit der Menschen möglich sein, sich den Weg zur Arbeit leisten zu können.



    Und das heißt eine unmittelbare Senkung der Steuersätze auf Treibstoff. Das dafür andere steigen müssen (Spitzensteuersatz, Vermögenssteuer etc.) ist logisch und würde ich wie die Mehrheit begrüßen. Nur traut sich das da oben niemand.


    Leider ist die große Koalition in den letzten 6-12 Monaten von ihrem Reformkurs doch stark abgekommen. Denn Reformbedarf ist noch weiterhin stark vorhanden.




    BTT: Ich wollte mir nächstes Jahr eigentlich ein größeres Auto kaufen, werde meine Entscheidung aber revidieren und weiter "runter" gehen. Momentan fahre ich einen Golf III mit 90 PS, der es auf ca. 1100 KG und 6-7l/100KM bringt.


    Mein nächstes Auto wird definitiv ein Model aus der Polo- oder Smart-Klasse werden. Ohne viel Schnick-Schnack, möglichst leicht.



    Au revoir...

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    Original geschrieben von drago
    Und Politik kann sehr wohl einiges ausrichten, wenn sie denn wollte. Sie kann entsprechende Rahmenbedingungen setzen (z.B. Steuer auf Gewinne erhöhen, auch aus Spekulationen etc.) aber auch mehr investieren in neue Technologien. Außerdem, Politik sind wir alle, wir müssen nur endlich von unten Druck machen.


    Oder mal Steuersätze senken ;).


    Ich bin auf die Wahlen 2009 gespannt. Die Politikverdrossenheit hat ja so wie ich es mitbekomme neue Höchstwerte erreicht.



    Au revoir...

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    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    ich halte mich aus der Politik heraus, sondern sehe das als technische Herausforderung an. Ein praktisch kostenloser Energieträger, auf den unser gesamtes Leben der letzten hundert Jahre aufgebaut wurde, ist langsam alle und die Preiste steigen langsam.


    Falsch.


    "Ein praktisch kostenloser Energieträger, auf den unser gesamtes Leben der letzten hundert Jahre aufgebaut wurde, wird frühestens in ca. 40-50 Jahren, eher danach, alle sein und ist jetzt noch weit ausreichend vorhanden, wird aber von den Großkonzernen als edles Gut behandelt und von Spekulanten und Investoren als Anlageform entdeckt und ist dementsprechend gepreist."



    Zitat

    Was wird getan? Es wird gejammert. Aber aktiv getan wird nichts. Ich hätte zu gerne mal eine aktuelle Aufstellung der Neuwagenbestellungen der letzten zwei Monate, wieviel Prozent der Neuwagen tatsächlich auf extreme Sparsamkeit getrimmt sind. Ich möchte mal vermuten, dass da NICHTS in der Statistik zu sehen ist.


    Die Alternative ist ein Fahrzeug, welches in der Lage ist, regenerativ erzeugte Energie (Strom) zu speichern und damit zu fahren. Ich sehe die Zukunft in Elektroautos, die zuhause oder in Parkhäusern oder Tankstellen geladen werden.



    Ich weiß nicht wo du deine Autos kaufst, ich kaufe sie beim Händler - HEUTE.



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    Der Wirkungsgrad von konventionellen Kraftwerken ist immer noch besser als der von instationären Verbrennungsmotoren. Es ist also sinnvoll, an zentraler Stelle den Strom mit gutem Wirkungsgrad zu erzeugen, und ihn dann im Auto zu verwenden.


    Dem widerspricht ja auch keiner. Gib mir einen reinen Elektro-Smart mit einer Batterie für 200KM. Mehr brauch ich und 80-90% der Bevölkerung nicht. Sofort gekauft.


    Gibt's aber erst in 5-10 Jahren.



    Zitat

    Nochmal was zur Politik: Die beeinflusst überhaupt nichts. Der Markt beeinflusst alles. Ein berühmtes Zitat: Die Politik kann genauso wenig Arbeitsplätze schaffen, wie ein Regenmacher es regnen lassen kann. So verhält es sich m.E. auch mit den Preisen.


    Nonsens.


    So funktioniert ein reiner Markt, den es nicht gibt. Siehe auch mein Statement oben.



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    Hört auf zu tanken, dann wirds billiger. Tankt aber trotzdem jeder weiter seine 80l Super in seinen neuen A4-Avant 2,0TFSI, wird sich am Preis rein gar nichts tun. Es wird das verlangt, was der Kunde bereit ist, zu bezahlen.


    Hör auf zu essen, dann sparst du auch an Nahrungsmitteln. Ist ja so einfach. :rolleyes:


    Zitat

    Und wie es aussieht, sind jeden Tag zig Millionen Kunden bereit, auch 1,55 Euro/l zu zahlen. Und sie werden es auch bei 2,00 und bei 3,00 tun, bis es endlich mal richtig wehtut.


    Die meisten MÜSSEN - ist einfach so. Arbeit etc. Getankt wird wenige, das bestätigen selbst die Mineralölkonzerne (pro Jahr 2-3% weniger).



    Au revoir...

    VERKAUFT.




    Salut,


    verkaufe heute meine Braveheart 2-Disc Special Edition auf DVD.






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    Au revoir...

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Die Frage ist doch: Wo ist der faire Wert von 1bl Öl?


    Der Wert sollte sich eigentlich aus Angebot und Nachfrage ergeben. Dabei ist es eigentlich unerheblich, ob der faire Preis bei 30$ he Barrel oder 200$ je Barrel liegt, sofern es sich um einen fairen Preis handelt.


    Kommt es nun zu Marktstörungen - sei es durch übermäßige Spekulation, durch Angebotsverknappung oder sonstwas - kommt es zu Preissteigerungen. Die Frage hierbei ist, wie schnell und wie stark diese Preissteigerungen ausfallen. Hast du z.B. einen Ausfall aller Förderkapazitäten der OPEC-Staaten wäre ein rasanter, steiler Preisanstieg nachvollziehbar. Wenn du dir jetzt den Chart anguckst und den steilen Anstieg siehst, ist die Frage, ob es dahinter einen fundamentalen Grund gibt. Auf lange Sicht gibt es den mit der zunehmenden Nachfrage aus China und Indien. Allerdings ist der Preisanstieg sehr rapide in sehr kurzer Zeit. Dies lässt den Schluss zu, dass es momentan zumindest nicht begründbar ist, dass Öl da steht, wo es steht. Auf lange Sicht - also der Preis, der sich aus Angebot und Nachfrage ergibt - können 120$ pro Barrel allerdings fair sein. Hätten wir einen langsamen, kontinuierlichen Anstieg zu dieser Marke gehabt, begleitet von entsprechenden fundamentalen Daten, wäre 120$ der faire Preis. Die rasante Preisentwicklung lässt aber den Schluss einer Blasenbildung zu und einer Abweichung des Preises von seinem fairen Wert.


    Normaler Verlauf von Angebot und Nachfrage. Marktdaten zeigen eine erhöhte Nachfrage bei Öl bei gleichzeitig nicht steigenden Fördermengen -> der Preis steigt.


    Das Problem das man momentan hat ist der von dir und vielen anderen hier genannten Run auf Öl und Rohstoffen an den Börsen.




    Anders als in vielen anderen Bereichen des privaten Konsums oder sonst im Konsumentenmarkt gibt es eben keine Alternative. Jetzt werden viele mit Vorschlägen kommen (BioDiesel, Gas u.ä.), für die absolute Mehrheit ist das keine Alternative (die würde beträchtliche Kosten für einen Umbau oder Neu-Kauf mit sich bringen, die für viele einfach nicht tragbar wären).



    Anders als bei Technik-Produkten oder den meisten Konsumgütern kann ich


    a.) nicht einfach auf Alternativen umsteigen


    oder


    b.) ganz auf den Kauf verzichten



    Ich kann mir keinen LCD-Fernseher kaufen? Kein Thema, warte ich einfach bis ich es kann. Aber 100KM pro Tag oder gar mehr kann ich weder mit dem ÖPNV (gleicher Preis oder teurer bei deutlich längeren Laufzeiten) oder anderen Alternativen hinter mich bringen.


    Es ist, wie bei Lebensmitteln, die Hilflosigkeit, die einen wütend macht. Und das Multi-Milliarden Konzerne scheinbar Ihre neue Lust am testen vom Machbaren haben und eine neue Stufe der Gier erreicht haben.


    Der Markt funktioniert nicht. Wer mir was anderes erzählen will verleugnet Tatsachen. Und auch wenn es angeblich keine Absprachen zwischen den Konzernen geben soll, so scheint man sich doch auf einen Konsens der "Wir haben immer die selben Preise" schweigend geeinigt zu haben.



    Ein freier Markt scheint unter bestimmten Rahmenbedingungen (hier: ein bedeutender Rohstoff befindet sich in den Händen einiger weniger) nicht zu funktionieren. Diese Tatsache muss langsam akzeptiert werden.


    Niemand hat etwas gegen Gewinne, und niemand will diese den Konzernen verbieten. Aber scheinbar scheint nicht alles in einem reinen, freien Markt handelbar sein. Diese Aussage versetzt viele "Marktteilnehmer", Wirtschaftswissenschaftler u.ä. involvierte Personen in Entsetzen. Die Kraft des freien Marktes und dessen Stellung als einzig wahre Lösung für Probleme des Handels mit Gütern/Dienstleistungen muss hinterfragt werden, zumindest in einigen Bereichen des Lebens.



    Au revoir...

    Das K850 kann einiges mehr als das K800/K810i (hab das K810i besessen und besitze jetzt ein K850i). Das 850er hat wegen des neuen Steuerungssystem einen schlechten Ruf, obwohl es ein deutliches Update zum Vorgänger repräsentiert.


    Das G900 sieht momentan noch sehr interessant aus, aktuell spricht aber absolut nichts gegen das 850i. Es ist das aktuelle SE Top-Model, und das auch zurecht.


    Für mich stellt es im non-Smartphone bereich sogar das (aktuelle!) Highlight dar.



    Au revoir...