Zitat
Original geschrieben von n3o
DJ Wisdom: Dein Einwand ist eigentlich berechtigt, aber es sind bei mir nun mal die nackten Fakten, die mich zu dieser Aussage kommen lassen. Wenn es mir, als sehr erfahrenem PC Nutzer es trotz mehrmaligem Anlaufes nicht möglich ist Linux fehlerfrei laufen zu lassen, dann finde ich das benutzerunfreundlich. Dass es einfach anders geht, zeigt mir das Beispiel MAC OS X. Keine 10 Minuten Einrichtungszeit und schon läuft funktional alles (übrigens ebenso wie bei Windows) und ich muss mich als User nur noch um's Aussehen kümmern...
Du vergleichst aber (indirekt) Äpfel
mit Birnen.
Linux /Unix /AIX /HP-UX etc. sind Profi-Systeme - anders kann man es nicht sagen. Konfigurierbar bis in die letzten Winkel, vieles geht über Kommando-Ebene, erst so langsam kommt die GUI gesteuerte Funktionalität hinzu.
MacOS X (und alle MacOS Versionen davor) sind explizit auf die einfache Benutzerführung ausgelegt worden - das wie nie das Ziel von Herrn Torvald und Konsorten.
Von daher ist es einfach schlichte Notwendigkeit, sich in die OpenSourceOS Systeme einzuarbeiten, anders geht es nicht. Der (u.U. ) immanente Vorteil ist, das WENN du dich dann an eine Installation z.B. eines LAMP Systems wagst, du dein System von der Picke auf verstehst und alle möglichen Fehler von Grund auf ausmerzen kannst (es sei den sie sind auf der Programm-Ebene vorhanden).
Nicht ohne Grund sind (im Verhältnis gesehen) überdurschnittlich viele Linux / Unix User Cracks bzw. Profis - da Sie ansonsten nur kaum mit entsprechenden Systemen arbeiten könnten.
Und zuletzt : Linux & Konsorten werden zum grossen Teil von Freaks unterstützt, wenige Firmen liefern entsprechende Treiber o.ä. mit. Apple als MacOS Schirmherr kann entsprechende Maßnahmen ohne Probleme durchsetzen, noch stringenter als es Microsoft tut - das vereinfacht eine OS Entwicklung bereits ungemein...
Au revoir...