Beiträge von peterdoo

    Aber wenn bei der Netzsuche "verboten" steht, hat das mit der liste der bevorzugten Netze (OPLMNwAcT) nichts zu tun. Die Liste der bevorzugten Netze hat nur Einfluss, solange das bevorzugte Netz empfangbar ist. Bei der congstar-SIM z.B. steht in dieser Liste aus Österreich nur T-Mobile A. Die Angabe "verboten" kommt aber aus der liste der verbotenen Netze FPLMN (F=forbidden). E-Plus/O2 haben den Kunden in diesem Jahr diese Liste per OTA Update komplett gelöscht.

    Zitat

    Klappt aber nicht immer - manche SIM setzen sich nach jedem Neustart wieder zurueck


    Die SIM-Karten haben bei bestimmten Listen zwei Versionen gespeichert. Eine für die nur-GSM/EDGE Telefone und eine andere für die UMTS/LTE Telefone. Bearbeitet man die Liste auf einem GSM/EDGE Telefon, sieht man die Änderungen auf dem UMTS/LTE Telefon bei solchen SIM-Karten nicht.

    Wenn bei der Netzsuche Einbuchen verboten steht (Kreis mit rotem Balken), ist die Netzkennung irgendwie auf die Liste der verbotenen Netze auf der SIM gekommen. Roaming-Steering soll nicht die Aufnahme des Netzes in die Liste der verbotenen Netze verursachen. Vielleicht hat die Telekom mal die SIM-Karten so ausgeliefert. Bei meiner Congstar waren im Auslieferungszustand 3 Vodafone Netze in der Liste der verbotenen Netze (IT, ES, PT). Solange die Kennung in der Liste steht, wird das Handy nie mehr versuchen, sich automatisch in dieses Netz einzubuchen, unabhängig davon, ob die Telekom das erlaubt oder nicht.


    Damit das Netz von der Liste entfernt wird, gibt es 2 Möglichkeiten:
    - Im Service Mode die ganze Liste löschen.
    - So oft per Hand das Netz A1 wählen bis sich das Handy einmal einbucht.
    Ab dann soll bei der Netzsuche nicht mehr angezeigt, dass das Einbuchen nicht erlaubt wäre und das Handy sollte sich bei schlechtem Signal von T-Mobile A wieder automatisch ins A1 einbuchen.

    Zitat

    Original geschrieben von wolfbln
    Beispiel: Hat man eine "Flatrate" in alle Netze, darf ein EU-Anruf nur noch 0,05€/min Aufpreis kosten, hat man ein 500 MB Datenpaket, darf die EU-Nutzung immer noch 25 € + den Inlandspreis für die 500 MB kosten.


    Die Flatrate "in alle Netze" bezieht sich immer nur auf die Netze in Deutschland. Also kosten nur die Anrufe aus einem EU Land nach Deutschland 0,05€/min (+ MWSt) Zuschlag. Die Anrufe aus einem EU Land in die anderen EU-Länder würden dann wie bisher etwa 0,22€/min kosten.


    Da bei allen Zahlen noch die MWSt. dazu kommt, müsste man für die 500 MB im EU-Roaming etwa 30 Euro zuzahlen.


    Natürlich muss man Zuhause vor der Fahrt ins Ausland genug Minuten/Datenvolumen verfügbar haben, denn es werden gleichzeitig mt der Zuzahlung die MB vom Heimkontingent verbraucht.

    Meiner Meinung nach ist der Vertragspartner entscheidend. Der ist der Anbieter der Dienste gegenüber dem Verbraucher und unterliegt den EU-Regelungen. Von welchem Netzbetreiber der die Dienste einkauft, dürfte keine Bedeutung haben. Also XXSIM ohne EU-Regulierung und mysims2go mit der EU-Regulierung. Da XXSIM im wesentlichen die Tarife der Travelsim übernimmt, sind die EU-Roamingtarife automatisch enthalten.


    Bei mysims2go wird in den AGBs auf deren Webseite mal von Zypern, mal von Griechenland als Firmensitz gesprochen. Eigentlich sollte also der Regulierer aus Griechenland oder Zypern zuständig sein.


    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Mit der Telekom Europa Option komme ich in der ganzen EU ganz gut klar :-)


    Bei den Vertragstarifen mit etwas höheren monatlichen Beträgen scheint es oft schon gute Roamingangebote inklusive zu geben. Sei es BASE, Telekom, Vodafone, 1&1 oder die Orange Billigmarke Sosh in Frankreich (25€/Monat inkl. 5 GB EU-Datenroaming/Jahr) oder Simobil Slowenien (20€/Monat mit 1 GB EU-Datenroaming pro Monat und unbegrenzten EU-Anrufen im Roaming für zusätzliche 10€ nur in den Monaten in denen Roaming verwendet wird). Bei der Telekom, Vodafone, Simobil (=Vodafone Partner) hat man normalerweise die guten Netze der großen Partner im Roaming zur Verfügung, so dass die Qualität nicht so leidet wie bei E+ Roaming.


    Dort, wo monatlich weniger verbraucht wird, gibt es weniger gute Angebote für EU-Roaming. Und gerade in dem Segment wird die neue EU-Regelung nicht viel ändern.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Nach geltendem Recht sind Gespräche/SMS im benachbarten EU-Ausland teilweise sogar günstiger als in Deutschland (abhängig vom Tarif). Das hört nun auf, weil bald immer Deutschlandtarif+X erhoben werden darf, wenn ich das richtig verstanden habe.


    Es bleibt alles wie bisher.


    Im EU-Roaming wird der Preis begrenzt auf den niedrigeren von den beiden Werten:
    -Deutschlandtarif+Zuschlag.
    -Bisherige Obergrenze.


    Es profitieren nur die, die in Deutschland niedrige Tarife oder Pakete haben. Das hat aber keine Auswirkungen auf die Tarife in Deutschland. Kostet heute ein Anruf aus Deutschland nach Schweden/Frankreich 0,99 €/Min, greift beim Anruf mit derselben SIM aus Frankreich nach Schweden/Frankreich die Obergrenze von 22,61 Cent/Min. Die Preise von Deutschland aus brauchen wegen der EU nicht geändert werden. Genau gleich heute wie ab März 2016. Der einzige Unterschied ab Mitte 2017 wird sein, dass der Zuschlag für eine bestimmte Zeit/Menge Null sein wird. Sind einmal diese Zeit/Menge verbraucht, wird ein Zuschlag deutlich niedriger als in 2016 berechnet.


    Die "dauerhafte Nutzung außerhalb des Landes" muss von der EU-Kommision noch definiert werden. Es ist anzunehmen, dass die Bewegungsprofile der EU-Beamten nicht als "dauerhaft außerhalb" zählen werden. Also werden die schon Einiges an der Gesamtzeit und Menge an Roaming ohne Zuschlag erlauben müssen.

    Bis 2017 ändert sich ja nicht wirklich viel. Wenn kein Paket Zuhause gebucht wird, wird in den meisten Fällen die Summe des Heimpreises+Zuschlag die bisherigen Obergrenzen erreichen. Also fast alles wie bisher.


    Ist ein Paket zuhause gebucht, kommen noch immer die Zuschläge dazu. 5 Cent/MB (+MWSt) ist noch immer nicht günstig. Bucht man bei Toggle ein 500 MB UK Paket, müsste man noch 30 Euro zuzahlen, wenn man diese 500 MB außerhalb der UK verbraucht. Nicht gerade ein Schnäppchen :)


    Die Preise der Pakete Zuhause haben also wenig Einfluss auf den Endpreis im Roaming. Ich sehe bis 2017 leider sehr wenig Druck auf die Anbieter.

    Die Zuschläge müssen nicht zwingend angewendet werden. Es handelt sich um die Obergrenzen. Jedem Anbieter steht es frei, diese niedriger zu gestalten oder auf die ganz zu verzichten.


    Hier die Quelle für das Beibehalten der bisherigen Obergrenzen:
    http://www.consilium.europa.eu…15/07/08-roaming-charges/


    "Also after 30 April 2016, the sum of the domestic price and any surcharge cannot in any case be higher than the current retail caps".

    Ab dem 21.10. wird bei Vodafone Spanien das Inklusivvolumen der Daten bei den Prepaid-Tarifen erhöht. Diese sind dann:


    • Vodafone Yuser: 1 GB + 20 min. zu Spanien Fest/Mobil für 10 €/Monat.
    • Vodafone Superyuser: 1,5 GB + 50 min. zu Spanien Fest/Mobil für 15 €/Monat.
    • Vodafone Megayuser: 2 GB + 100 min. zu Spanien Fest/Mobil für 20 €/Monat.
    • Vodafone Internacional Smartphone: 1,5 GB + 60 min. zu Fest/Mobil der 35 Länder für 15 €/Monat.

    lycamobile.es, lycamobile.de und togglemobile.co.uk benutzen in Deutschland das Netz von Vodafone und in Spanien das Netz von Movistar. Die Preise für die Anrufe nach Deutschland und Spanien sind vernünftig. Bei Togglemobile gibt es 1 GB zu 20 GBP, nutzbar in beiden Ländern, bei den anderen beiden gibt es auch kleinere Datenpakete. Bei .es die spanische Nummer, bei .de eine Deutsche und bei .co.uk die Möglichkeit, die beiden zu buchen. Das Problem ist, dass die Identität der SIM in jedem Land wechselt, was zum Verlust der APN einstellungen führen kann. Für ältere Nutzer nicht zu empfehlen.

    Am 18.10. sollte bei allen Prepaid Karten von Orange Spanien LTE aktiviert werden. Die Voraussetzung ist, dass man eine USIM verwendet.


    Mal sehen, ob die Orange Mundo dann auch im Roaming LTE unterstützen wird.