Beiträge von heinsheins

    Noch als Ergänzung: Das Crystal hat tatsâchlich einen eigenen Anschluss für eine Sprechgarnitur, gleich neben dem des Hörers (mit vier Kontakten für Masse, Signal Mikrofon, Signal Hörer, + 5 Volt). Laut Anleitung wird die Garnitur automatisch als solche erkannt. Allerdings kann ich keine mechanische Schalterfunktion in der Buchse endecken. Die Garnitur soll sich hotplug-mäßig an- und abstecken lassen und entsprechend ist Hörer und/oder Freisprecheinrichtung in- bzw ausgeschaltet. Eine Aktivierung per Menü oder Taste bedarf es dafür nicht, entsprechend sind auch keine Einstellungen zu finden


    Daher gehe ich davon aus, dass anhand der elektronischen Eigenschaft der Sprechgarnitur das Telefon ihren Anschluss erkennt?! Diese gilt es irgendwie zu simmulieren. Wäre zu schön, wenn das hinzubekäme wäre ;-)

    Ich benötige dringend eine information bzgl. des Anschlusses für eine Sprechgarnitur bei "Ascom Crystal VA EG 920". Für einen bestimmten Zweck (s. nachstehend) habe ich die Kontakte für Masse, Mikrofon und Hörer an jenem Anschluss intern an den Lötstellen "abgegriffen" und per Kabel aus dem Gerät geführt. Ich will damit einen Studer-Telefonhybrid (DSP Telephone Hybrid) bespeisen, was nach angaben eines Studer-Experten über den 4W-Line-Modus gehen könnte/sollte.


    Allerdings werden die angelöteten Kabel mit angeschlossener Technik (sei es der Telehybrid, externes Mikro mit oder ohne inkl. Verstärkung oder Aktivbox) offenbar vom Telefon nicht als angeschlossene Sprechgarnitur erkannt, weil a) nicht der geringste Pegel auf nur einer der beiden SIgnalwege zu verzeichnen ist und b) der übliche Freisprechmodus aktiv bleibt.


    Daher die Frage unter den Experten hier im Forum: Wie kann ich das Telefon möglichst einfach überlisten und ihm vorgaukeln, dass eine Sprechgarnitur eingesteckt ist. Braucht es da irgendeine Elektronik, lässt sich da etwas einfach brücken? Die Recherche nach einer entsprechenden Garnitur ist im Übrigen mir nicht gelungen, zumindest nicht unter Berücksichtigung des sehr speziellen Steckers, den es für das Telefon braucht.


    Freue mich über jede Anregungen, die mich in der Sache weiterbringt. Vielen Dank.

    ... kein guter Tag für Kloppi und seine Jungs. Ich dagegen kann mich nicht beschweren ;) Ein wirklich klasse Forum!


    Dass das am Ende komplizierter sein wird, als ich jetzt bereit bin, zu sehen, ist mir schon klar. Aber mit diesem etwas überschwenglichem Optimismus habe ich schon so manches gerissen. Ich kann mich in sowas ziemlich reinhängen. Das Optimistische hier macht vor allem aus, dass ich mir ziemlich sicher bin, die Sache so weit zu durchschauen, um sie für ziemlich optimal und vor allem machbar zu halten - zumindest theoretisch.


    Mit Programmier-Logik kenne ich mich aus alten Zeiten durchaus etwas aus (VB). Und was gibt es da Dankbareres, als von gefühlt sehr kompetenter Seite eine Lösung so anschaulich aufgezeigt zu bekommen!


    Und wo knorpi1 jetzt noch die Fritz-Karten auf dem Servierteller reicht, lass ich mich doch noch zu einer etwas langsameren Gangart überreden ;)


    Werde jetzt also erstmal fleißig in Klausur gehen und würde mich wieder melden, wenn ich ein paar Schritte weiter bin.


    Bis hierhin aller besten Dank!!!

    woooooooooooooooow, ich bin hin und wech!!! Irgendwie must du in unserer Sendung eine gebührende Erwähnung bekommen - oder auch zwei, oder dr...


    Das klingt wirklich, wirklich, wirklich gut. Das wird morgen spätestens übermorgen ganz konkret so gemacht. Wenn man den Bulletpoints bei Amatisoft glauben will, könnte das relativ schnell aufgesetzt sein. Der Link ist doch der Richtige:


    http://amatisoft.homelinux.com…age_name=AmatixInstantPBX


    Mal sehen, wie schnell ich morgen zwei gebrauchte Fritz-ISDN-Karten auftreibe ;)


    Und wenn ich das richtig bei dir ´raushöre, dann würde man in der finalen Ausbaustufe den Telehybrid außen vor lassen. Statt dessen sämtliche offene Mikrofone (Moderation, Gäste)übers Mischpult in die Soundkarte des Linuxrechners führen und entsprechend dessen Soundkartenausgang ins Mischpult rein, um den Anrufer auf die Summe und die Studiomonitore zu routen. Der Operator wäre dann an einem Netzwerkclient per VOIP verbunden. Per PHP-Oberfläche würde der Operator Kommentare zu den Anrufern notieren und speichern, so dass diese + dem aktuellen Verbindungsstatus der Anrufer für den Moderatoren auf seinem Netzwerkclient sichtbar sind (wohlmöglich mit Anrufer-Historie).


    Dann müsste nur noch der Moderator per Client-Tastatur den gewünschten Anrufer in die Konferenz dazuschalten. Großartige Idee das mit der Konferenzschaltung! und keine umständlichen Verkabelungen und Rumgelöte!


    Einzige Sorge wäre bei der Lösung, dass ohne Telehybrid und der ausschließlich Rechner internen Signalverarbeitung etwaige Echos, Delays oder Leitungsrückkopplungen auftreten könnten, auf deren Elemnierung der Telehybird ja spezialisiert ist. Aber das wird sich dann ja zeigen.


    Jetzt muss ich leider noch eine unverschämte Frage stellen: Wärst du in der Lage und bereit, die PHP-Programmierung zu übernehmen? Dafür würde ich mich auch in einem für uns machbaren Rahmen erkenntlich zeigen. Aber vielleicht sagst du ja auch, dass auf die Ferne dass gar nicht zu machen ist. Für den Fall würde ich irgendwie auch in Hannover fündig werden ;)


    Du sagst einfach, ab wann dir die Sache zuviel Zeit raubt oder Nerven kostet!!! Hatte schon mit deinem letzten Post so schnell nicht gerechnet.

    hi webbiller,


    wow, das nenne ich mal ne Antwort, wie man sie sich nur wünschen kann ... und so promt


    :top:


    Du hast die Parameter des Projekts schon genau richtig erfasst: 2 x NTBA als Anlagenanschluss = 4 Leitungen nach draußen. Unsere eigentliche Anlage ist die ascotel bcs8. Jedoch halte ich die alternativ verfügbare agfeo AS34 als die geeigneterere TK-Anlage zum "bastelhaftem" Ausbau um die gewünschte Funktionalität.


    ascotel bcs8: 8 x Systemtelefon, 4 x Analognebenstellen, 2 x S0 extern, 2 x S0 intern, konfigurierbar über Hyperterminal (für mich etwas schwierig)


    agfeo AS34: 2 x Sytemtelefon, 10 x Analognebenstellen, 2 x S0extern, 1 x S0 intern, konfigurierbar über Softwaretool (vieeel einfach)


    Die konkrete Anwendungspraxis zum bessseren Verständnis:


    Als Bürgerrundfunksender von Hannover unterstützen wir ehrenamtlich arbeitende BürgerInnen beim Produzieren von Fernsehsendungen und strahlen sie auf einer lokal begrenzten Kabelfrequenz aus. Ein neues Call-In-Format soll Hannover-96-Fans die Möglichkeit bieten, per Anruf sich an der Spieltagsanalyse zu beteiligen. So ne Art telegener Fussballstammtisch, bei dem vile Fans per Telefon zu Wort kommen sollen. Jetzt wird dir wahrscheinlich schon vieles klar: Nachdem von der Vormittlungszentrale ein erstes persönbliches Vorgespräch stattgefiunden hat, soll der daraufhin "gehaltene" Anrufer gezielt vom Moderator per Tastendruck am PC oder Telefon ins Studio geschaltet werden können. Insgesamt sollen also max. 4 Anrufer im Hintergrund auf ihren Einsatz warten können. Dazu steht uns ein "Studer DSP Telefonhybrid" zur Verfügung, der in Verbindung mit einem analogem Telefon Gesprächsverbindungen aufs Studiosignal umsetzt.


    Eigentlich kommt aus diesem Grund nur die agfeo AS34 in Frage, da mir nur bei ihr bekannt ist, mit welcher Tastenkombination Gespräche mit analogen Nebenstellenapparaten heranzuholen sind. Bei der ascotel bcs8 geht das meines Wissens nur mit den Systemtelefonen.


    Die autom. Rufannahme (inkl. autom. Ansage) + anschl. Weiterleitung (an die personell besetzte Vermittlungszentrale) eingehender Anrufe mit einer ISDN-Karte zu lösen, habe ich auch schon erwogen. Jedoch hatte ich nur Software gefunden wie capicall oder calling_us_max. ASTERISK ist da natürlich die bessere, weil auch günstigerere Lösung. Werde ich mich gleich mal mit auseinandersetzten. Frage mich z.B., ob sich mit ASTERISK zwei einfache ISDN-Karten - was ja deutlich günstiger käme als 1 x 2-4 Port-Karte - gleichzeitig verwalten kann.


    Das sollte sich so gut lösen lassen. Auch würde nur zu diesem Zweck 1 x ISDN-Karte reichen: 3 eingehende Anrufe können so gleichzeitig entgegen genommen werden (2 x per ISDN-Karte, 1 x persönlich), mindestens ein Anrufer wird fast immer "gehalten" sein. Also wird uns kaum ein Anruf durch nicht nutzbare freie Ressourcen die Lappen gehen.


    Mein beschriebenes Szenario bezog sich vor allem auf den Prozess nach jener persönlichen Begrüßung durch den zentralen Vermittlungsplatz. Ab hier sind keine Ansagen, Wartemusik oder Eingaben mehr nötig. Wie gesagt: Die bis maximal verfügbaren vier Anrufer sollen von der Vermittlungszentrale so "geparkt" werden, dass der Moderator von einer weiteren analogen Nebenstelle - nämlich der für den Telehybrid - frei entscheiden kann, welcher der gehaltenen Anrufe "herangeholt" werden sollen. Dazu wäre es wichtig, dass an dieser Nebenstelle erkennbar ist, ob die Leitungen wirklich belegt sind, oder der wartende Anrufer nicht in der Zwischenzeit aufgelegt hat.


    Das meine erhoffte Lösung sich offenbar nicht so eben mal realsieren läßt, will mir nach deiner dankbaren Erläuterung plausibel sein. Um das "Tuten" nach einem potenziellem Verbindungsabbruch durch den wartenden Anrufer als "nicht mehr belegte Leitung" erkannbar zu machen, bedürfte es zusätzlich offenbar einer akkustischen Signalauswertung. Das dürfte schon sehr viel aufwendiger sein?! Meine Nachfrage dazu: Gilt das auch für ISDN-Ports? Interne S0Busse stehen ja zur Verfügung.


    Allerdings ist auf diese Funktion fast nicht zu verzichten. Für den flüssigen Sendeablauf ist es wichtig, dass der Moderator sich sicher sein kann, das "geparkte" Gespräche auch wirklich da sind. Sonst käme es ständig zu unschönen, tutenden Breaks ;) Eine PC-Oberfläche mit Angaben zu den aktuellen Anrufern wird er eh vor sich haben. Darin leicht zu integrieren wären Schaltvorgänge am Druckerport per Visuell Basic.


    Das aslo noch mal zur Vollständigkeit. Ich will deine Zeit auch nicht überbeanspruchen. Solltest du nach dieser Lektüre noch abschließende Tipps und/oder Hilfestellungen anzubieten haben, freue ich mich natürlich.


    Wenn nicht, sei deinem ersten Post und dessen sehr hilfreiche Infos nochmals gedankt!!!


    p.s.: Ich hoffe, nicht etwa auf einen überzeugten Fussballmuffel gestoßen zu sein ;) Wenn nicht, kann ich vielleicht deinen Ehrgeiz einmal mehr damit wecken, dass du die Sendung ab 05. Nov 2011 auch im Internet live verfolgen können wirst.

    Ich würde gerne mit meiner alten Agfeo AS34 mit uralt Firmware ein Mini-Callcenter für ein Nonprofit-Projekt realsieren. Deshalb darf das Ganze nicht viel kosten :)


    Das Entscheidene dabei ist, dass bis zu vier Gespräche nach einer ersten persönlichen Begrüßung endlos "gehalten" werden können und zwar so, dass sie von einer bestimmten Nebenstelle (System- oder Analogtelefon) gezielt (!!!) "herangeholt" werden können. Das heißt, es soll ausgesucht werden können, welches der gehaltenen Gepräch herangeholt werden soll.


    Die Funktion "Parken" kommt insofern nicht in Frage, da sie die "geparkten" Anrufer chronolgisch heranholt - ohne Auswahlfunktion. Die Funktion "Weitergeben" an eine Nebenstelle funktioniert nur eingeschränkt, da die TK-Analge nur 40 + 60 Sekunden den Anrufer in der Warteschleife beläßt und anschl. die Verbindung abbricht.


    Außerdem bedürfte es dann an jeder der vier Nebenstellen eines Endgerätes, das ansich gar nie bedient werden würde. Die sind eigentlich zuviel des Guten. Genauso wenig bedarf es in der "gehaltenen" Position einer Ansage und Musik. Es soll beim Anrufer nur Stille im Hörer sein. Insgesamt gilt also, weniger ist mehr?!


    Daher hoffe ich auf Realisierbarkeit folgender Idee:


    Wenn von der zentralen Vermittlungsstelle aus ein Gespräch zum gezielten Heranholen im Hintergrund "gehalten" werden soll, wird eine "Weitergabe" an eine der vier vordefinierten Nebenstellen eingeleitet. Jetzt das Entscheidene: An den Ports, die jenen Nebenstellen zugeordnet sind, müsste eine möglichst einfache Technik anliegen, die eine automatische Anrufannahme "fingiert" - etwa so, wie bei einem Anrufbeantworter, nur mit deutlich weniger Funktionen (keine Musik, keine Ansage, keine Mailbox). Die entsprechenden Ports an der "agfeo AS34" wäre dann als "Anrufbeantworter" konfiguriert, so dass ein Heranholen mit einem einfachen Tastendruck jeder Zeit möglich ist.


    Ich stelle mir vor, dass für einen erfahrenen Telekommunikationstechniker/ingenieur leicht einzuschätzen ist, ob so eine Lösung einfach zu realisieren ist?! Evtl. ist derjenige sogar in der Lage, mir zu sagen, wie konkret ein entsprechender Technikbaustein auszusehen haben muss. Bauen kann ich ihn wohlmöglich selbst?!


    Das würde mich wirklich seeeehr freuen!


    Zu guter letzt:


    Ideal wäre eine Ergänzung jenes Bausteins um einen Schaltkontakt pro Port, der bei bestehender bzw gehaltener Verbindung schließt. Über diesen Schaltkontakt würde ich dann per Druckerport eines PCs am Bildschirm erkennbar machen wollen, welche der vier Nebenstellen eine Verbindung aufrecht hält.


    Ich weiß ... ist viel verlangt :rolleyes: