Beiträge von petersen67

    Zitat

    Original geschrieben von vodafrank
    Nicht nur, dass dich Vodafone regelrecht abzockt, jetzt musst du obendrein auch noch von Bayern nach Hamburg ziehen. :D



    :-)


    DAS ist tatsächlich das Allerschlimmste daran! ;-)



    Aber einer Internetbekanntschaft, vulgo "Linea" mein Kundenkennwort übermitteln??


    Mein Bank warnt immer vor sowas und sagt: Wir oder unsere Mitarbeiter werden Sie niemals nach Ihrem Kennwort fragen!

    Zitat

    Original geschrieben von mostwanted
    Wieso willst Du gegen Vodafone vorgehen? Widersprich der Rechnung mit dem Hinweis auf bereits erfolgte Kündigung (Hinweis auf Kopplungsvertrag), widerrufe die Einwilligung zum Einzug, verbitte Dir weitere Korrespondenz und verweise auf den Rechtsweg. Dann muss Vodafone "klagen" was die nicht machen werden - weil Sie damit auf die Schnauze fallen.



    Oder lass Dich zur Buchhaltung durchstellen und schildere den Fall, da sitzen meist kompetente Mitarbeiter :)



    Die kompetenten Mitarbeiter durfte ich schon kennenlernen! ;-)
    Daruafhin habe ich es vorgezogen, nur noch schriftlich mit dem Verein zu kommunizieren.


    Übrigens hatte ich vor kurzem einen Mitarbeiter von VF mit roter Jacke abends vor der Haustüre stehen, der freundlich nachfragte, ob er mich für Vodafone LTE gewinnen könne.


    Tja, man sieht sich immer zweimal.
    Unter normal Umständen hätte ich das gerne getan, da ich mich aber mit Haarspaltern auseinanderzusetzen habe, ziehe ich mittlerweile wieder den Magentariesen vor.


    Ich habe Widersprochen, habe gekündigt, habe vom Sonderkündigungsrecht gebrauch gemacht, ich habe gebittet und gebeten, habe vom Anwalt der Verbraucherzentrale geschrieben, vom nächsten Schritt, dem Anwalt für Vertragsrecht den ich bereits telefonisch kontaktiert habe und den Weg der Öffentlichkeit .. Alles kein Erfolg. VF will die 5 Euro - soviel kostet der Vertrag glaube ich, nachdem er ja vorher 2 Jahre kostenlos war - unbedingt von mir haben.

    Zitat

    Original geschrieben von phonefux
    Auch das wäre ein gutes Argument. Wenn in der Anleitung lediglich diese Anwendungsweise beschrieben wird, aber keine Nutzung am Laptop und für die Laptop-Nutzung vielleicht sogar die Software nicht mitgeliefert wird, spricht das natürlich für eine rein lokale Nutzung und damit eine faktische Bindung an den DSL-Vertrag.



    Das weiß ich nicht. Vermutlich kann man den Stick auch ohne DSL Box nutzen. Leider habe ich kein Laptop.


    Darum geht es aber doch auch nicht. Es geht doch darum, wie sich ein Vollkaufmann gegenüber einem Nichtkaufmann verhält. Und zwar in einem nicht gerade transparenten Vertragskonstrukt, welches einige Fragen aufwirft.
    Der Anwalt der Verbraucherberatung hier in Hamburg war es im Übrigen, der den Vertrag einen Koppelvertrag nannte.

    Zitat

    Original geschrieben von phonefux
    Meinetwegen. Einen solchen Vertrag haben wir hier aber nicht. Niemand käme doch auf die Idee, einen Mobilfunkanschluss, den er tatsächlich mobil nutzt, mit der Formulierung "Kündige ich meinen Anschluss an der oben genannten Adresse" zu kündigen. Von daher ist das hier durchaus ein weiterer (wenn auch nicht zwingender) Anhaltspunkt dafür, dass die Kündigung lediglich den DSL-Anschluss umfassen sollte.



    Mal vereinfacht: Wenn du an deine Bank schreibst: Hiermit kündige ich mein Konto.


    Was machen die dann?


    a) den Brief wegwerfen
    b) Denken: Was ist das für ein Idiot?
    c) Nix
    d) Denken: Was ist das für ein Idiot? Und einen Brief mit der Rückfrage aufsetzen: Welches Konto wollen Sie zu welchem Zeitpunkt kündigen?

    Interessanterweise ist es ja so, dass der Stick IN die DSL Box gesteckt werden muss. So stand es zumindest in der Anleitung, wenn man die Anschaltzeit überbrücken wollte.
    Da ich den Stick NIE verwendet habe, kann ich aber genaueres nicht dazu sagen.


    Die neue Adresse konnte ich VF zum Zeitpunkt der Kündigung ( 07/2011) noch nicht nenne, da die noch unbekannt war. Wurde selbstredend schnellstmöglich nachgereicht.


    Bayern nach Hamburg :-)

    Dein Fehler, den Vodafone schlichtweg für sich ausgenutzt hat, war der Wortlaut in deiner Kündigung:



    Du hast hier doch explizit nur den Telefon- und Internetanschluss (im Volksmund: DSL-Festnetzanschluss) gekündigt, nicht aber den daran zwar gekoppelten, aber dennoch separaten Mobilfunkanschluss. Weshalb hast du den nicht gleich mit gekündigt, wenn du dir über dessen Bestehen ja offenbar völlig bewusst warst?


    [/QUOTE]


    Ist der Mobilfunkanschluß kein Telefonanschluß und/oder Internetanschluß?

    Hallo,




    im Dezember 2009 schloß ich einen DSL 6000 Vertrag/easybox 802 WLAN bei Vodafone ab. In Verbindung mit diesem Telefon- und Internet DSL Vertrag wurde ein Tarif UMTS " mobile surf connect sofort" angeboten, welche u. a. evtl. Überbrückungszeiten, in denen DSL eingerichtet wird, aber noch nicht funktionieren könnte, mittels eines UMTS Sticks möglich gemacht werden sollte. Dieser UMTS Tarif konnte NUR IN VERBINDUNG mit dem "Hauptvertrag" DSL gebucht werden. Tatsächlich wurden zwei Verträge geschlossen, beide mit Unterschrift. Aber mit dem o. g. Kopplungshinweis.



    Ich habe diesen Stick in 2 Jahren bis heute nie verwendet.


    Nun habe ich - bedingt durch einen Hausverkauf - den Anschluß gekündigt und zwar fristgerecht nach Ablauf von zwei Jahren.


    Exakter Wortlaut:


    SgDuH,
    aufgrund des Verkaufes meines Hauses möchte ich den Telefon- und Internetanschluß a. o. g. Adresse zum xx. xx.2011 kündigen.


    Eine Mitnahme des Vertrages ist lt. Auskunft einer Ihrer Mitarbeiter nicht möglich, da am neuen Wohnort kein VF DSL zur Verfügung steht.


    MfG



    Von Vodafone zurück kommt eine Kündigungsbestätigung, welche sich auf den WLAN Router, also das DSL bezieht.


    Ich reagiere darauf nicht weiters da ich der Auffassung bin, alles, was irgendwie mit dem VF Vertrag in Zusammenhang steht, gekündigt zu haben.


    Wenige Wochen später werde ich darüber informiert, dass mein UMTS Vertrag - der ja nicht explizit gekündigt worden ist - durch den Wegfall des DSL vertrages nun modifiziert auflebt und für mich eingerichtet wird.


    In den AGB von VF wird dies so formuliert:


    1. Der Datentarif "VF Mobile Connect Sofort" kann nur in Verbindung mit dem "VF Zuhause DSL All-Inclusive" Paket gebucht werden.


    2. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. [...] Wird nicht rechtzeitig gekündigt, verlängert sich der Vertrag automatisch um 1 Jahr.


    3. Wenn der " VF Zuhause DSL All-Inclusive" nicht mehr besteht, wird der Datentarif ( VF "Mobile Connect Sofort" -siehe oben) durch den Tarif VF "Mobile Connect Starter" ersetzt.


    Durch diese Modifizierung/Vertragsänderung wird der bis dahin parallel zum DSL bestehende UMTS Vertrag "Connect sofort", der KOSTENLOS war, zu einem kostenpflichtigen Vertrag "Connect Starter").




    Man hat dreißig Tage Zeit dieser Aktivierung und Umwandlung zu Wiedersprechen, sofern kein VF DSL am neuen Wohnort zur Verfügung steht. Dies erfuhr ich allerdings nicht durch VF, sondern durch Internetforen. Meines Erachtens hätte der Mitteilung, dass eine Vertrags- und Tarifänderung vollzogen wird in jedem Falle ein Widerrufsbelehrung beigefügt werden müssen. Auch auch die Veränderung der Kosten durch die Tarifänderung hätte hingewiesen werden müssen.


    Ich habe nicht widersprochen, da ich meiner Meinung nach vollumfänglich alle bestehenden Verträge bei VF fristgerecht gekündigt habe.


    Nach Aussage eines Anwalts bei der Verbraucherberatung handelt es sich bei den bestehenden Vertragskonstrukt um einen Koppelvertrag. Also einen Hauptvertrag und einen Nebenvertrag, der nur zustande kommt, weil der Hauptvertrag besteht. Wird der Hauptvertrag gekündigt, erlischt der Nebenvertrag, der solitär gar nicht hätte bestehen können, auch.


    VF lässt nun abbuchen, ich widerspreche der Lastschrift, zahle nicht und erwäge den Gang zu einem Anwalt für Vertragsrecht. Ebenso werde ich WISO/ZDF anschreiben.


    Meiner Meinung nach hätte VF im Falle einer unklaren Kündigung meinerseits über die kaufmännische Sorgfaltspflicht nachfragen müssen, welche (n) Vertrag/Verträge ich kündigen möchte. Tatsächlich hat sich aber VF nur einen der vermeintlich zwei bestehenden Veträge ausgesucht und für diesen die Kündigung bestätigt. In der Hoffnung, der Kunde läßt sich so hinters Licht führen.


    Wer hat ähnliche Erfahrungen mit VF in diesem Vertragskonstrukt gemacht. Bitte melden und schildern!


    Wer ist anwaltlich gegen Vodafone vorgegangen? Mit welchem Anwalt?


    Gibt es bereits Urteile in diesem Fall? Lt. Internet ist dieser Vertrag gerade heftig in der Kritik, da die zwei Jahresverträge eben aktuell alle auslaufen und VF diese perfide Masche fährt.