Beiträge von klausN80X

    Ari Partinen ist wohl die wichtigste Gestalt in Microsofts gescheiterter Lumia-Smartphone-Offensive. Er zeichnete sich nämlich für die wohl einzige Komponente in High-End-Lumia-Geräten verantwortlich, welche weder Microsofts träge Entwicklungsabteilung, noch die regelmäßige Support-Einstellung zurückhalten konnte: die Kamera.

    Zu ihrer Zeit hatten Lumia-Flaggschiffe bei den Kameras stets einen großen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz. Verantwortlich dafür war der Finne Ari Partinen, welcher seit Juni 2014 für Apple tätig ist. Dort war er mitverantwortlich für das iPhone 7, das Kamera-technisch einen enormen Sprung im Vergleich zu den Vorgängern gemacht hatte.


    Nun ist der bekannte Ingenieur wieder zurück bei Microsoft und auch wieder in Finnland. Der Konzern hatte vor wenigen Wochen eine Job-Ausschreibung für einen Android Kamera-Architekten veröffentlicht, welche man nun anscheinend besetzt hat. Jener Mann, der die Lumia-Kameras und später auch die iPhone-Kamera großartig gemacht hat, arbeitet nun im Surface Imaging-Team. Es könnten glatt spannende Zeiten bevorstehen.

    Surface Duo Preis in den USA bereits auf 740 Euro gefallen

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    Das Microsoft Surface Duo wurde Ende 2019 vorgestellt und ist in derselben Ausstattung im Spätsommer 2020 in den USA auf den Markt gekommen. Während in Übersee bereits die Preise erheblich sinken, verlangt der Konzern in Deutschland weiterhin die sehr hohe UVP von über 1.400 Euro.


    Surface Duo bestellen

    Dass sich der enorme Preisverfall auch hierzulande ähnlich abspielen wird, zeigen aktuelle Aktionen in den USA. Dort bietet es Amazon aktuell für 879 US-Dollar an, umgerechnet also 736 Euro. Nachdem Amazon auch eine Übernahme der Zölle anbietet, lässt sich das Produkt somit für unter 1.100 Euro nach Deutschland verschiffen, immerhin 300 Euro weniger als der nächstgünstigste Händler hierzulande verlangt.


    Dass mittlerweile ein unkomplizierter Amazon-Import nach Deutschland wesentlich günstiger ist als der Kauf bei Microsoft in Deutschland, zeugt von der falschen Preispolitik, die der Konzern beim Surface Duo verfolgt. Die Nachfrage in den USA muss derart niedrig sein, dass es innerhalb von 6 Monaten bei fast 50 Prozent der UVP angelangt ist.

    Überraschung! - iOS 14.4.1 ist da


    Mit iOS 14.5 im laufenden Beta-Test, überrascht die plötzliche Veröffentlichung von iOS 14.4.1 am heutigen Montag, das Wartungsupdate scheint jedoch nicht mehr auf das Apple-Event im laufenden Monat warten zu wollen.


    Das Security-Update ist seit wenigen Minuten als Drahtlos-Aktualisierung auf Apples Servern verfügbar und sollte in den kommenden Minuten auch in den Einstellungen eures iPhones auftauchen.

    Mit iOS 14 hat Apple die Funktion „Auf Rückseite tippen“ eingeführt.

    Ich hab zwar hier und da schon darauf hingewiesen, doch ist diese Option so gut in den Einstellungen versteckt, dass sie unter iPhone-Besitzern weiterhin nur begrenzt bekannt ist.

    Apple rührt daher mit einem neuen Erklärvideo die Werbetrommel für die Funktion.


    Wenn das iPhone entsprechend konfiguriert ist, könnt ihr durch mehrfaches Antippen der iPhone-Rückseite beispielsweise zum Home-Bildschirm wechseln, das Kontrollzentrum öffnen oder auch ein Bildschirmfoto aufnehmen. Darüber hinaus lassen sich mithilfe der Klopfgeste auch HomeKit-Aktionen starten.


    Apples hat ein neues Support-Video und einen älteren Apple-Film zum Thema veröffentlicht.

    Zudem bietet Apple deutsche Hilfeseiten zum Thema.

    Bei Apple Deutschland hat nämlich niemand die auf YouTube veröffentlichten Links überprüft, hier wurden schlicht die englischsprachigen Verweise aus dem Original-Video übernommen.

    Die Funktion „Auf Rückseite tippen“ ist ab dem iPhone 8 verfügbar.




    Hilfeseiten:

    „Wo ist?“-Netzwerk geknackt: Forscher hebeln Apples Sachenfinder aus

    Während die Apple-Community noch auf den Verkaufsstart der AirTags genannten Sachen-Finder aus Cupertino wartet, ist der Fachbereich Informatik der Technischen Universität Darmstadt bereits einen Schritt weiter.

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    Im Rahmen eines Forschungsprojektes hat dieser heute ein Framework zum Tracking eigener Bluetooth-fähiger Geräte veröffentlicht, das im Hintergrund auf Apples riesiges „Wo ist?“-Netzwerk zugreift.


    Die Sicherheitsforscher Alexander Heinrich und Milan Stute des so genannten Secure Mobile Networking Lab haben dafür das „Find My“-Protokoll, das Apple schon jetzt in Macs und iPhones einsetzt, per Reverse Engineering durchleuchtet und es geschafft, dieses für eigenen Hard- und Softwareintegrationen zweckzuentfremden.


    Erstellen eigener „AirTags“ ist möglich

    Konkret gestattet die Vorarbeit der Informatiker jedem Anwender das Erstellen eigener „AirTags“. Um dies so einfach wie möglich zu machen, haben die Programmierer der Uni Darmstadt nicht nur ihr Framework veröffentlicht, sondern bieten mit OpenHaystack auch eine Mac-Applikation an, die die Konfiguration der eigenen Sachen-Finder ermöglicht.

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    Als Basis kann hier das Bluetooth-fähige BBC micro:bit dienen, ein preiswerter Einplatinencomputer, der für um die 20 Euro zu haben ist.


    Was kann die App?

    • Eigene Tags erstellen, basierend auf Apples riesigem Find My-Netzwerk
    • Herunterladen der letzten Standorte und anzeigen auf einer Karte
    • Icons und Farben für jeden Tag, um sie auf der Karte besser unterscheiden zu können
    • Installation des „AirTag“-Firmware-Images auf Bluetooth-Dongles wie z.B. einem BBC micro:bit

    Wie funktioniert Offline Finding?

    • Die Tags senden spezielle Bluetooth-Beacons aus
    • iPhones in der Nähe empfangen die Beacons und gehen davon aus, dass das sendende Gerät verloren gegangen ist
    • Diese verschlüsseln Ende-zu-Ende die eigenen aktuellen GPS-Koordinaten und laden sie zu Apple hoch
    • Die OpenHaystack-App lädt die verschlüsselten Meldungen der eigenen Geräte herunter und entschlüsselt sie lokal auf dem Mac.

    Über „erhebliche Datenschutzprobleme“ gestolpert

    Sowohl die Mac-Applikation als auch ihr Quellcode sind jetzt über das Code-Portal GitHub erhältlich. Auf dem eigenen System ausgeführt platziert die Mac-App ein Plugin in Apples Mail-Anwendung, um auf das „Wo ist?“-Netzwerk zugreifen zu können.

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    Das Team der TU Darmstadt, die bereits andere Apple-Dienste, wie etwa das drahtlose AirDrop-Protokoll unter die Lupe genommen haben, haben sich bereits seit den ersten Ankündigungen von iOS 13 im Jahr 2019 mit Apples „Wo ist?“-Netzwerk auseinandergesetzt und sind im Rahmen ihrer Projektarbeit über „erhebliche Datenschutzprobleme“ gestolpert, die bereits an Apple gemeldet wurden.


    Allerdings hat Apple bis jetzt noch kein Security Bounty dafür ausgezahlt. Die Entwickler berichten:

    "Bis macOS 10.15.6 war jede App ohne Sandbox (wie Firefox, Google Chrome, Zoom) in der Lage, Apples Standort-API zu umgehen, die die Zustimmung des Benutzers erfordert, bevor eine App auf den Standort des Geräts zugreifen kann.


    Dies war durch den Zugriff auf die privaten Schlüssel möglich, die für alle Apple-Geräte verwendet werden, die mit einem iCloud-Konto auf dem System verbunden sind. Eine bösartige Anwendung konnte diese Schlüssel verwenden, um die vom Find My Network übermittelten Standortdaten herunterzuladen und zu entschlüsseln.


    Unsere kürzlich veröffentlichte Arbeit zeigt, dass diese Schlüssel einen Standortverlauf für eine Woche liefern und eine dauerhafte Verfolgung des Opfers für bis zu 9 Wochen ermöglichen, selbst wenn die App in der Zwischenzeit gelöscht wurde (weil macOS die Entschlüsselungsschlüssel vorberechnet).


    Unsere Auswertung hat auch gezeigt, dass es für einen Angreifer ein Leichtes ist, die meistbesuchten Orte eines Opfers (wie der Arbeitsplatz oder das Zuhause) zu erkennen und zu identifizieren, zu welcher Tageszeit die Person dort war. Apple hat die Sicherheitslücke bestätigt und das Problem mit macOS 10.15.7 (CVE-2020-9986) behoben. Das Problem war auch in den ersten Betaversionen von macOS 11 vorhanden."


    Apple selbst hatte das „Find My network“ im Sommer als Dienst für Drittanbieter vorgestellt, der das Auffinden von Produkten anderer Anbieter über Apples 1,5 Milliarden aktiv genutzte iOS-Geräte realisieren soll.

    Ursprünglich am 22. Februar 2021 geschrieben:

    Über die letzten Tage haben die Diskussionen um ein bevorstehendes Apple-Event im März wieder Fahrt aufgenommen. Ausschlaggebend war eine zunächst belastbare Behauptung, Apple plane für den 16. März neue Produktvorstellungen. Der stets gut vernetzte Bloomberg-Autor Mark Gurman hat dies dann auch prompt dementiert.


    Von ungefähr kam der 16. März als Datum allerdings nicht. Bereits vor einer Woche haben wir darauf hingewiesen, dass die Chancen für die Vorstellung neuer Apple-Produkte um dieses Datum herum sehr hoch stehen. Dahinter liegt das einfache Rechenspiel, dass sich Apple bereits in den vergangenen Jahren in den korrespondierenden Kalenderwochen sehr aktiv gezeigt hat.


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    So ist Gurmans Absage für den 16. März dann auch keinesfalls so zu deuten, dass Apple für den gesamten kommenden Monat keine neuen Produkte in der Warteschlange hat. Die Frage ist eher, wann und auf welche Weise werden wir die Neuerungen zu sehen bekommen. Alternativ zu einem Video-Event besteht ja weiterhin auch die Möglichkeit der „stillen“ Produkteinführung per Pressemitteilung, wie wir es in den letzten Jahren in zahlreichen Fällen gesehen haben.



    AirTags, iPad Pro und Apple TV auf der Warteliste

    Auf der Warteschlange für dieses Frühjahr stehen definitiv Apples „Dinge-Finder“ AirTags sowie neue Modelle des iPad Pro. Zudem wären unserer Meinung nach längst überarbeitete Versionen von Apple TV (letzte Aktualisierung im September 2017) sowie des großen, mittlerweile auch schon drei Jahre alten HomePod fällig. Nicht ausgeschlossen, wenngleich erst später im Jahr erwartet, ist darüber hinaus die Ankündigung der dritten AirPods-Generation bis zum Sommer.


    Mark Gurman schließt mit seinem Kommentar dann auch lediglich den 16. März als Termin aus, es bleiben im kommenden Monat somit noch genug andere Tage für die Ankündigung entsprechender Neuerungen. Passend dazu hält auch der in der Vergangenheit mit seinen Prognosen regelmäßig treffsichere Jon Prosser daran fest, dass seinen Informationen zufolge im März neue iPads und die AirTags auf Apples To-Do-Liste stehen.

    Mit dem 23. März macht ein neues Datum für Apples Frühjahrs-Event die Runde. Der Termin stammt aus einer angeblich zuverlässigen chinesischen Quelle. Ergänzend dazu ließ der bekannte Apple-Blogger Jon Prosser verlauten, dass sich seine Informanten ebenfalls auf diesen Termin einschießen.



    Apple hat bereits in den vergangenen Jahren im März die ersten Produktneuheiten für das laufenden Jahr präsentiert. In diesem Jahr stehen Apples „Dinge-Finder“ AirTags sowie neue Modelle des iPad Pro auf der Warteliste.


    Zudem würden neue Versionen von Apple TV und dem großen HomePod nicht überraschen. Der HomePod ist seit drei Jahren unverändert erhältlich, Apple TV wurde zuletzt im September 2017 überarbeitet. Beide Geräte wären dafür prädestiniert, in neuen Versionen auch als verbesserte HomeKit-Hubs mit Thread-Unterstützung zu funktionieren.