Beiträge von klausN80X

    Tolle Ankündigung: eine MS-VR-Brille erscheint noch 2017



    Microsoft will demnächst in den Virtual Reality-Markt einsteigen und hat mit den eigenen Hersteller-Partnern neue und günstige VR-Headsets angekündigt. Laut der spanischen Seite VirtualWorld soll das allerdings bis zum Weihnachtsgeschäft nichts mehr werden und wir hätten ehrlich gesagt auch nicht damit gerechnet.


    Die Entwickler haben die VR-Headsets erst seit März und ob sich der Windows Store bis zum Xbox One X-Launch, wann auch die VR-Headsets kommen sollten, mit VR-kompatiblen Titeln füllt, wagen wir zu bezweifeln. Für die Entwickler gilt es in diesem Jahr Prioritäten zu setzen und bei jedem größeren Studio dürfte diese bei der Microsoft-Konsole liegen.


    Dennoch hieß es heute in einem Gespräch bei HP, dass intern weiterhin alle Zeichen auf einen Start im Jahr 2017 deuten. Die Headsets sind hardwaremäßig fertig und wurden bereits im März an die Entwickler ausgeliefert. Einem Start steht von Hersteller-Seite prinzipiell nichts im Weg.


    Microsoft bestimmt das Tempo


    HP, Acer, Dell und Lenovo sind allerdings nicht die treibende Kraft hinter den Headsets, sondern Microsoft. Die Redmonder möchten in diesen Markt einsteigen und haben die Partner quasi mitgeschleift. Aus diesem Grund kann HP in Wahrheit den Launch-Termin der Headsets gar nicht selbst bestimmen. Es ist eine koordinierte Aktion von Microsoft, die auch von Redmond aus gesteuert wird.


    Microsoft muss die Windows 10-Plattform bereit machen für die kommenden Virtual Reality-Headsets und während das Mixed Reality-Portal bereits seit dem Creators Update ein Teil des Betriebssystems ist, hat man die Vorbereitungen in anderen Ebenen wohl noch nicht abgeschlossen.


    Microsoft möchte die VR-Headsets sehr aktiv vermarkten und wird dafür ab dem Fiskaljahr 2018 (FY18), das ab Juli 2017 beginnt, eine eigene Abteilung dafür gründen, an deren Spitze die ehemalige Marketing-Chefin von Oculus stehen wird. Zudem wird man Partnerschaften mit Entwicklerstudios knüpfen wollen, welche die Headsets natürlich bereits ab Start unterstützen sollen. Diese Aufgabe muss Microsoft übernehmen und davon hängt auch der Release-Termin ab.


    Microsoft wird ab Juli aktiv die Vermarktung von Windows 10 Mixed Reality beginnen und wohl daraufhin einen Start der Geräte initiieren. Ob das noch 2017 sein wird, darüber entscheidet Microsoft und nicht etwa HP, Dell oder Lenovo. Bei HP stehen jedoch alle Zeichen auf einen Release im Jahr 2017.


    Was denkt ihr? Schafft es Microsoft noch, die VR-Headsets noch im Jahr 2017 auf den Markt zu bringen?

    Schon, aber wenn man sich Windows ARM so ansieht, scheint das dieses Mal doch recht vielversprechend. Bei allen anderen mobilen System-Versionen hatte ich eher ein nicht so gutes Gefühl.


    MS verspricht das WP8 besser wird und
    man denkt sich "Na, ob das klappt?"


    MS verspricht das Win10M besser wird und
    man denkt sich "Na, ob das klappt? Und wo ist eigentlich WP9 geblieben?"


    MS verspricht das Windows 10 ARM besser wird und
    man denkt sich "Na, schauen wir mal."

    Eigentlich hätte es dieses Thema schon sehr viel eher hier in den TT schaffen können.
    Doch anscheinend gibt es keinen mehr der sich für TT ernsthaft noch interessiert.
    Und auch ich mache das mehr oder weniger als "Abschiedsgeschenk" und aus Verbindung zum kultigen TT.


    Also: Trekstor Smartagent - Windows 10 Smartwatch offiziell vorgestellt
    Nachdem Microsoft die Windows 10 Smartwatch von Trekstor bereits im Zuge der Build 2017-Entwicklerkonferenz vorgezeigt hat, wurde sie nun auch offiziell vom deutschen Hersteller per Pressemeldung angekündigt.


    Die Windows 10 Smartwatch von Trekstor wird als Trekstor Smartagent auf den Markt kommen und ist vorrangig für den Betrieb in Unternehmen gedacht. Sie soll die Kommunikation und Ressourcen-Management in Unternehmen optimieren. Mit der Uhr können die Mitarbeiter schnell und für den Kunden unauffällig Informationen einholen oder mit anderen Mitarbeitern kommunizieren.


    Windows 10 Smartwatch – Hardware


    Ausgestattet ist der Trekstor Smartagent mit einem 1,54-Zoll großen Display, welches mit Gorilla Glass 3 verglast ist. Das kleine Display löst mit 320 x 320 Pixeln auf und wird von einem Qualcomm APQ 8009 Quadcore-Prozessor angetrieben mit einer Taktrate von 1,3 GHz, welchem ein Gigabyte an Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. Die Smartwatch besitzt 8 Gigabyte an internem Speicher und läuft mit Windows 10 IoT und bietet Unterstützung für Universal Apps.


    Die Smartwatch mit Windows 10 IoT verfügt über Bluetooth- und WLAN-Konnektivität und optional gibt es auch ein mit Handschuhen bedienbares Touchdisplay. Auch eine Sprachbedienung über das integrierte Mikrofon ist möglich.


    Spezifikationen im Überblick:
    •Display: 1,54 Zoll, 320 x 320, Touchdisplay, optional auch mit Handschuhen bedienbar
    •Prozessor: Qualcomm APQ 8009, Quadcore, 1,3 GHz
    •Arbeitsspeicher: 1 Gigabyte
    •Speicher: 8 Gigabyte
    •Akkulaufzeit: zwischen 8 und 12 Stunden
    •Betriebssystem: Windows 10 IoT
    •Preis: 200 Euro


    Der Trekstor Smartagent wird, wie bereits bekannt war, ab dem dritten Quartal dieses Jahres auf dem Markt erhältlich sein und zwischen 26. und 29. Juni in Toronto während der HITEC-Messe ausgestellt sein. Preislich wird die Windows 10 Smartwatch für Unternehmen vergleichsweise günstig sein und zu einer UVP von 200 Euro verkauft werden. Sie dürfte allerdings vorrangig interessierten Unternehmen vorbehalten sein.


    Würdet ihr euch eine Windows 10 Smartwatch für Endkunden wünschen?


    Hier noch ein Video zur neuen Smartwatch:
    [YouTube]TvleTg9LKIM[/YouTube]

    Und das ist absolut genial!


    Passagier umgeht Laptop-Verbot auf Flug von Dubai mit HoloLens!!
    [YouTube]N51NpZVB6Ts[/YouTube]


    Seit wenigen Wochen dürfen auf Flügen aus 10 großteils muslimischen Ländern in die USA keine Notebooks mehr ins Handgepäck mitgenommen werden. Wer in der Zwischenzeit arbeit erledigen möchte, kann dies bislang höchstens auf dem Smartphone machen und heute ist produktives auf den kleinen Geräten eher eingeschränkt möglich.


    Von diesem Laptop-Verbot sind „smarte Brillen“ jedoch ausgenommen und dazu zählt auch die Microsoft HoloLens. Dass dahinter ein echter PC steckt mit Windows 10, ahnen die Behörden natürlich nicht. Ein Passagier konnte daher während des Flugs schlichtweg die HoloLens-Brille aufsetzen und während des 14,5 stündigen Flugs mit Maus und Tastatur produktiv arbeiten. Microsoft Edge, Excel und weitere Anwendungen gibt es bereits als Universal Apps, welche auch auf der HoloLens ausgeführt werden können. Mit Maus und Tastatur lässt sich die AR-Brille ohne Weiteres bedienen.


    Die Microsoft HoloLens im Flugzeug einzusetzen, um das Laptop-Verbot zu umgehen, ist auf jeden Fall eine interessante Idee und es zeigt auch, welche Vorteile es hat, dass Windows 10 auf den unterschiedlichsten Formfaktoren vertreten ist.


    Wie findet ihr die Möglichkeit, mit HoloLens zu arbeiten? Könntet ihr euch das vorstellen anstatt eines Laptops?


    Quelle: Microsoft Power User

    Virtual Surgery Instructor: HoloLens als Assistent im Operationssaal



    Start-Up Unternehmen apoQlar arbeitet an einem Projekt, das neue Dimensionen in der Chirurgie eröffnen soll. Der Virtual Surgery Instructor (VSI) stellt virtuelle CT-/MRT-Bilder im 3D-Format in der HoloLens-Brille dar. In seiner Funktion als Assistent bei echten Operationen soll der VSI dem Chirurgen vor allem eine Orientierungshilfe bieten.


    Mixed Reality im OP-Saal


    Microsoft’s HoloLens lässt Realität und digitale Bilder miteinander verschmelzen. Diese Fähigkeit soll dank dem Virtual Surgery Instructor auch in der Medizin zum Einsatz kommen. Der Chirurg sieht dabei nach wie vor sein Umfeld, wie gewohnt, und kann via Sprachsteuerung zum Beispiel die CT- bzw. MRT-Bilder des Patienten aufrufen. Diese digitalen Bilder werden Eins mit der Umgebung, sodass der Arzt den Situs, also das Operationsgebiet, aus verschiedenen Perspektiven betrachten kann. Dabei erkennt die HoloLens die anatomische Grundstruktur des Patienten und stellt die Operationsschritte grafisch dar. Da dies freihändig und steril passiert, erleichtert der VSI dem Chirurgen nicht nur die Arbeit, sondern soll dabei Hygienerisiken minimieren, sowie Fehler reduzieren und zur Qualitätssicherung beitragen.


    Auch an Add-Ons wird gearbeitet


    Nicht nur CT-/MRT-Bilder sollen vor den Augen des Chirurgs abrufbar sein, auch weitere Funktionen sind in Entwicklung. Unter Anderem wäre ein zusätzliches Add-On die Gewebe- und Landmarkerkennung, die beispielsweise Lymphknotenmetastasen von normalen Lymphknoten unterscheiden soll. Dabei verwendet die Software eine KI, die durch maschinelles Lernen bei jeder Operation dazu lernt. Auch geplant sind virtuell abrufbare Patienteninformationen oder ein integriertes Mikroskop, das die Vergrößerung des Gewebes möglich macht. Des Weiteren kann der VSI auch Anrufe tätigen, um während der OP mit anderen Ärzten in Kontakt treten zu können, um Expertenrat einzuholen.


    Cool, oder?