Beiträge von Wasnun

    rmol: Wie soll ich es sagen? Manche Leute wissen eben manchmal selbst nicht was sie wollen oder kritisieren bewusst. Macht man Hochformat muss es Querformat, macht man Querformat, muss es Hochformat. Ich bin zufrieden mit meiner Arbeit, er ist es nicht, vielleicht, weil er nicht zufrieden sein will.


    @all: Ich werde nicht von mir aus kündigen. Ausnahme davon wäre ein Aufhebungsvertrag wenn ich einen anderen Job in der Tasche und ein Abfindungsangebot auf dem Tisch habe.

    Ich habe Uelmuek nicht so verstanden, dass er meint ich solle jetzt kündigen und dann aus der Arbeitslosigkeit heraus was suchen. Ich habe ihn so verstanden, dass er meint, dass ich mich in meiner verbleibenden Zeit bei meinem aktuellen AG umschauen soll.

    @Nordisk: Vielen Dank für deinen Beitrag. Die Situation ist in der Tat sehr belastend.


    @happie: Wie bist DU zu deinem Nick gekommen? :p Ja, im Moment bin ich ortsgebunden. Und ich lebe in einer Welt, in der es mehr wert ist eine funktionierende private Infrastruktur zu haben als sich von Job zu Job und Ort zu Ort zu hangeln um beruflich voran zu kommen. In dem Punkt, dass ich untätig geblieben bin, hast du natürlich recht. Für das Gehalt, den regelmäßigen Arbeitstag und die örtliche Nähe war ich bislang bereit meinen Chef zu ertragen.


    fahrsfahrwerkaus: Ein Jobtagebuch führe ich bereits. Unterlagen werde ich aber zu hause nicht horten. Das könnte mir doch später auch auf die Füße fallen.


    speedster: Mein einleitender Text enthält natürlich nicht jedes Detail. Die grobe Zusammenfassung trifft es aber. Eine rechtlich Begründung hat er nicht.

    @all: Ich schätze ihn nicht so ein, dass er mit Abmahnungen rumwirft. Bisher hätte er sicher schon die eine oder andere konstruieren können - hat er aber nicht. Möglich wäre es natürlich, dass er eine härtere Gangart einlegen könnte.


    Wenn ich mich realistisch auf dem lokalen Arbeitsmarkt umschaue werden meine Ortsgebundenheit in Kombination mit meiner Ausbildung und meinen Gehaltserwartungen zum echten Problem.


    @happie: Mein Ehrgeiz? Hilft der mir in diesem Fall?


    Einhellige Meinung scheint hier zu sein, dass das Finale, unabhängig vom gewählten Szenario, das gleiche sein wird.

    Erst einmal vielen Dank bis hierher. Ich meine eine leichte Tendenz zu erkennen. :D


    @happie: Ich glaube deinen Standpunkt, auch wenn er recht kurz ausgeführt war, verstanden zu haben.


    saint: Das sind auch meine Befürchtungen.


    exo: Nein, es hat sich nichts geändert. Mein Entgegenkommen wurde von ihm nicht als Solches bewertet.


    rmol: Das mit den Garantien habe ich mir auch schon überlegt. Ich bin dann allerdings gedanklich zu dem Schluss gekommen, dass er sowas nicht garantieren kann.


    Edit:


    Jay: Wenn ich den Absprung hinbekomme, werde ich wahrscheinlich bei einem AG landen, dessen Gehaltsgefüge demjenigen nach Gehaltsverzicht entspricht.


    Edit 2: Auf die Nerven geht er allen MA, ärgern tut er nur einige.


    Edit 3:


    Lisa: Das wären auch so meine Überlegungen für die Alternative 2. Du hast das sehr gut auf den Punkt gebracht.

    Hallo liebes Forum!


    Einiges schon vorweg gesagt: Ja, das ist ein Zweitnick, den ich mir für diese, für mich heikle Frage, zugelegt habe. Ja, ich weiß, dass TT kein Rechtsberatungsforum ist.


    Nachdem das nun geklärt ist, komme ich auch schnell zu meinem Anliegen. Ich bin seit etwas mehr als 12 Jahren Angestellter einer Firma. In dieser Zeit wechselten die Geschäftsführer. Mit meinem vorherigen Chef kam ich sehr gut zurecht, war entsprechend angesehen, bekam ein hohes Gehalt und einen Firmenwagen - vereinbart in meinem Arbeitsvertrag. Nach Weggang dieses Chefs kam ein Neuer und mit ihm eine stetige Verschlechterung meines Standes in unserem Unternehmen. Die Abteilung, der ich vorstand, wurde verkleinert. Inzwischen bin ich nur mehr ganz normaler Angestellter dieser Abteilung (auch wenn mein AV mich noch als Leiter der Abteilung benennt). Zwischen mir und meinem Chef gibt es des Öfteren Spannungen. Er zeigt mir recht deutlich, dass es ihm recht wäre, wenn ich mich verabschieden würde.


    Vor etwa zwei Jahren vereinbarte ich mit ihm einen Verzicht auf meinen Firmenwagen, der mir zwar arbeitsvertraglich noch immer zustand aber nicht mehr so recht in meine ausgeübte Tätigkeit passte. Dieser Verzicht war von meiner Seite eher der Versuch ihm entgegen zu kommen.


    In den letzten Jahren lief alles so vor sich hin. Ich war mit ihm nicht zufrieden, er mit mir auch nicht. Aber die Arbeitszeiten sind regelmäßig und die geforderten Leistungen nicht übermäßig hoch. Nun ist noch mein hohes Gehalt als Stein des Anstoßes übrig geblieben. In einem Gespräch eröffnete mir mein Chef daher letztlich, dass er zwei Alternativen sehen würde. Die erste wäre ein Verzicht auf ca. 1/4 meines jetzigen Gehaltes. Die zweite Alternative wäre, dass ich einer Änderung meines AV nicht zustimme. Für diesen Fall kündigte er mir an, dass er "sich das nicht lange ansehen würde" und dass er "dann eben eine Umstrukturierung einleiten müsse, die meinen Arbeitsplatz entfallen ließe".


    Meine anwaltliche Vertretung meint, dass die Chancen in einem Arbeitsgerichtsprozess, sollte es bei der zweiten Alternative dazu kommen, sehr gut stünden. Letztlich interessiert mich diese Frage aber nur sekundär. Die arbeitsrechtliche Seite ist auch nicht Kern meiner Anfrage hier.


    Ich bin durch Haus, Frau und Kinder ortsgebunden, das Gehaltsniveau in meiner Region (sofern man den wenigen statistischen Veröffentlichungen Glauben schenken kann) ist eher dort anzusiedeln, wo mein Gehalt nach Wahl des Gehaltsverzichts läge. Zusammen mit dem Einkommen meiner Frau würden wir auch bei einem Gehaltsverzicht über die Runden kommen.


    Ich bin wirklich hin und her gerissen. Akzeptiere ich die Gehaltskürzung habe ich vielleicht Ruhe, vielleicht ist es aber auch nur der Zwischenschritt vor einem großen Finale. Lehne ich sein Angebot ab, wird er sich etwas einfallen lassen müssen. Ich schätze ihn so ein, dass er sich auch etwas einfallen lassen wird, allein schon um sein Ego zu befriedigen. Wie lange das dauert weiß ich letztendlich nicht. Vielleicht finde ich in der Zwischenzeit eine andere Beschäftigung, vielleicht aber auch nicht.


    Was würdet ihr in meinem Fall machen? Habt ihr vielleicht Gedankengänge, die mir helfen meinen Blick auf die Angelegenheit zu erweitern?


    Vielen Dank für das Lesen dieses Textes und vielen Dank für ggf. hilfreiche Antworten.