Beiträge von biketunE

    Achja, wenns nur eins von den Beiden sein soll, nimm das Ghost. Macht optisch mehr her, und naja, die Ausstattung ist besser. Auch die Gabel.


    Aber das Canyon ist eben um ein vielfaches besser. Ich würde sogar das 3.0 nehmen, V-Brakes sind top solange du keine lange Abfahrten fährst bzw. im Regen oft unterwegs bist (trotzdem sind sie zu gebrauchen). Und das Beste: Es kostet 500€.


    Oder aber das 4.0, wenns im Budget drin sein sollte sicher auch top... Dann noch in weiß und das Teil sieht optisch auch gut aus.



    Ich arbeite nicht bei canyon, allerdings bin ich wirklich überzeugt von den Bikes, gutes Design, super Preise, und guter Service (außer Lieferzeiten, beachte!).

    Grundsätzlich ist es schwer da was Richtiges dazu zu sagen. Sind eben Einsteigerhardtails...was nicht unbedingt schlecht sein muss.


    Hatte selbst vor 2 Jahre ein Enduro Fully, absolute Fehlkonstruktion. Das Teil kostete Liste 2500,-... hab zum Glück es ziemlich schnell abstoßen können ohne Verlust.


    Wichtig: Solide Ausstattung, haltbare Gabel, eventuell noch lange Haltbarkeit (Ghost z.b. hat nen schlechten Lack).


    Ich bin schon ziemlich teure Bikes gefahren, aber bei canyon habe ich bisher wirklich das beste Preis/Leistungsverhältniss gefunden. Einsame Spitze, nur ist es eben ein Versenderbike.


    Aber da bekommst du auch was fürs Geld:


    http://www.canyon.com/mountainbikes/index.html?b=120

    Ja das Hamsterrad wird immer schneller...ich hoffe mal ich bekomme einen klaren Kopf. Habe bereits 2 Ausbildungsstellen abgesagt, werde mir da nur noch eine Hintertüre offen halten.


    Ich denke das mit der Auszeit ist ganz gut und ziehe ich in Betracht. Eventuell fange ich wirklich erst zum WS an, vll sogar ein BA Studium. Muss natürlich erstmal n Platz kriegen und noch einige Infos besorgen. Man darf das alles nicht so ernst nehmen, sonst geht man wirklich kaputt. Ganz klar... Aber steckt man eben in einer solchen Situation, dann kriegt mans doch nicht hin.
    Hinzu kommt leider auch eine nicht wirklich intakte Familie, somit zwar keine finanzielle Probleme aber eine etwas andere Situation als noch während dem Abi. Ausziehen, was vermutlich das Beste für mich und auch meine Studienkarriere wäre, kommt vermutlich nicht in Frage. Bafög gibts nicht, aber trotzdem weiß ich nicht, wie ich über die Runden kommen sollte wenn ich auf eigenen Beinen stehen würde.


    Nur weiß ich nicht, ob ich wirklich komplett eine neue Richtung einschlagen soll oder eventuell es nochmal probieren werde mit der technischen Richtung. Ich mach mir zwar Gedanken, aber ich versuche das ganze nicht krampfhaft zu sehen... Hilft ja nix...

    Hallo alle,


    vielen Dank schonmal über das rege Interesse und die wirklich sehr ausführlichen und hilfreichen Beiträge.


    Ich kann leider nicht auf alle Beiträge eingehen, daher schreibe ich einfach mal die heutige Lage...


    Heute morgen hat mich der Ausbilder der NL Mercedes angerufen, zwecks Vorstellungsgespräch. Mal wieder ein Termin ausgemacht, soweit sogut. Hab dann mal nach dem Ergebnis des 3,5h Test gefragt. Dann hat er sich fast überschlagen...bla bestes Testergebnis das sie jemals hatten, in manchen Gebieten nur eine Frage falsch..bla... Im ersten Moment bestätigte dies mich, logischerweise.
    Andererseits, bin ich vll doch zu kleinkariert und sollte was Besseres anstreben?


    Heute Mittag dann, mal wieder vorzeitig aus dem Praktikum abgehauen, mein Vorstellungsgespräch bei einem großen Ingenieursdienstleister. Die Jungs haben mich erstmal ne halbe Stunde warten lassen, um danach innerhalb ihrer wenigen Minuten die sie haben, von beiden Ingenieuren "durchlöchert" zu werden. Erstmal sollte ich mich vorstellen, danach ging es dann auch gleich los. Ich sollte den Kolben der vor mir lag abzeichnen, perspektivisch. Innerhalb 1 Minute. Dann, 3 Punkte sind gegeben, gesucht wird ein 4. Punkt der zu allen anderen 3 Punkten den gleichen Abstand hat. Nachdem ich viel zu kompliziert gedacht hab (nach Darstellende Geometrie-Schein mit 0 Fehlern bestanden lol ;)), wurde es mir dann schnell klar. Dann noch Fragen zu Verbrennungsmotor, Drehmoment etc.. ziemlich heftig dachte ich mir.
    Allerdings blieb die Frage offen, was genau den jetzt ein Technischer Produktdesigner macht (deshalb bin ich eigentlich mit dahin gefahren)... Als Antwort kam mir, am Anfang die einfacheren Aufgaben eines Ings., später dann aber praktisch das Gleiche. Es sei eine sehr lernintensive Ausbildung, tägliches Lernen zu Hause sei selbstverständlich. Gehalt orientiert sich auch an den Ings..


    Ihr habt schon recht, eigentlich ist der Aktionismus idiotisch. Aber nun habe ich die Chance mit den Ausbildungen, diese möchte ich eben auch nutzen...
    Außerdem sind es wirklich Ausbildungen, der sehr gut zu mir passen.


    Und dann kommt wieder der Gedanke an mein Fahrzeugtechnikstudium. Es ist wirklich krass, dass es anscheinend wahnsinnig vielen Studenten in den technischen Bereich auch das Selbe erlebten. Sich einfach durchzubeißen, "4 gewinnt" und irgendwie wird es schon werden.
    Einige haben mir den Vorschlag des BA Studiums gemacht. Ich habe mich auch damit näher beschäftigt. Allerdings ist es zumindest in BaWü so, dass das Niveau sehr hoch sein soll. Teilweise wegen der kurzen Theoriesemester eher sogar stressiger.
    Durch den Wechsel 3 Monate Praxis/3 Monate Theorie wäre ich motivierter...aber ob das Grundstudium dann wirklich schaffen sollte? Am Verständnis meinen viele, liegt es bei mir nicht. Eher halt am Lernaufwand, den ich bei den Theoriefächern immer bisher ganz gering hielt.


    Ich hätte da noch nen freien BA Platz in Aussicht, ob ich reinkomme keine Ahnung, aber eventuell wäre dies nochmal die Möglichkeit einen Neustart zu wagen. Die Zeit bis dahin schonmal mit vorbereiten beginnen und den Stoff richtig lernen was ich bisher gemacht hatte...


    Danke euch, ein schönes Wochenende


    biketunE

    Zitat

    Original geschrieben von beugelbuddel
    Machst Du einen Ausgleichssport? Bei mir haben Ausdauersportarten wie z.Bsp. tägliches Joggen und lange Radtouren geholfen. Ist besonders in der jetzigen Jahreszeit zu empfehlen.


    Habe bis vor 2 Jahren Radsport als Leistungssport betrieben... Im Sommer sitze ich aber wenn es die Zeit zulässt 5 mal auf m Bike. So war es direkt vorm Studium, dann schlagartig auf Null runtergefahren. Ging zeitlich einfach nicht...
    Seit Weihnachten mach ich aber jeden 2.-3. Tag was, hilft wenn auch nicht viel trotzdem!

    Zitat

    Und eine Ausbildung hat noch nie jemandem geschadet. Solche Erfahrungen sind unbezahlbar. Und wenn du dann auf der Ausbildung noch studieren möchtest kannst du das immer noch.


    Du hast auf jeden Fall recht mit dem was du über das Gymnasium schreibst. Naja, ich halte das Schulsystem eh für komplett überholt aber was solls...


    Ich hab versucht neben der Schulzeit Praktikas zu machen, direkt nach dem Abi gleich mein Zivi ohne Pause zu machen, damit ich danach wieder gleich Praktikas machen kann. Da blieb weder Zeit für Urlaub noch für nen gscheiten Ferienjob. Man malt sich zwar alles aus, aber irgendwie eben nicht frei Hand, sondern "Malen nach Zahlen". Es gibt ja so Leute, da funktioniert es.
    Ein Freund von mir, der sehr gut in der Schule war, nun auch Ing. macht, damit sehr gut zurecht kommt, lernt einfach das gelernt ist. Aber geht es mal darum, nicht irgendwas zu lernen, sondern irgendwas zu organisieren, z.B. ein Video für n Abiball zu machen etc. ist er überfordert. Genau das Gegenstück zu mir! ;)


    Klar, manche sagen 20, mache ne Ausbildung dann kannst du immer noch studieren...aber ich denke für mich persönlich bedeutet wenn ich jetzt eine Ausbildung mache, werde ich ziemlich sicher kein Studium mehr anfangen.

    Vielen Dank für eure wirklich für mich sehr hilfreichen Worte. Das Leben genießen und zufrieden zu sein, dass sehe ich eigentlich als mein Lebensziel an. Aber so sehr ich mich auch versuche anzustrengen, es klappt seit Studienbeginn einfach nicht.


    Professionelle Hilfe werde ich eventuell in Betracht ziehen, allerdings habe ich absolut keine Zeit momentan. Ich bin den ganzen Tag beim Praktikum, dann renn ich zu irgendwelchen Vorstellungsgesprächen. Wenn es aber wirklich so weitergeht, dass ich z.b. am Wochenende, wenn ich mehr Zeit hab, voll den Depri raushängen lass, dann muss sich was ändern.
    Es versuchen mir ja auch wahnsinnig viele Leute zu helfen, meine Freundin unterstützt mich wahnsinnig so gut es geht über die Entfernung...letztes Wochenende wollte ich dann mal richtig feiern..die ersten 2 Stunden wars super, aber dann...


    Nordisc


    Ja du hast Recht, es gibt sehr sehr viele Wege. Auch nicht nur über das Studium. Aber eben auch dein Fall zeigt mir, hätte ich einfach nur weitergemacht und auch die Hürde genommen so wie du. Nach dem Grundstudium denke ich würde es mir Spaß machen.
    Den einen Tag denk ich so, den anderen denke ich auf die blanke Theorie in Mathe, Mechanik und Physik hast du kein Bock.
    Letztendlich ist halt die Situation auch an der FH dermaßen bescheiden, jede Pause werden Aufgaben besprochen, ich kenne im Prinzip nur die Leute aus meiner Lerngruppe, denn man hat gar keine Zeit mal n Café oder so trinken zu gehen. Echt heftig!
    Karohemd und Samenstau, Fachrichtung Maschinenbau! Frauenquote = 0....
    Ich hab keine Prüfungsangst etc, aber ich lass mich eben zu schnell zu sehr beeinflussen...



    Als weitere Alternative schwebt mir ein BA Studium Maschinenbau vor, eben zwecks Praxisbezug. Aber BA in BaWü soll ja wirklich heftig sein, nicht wirklich weniger Theorie wie an der FH!


    Nochmal danke für eure Ratschläge, werde mal berichten wie es so weitergeht!