Hi there
Ich habe den Thread mit Interesse verfolgt und auf Carstens Statement
gewartet. Da er sich aber noch etwas Zeit erbeten hat, gebe ich meinen
"Senf" jetzt mal dazu...
Thema "Hilfssherrifs":
Wir hatten ja vor einiger Zeit (war das noch in Hk?) schon mal das "an die
Hand nehmen" von Usern durch User. Welche entweder neu waren oder die
grundlegenden Spielregeln des Forums "anders interpretiert" hatten. Dieses
Vorgehen hat sich (imho) als nicht praktikabel erwiesen, da User teilweise
überreagiert haben. Sei es durch das Gefühl des kontrolliert werdens oder
weil der Alt-User dabei über das Ziel hinaus geschossen ist.
Thema Newbie-Ecke:
Wie auch schon gepostet wurde, kann das nach hinten losgehen. Denn das
verhindert ja keine Doppelpostings oder steigert die Qualität in den restlich-
en Foren. Abgesehen davon, würde ich mich als Newbie ziemlich veräppelt
fühlen, wenn ich jetzt erstmal nur in meiner "Spielecke" posten dürfte. Und
wer von uns hat nicht auch schon mal Schrott geschrieben...;)
Thema Patenschaft:
Der grundsätzliche Gedanke einer Patenschaft hat schon etwas für sich. Man
könnte mit Sicherheit für einen Teil der Neu-User auch einen positiven Ein-
stieg schaffen, welcher sich auf das Forenklima auswirkt. Ich möchte aber da-
zu folgendes anmerken:
Ich glaube nicht, dass die Moderatoren dadurch wirklich entlastet werden.
Ich, für meinen Teil, gehe auch so per PN auf User zu. Gebe Tips oder Hilfe-
stellung. Soll ich das dann nur auf die Paten-User beschränken? IMO läuft
das auf "freiwilliger" Basis besser, statt als "öffentlicher Pate". Wenn dieses
realisiert werden würde, sollte auch der Status bedacht werden. Sprich -
man ist dann eine "öffentliche" Person und das eigene Verhalten fällt auch
auf das Board zurück.
Ebenso denke ich, dass die Langzeit-Motivation nicht unbedingt bei jedem
interessierten User auch bestehen bleibt. Das wird wohl je nach "Fell" unter-
schiedlich ausfallen. Ich sehe es ähnlich wie BB007. Oft genug werden dann
wohl auch solche User zu "Patenkindern", wo man die eigene (ursprüngliche)
Motivation in Frage stellen wird. Ich bestreite nicht, dass es hier sehr viele
und auch charakterfeste User dafür gibt. Und die nötige Energie ist mit ei-
niger Sicherheit auch vorhanden. Nur glaube ich nicht wirklich daran, dass
(je nach gemachter Erfahrung) die Motivation länger als ein paar Monate
halten wird. Abgesehen davon, müsste man auch seine eigenen Empfind-
lichkeiten im Zaum halten können um auch weiterhin relativ neutral zu re-
und zu agieren. Damit komme ich auch zum Thema wub:
Meiner Vermutung nach wollte "wub" mit seiner Argumentation aufzeigen,
wie ein Pate auf einen User reagiert. Ich wage zu bezweifeln, dass er Krähe
damit persönlich angreifen möchte
Die Reaktion auf wub's Postings
durch einige User zeigt aber auch, dass Neutralität in den Augen des Betrach-
ters liegt. Und hier wiederrum liegt die Gefahr, dass (je nach Verstehen ei-
nes Postings) überreagiert werden könnte...