Zitat
Original geschrieben von VFBler
.... Gerade in den ersten Lebensjahren ist die Mutter für ein Kind sehr wichtig. Ich sehe es aktuell an meiner Tochter. Habe selbst Kinder und Du weist wovon ich rede. Ab einem gewissen Alter fangen Kinder auch selbst an mit sich etwas zu unternehmen, daher gibt es schon Kindergärten für Kinder ab 24 Monate.
Und der Vater????
Ein Kind braucht Liebe und Bezugspersonen, natürlich.
Allerdings haben schon Kleinstkinder keinerlei Probleme mit mehreren und wechselnden Bezugspersonen.
Das Kinder nicht vor dem 13. Monat nicht sozial agieren ist ganz großer Quatsch.... Als dein Baby dich das erstemal angelächelt hat, hat es also nicht sozial agiert? (oder hat es etwa erst mit 13 Mo. gelächelt?)
Krabbelkinder sitzen nicht einfach stur nebeneinander und spielen jeder für sich allein - sie interessieren sich seehhrrr füreinander und das Spielzeug des anderen, und lernen gleichzeitig soziales Miteinander.
Und wenn in dieser Gruppe dann auch noch ältere Kinder sind, lernen sie durch Nachahmung viel eher laufen, sprechen usw. (das sagt man ja auch von Kindern mit großen Geschwistern)
Die Kindergärten nehmen Kinder inzwischen mit zwei Jahren auf, um die Gruppen voll zu kriegen, nicht weil das ein besonderes Alter ist.
Dieses "Kinder gehören zu ihrer Mutter" wird in Deutschland gehegt und gepflegt, da alles andere ganz schön teuer werden würde. Aber jetzt krankt Deutschland daran, da die heutigen Frauen die Kinder kriegen müssen, nicht die Frauen aus den 40er und 50er Jahren.
Das neue Elterngeld ist ein netter Anreiz für Frauen, die eh Kinder haben wollten, mehr nicht
Es fehlen halt in Deutschland bezahlbare Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei und Kindergärten mit arbeitnehmerfreundlichen Öffnungszeiten.
Wer es bis dahin geschafft hat, sein Kind betreuen zu lassen, für den fängt das große Dilemma mit dem Schuleintritt an. Wer Glück hat, hat eine Schule mit "verlässlichen" Zeiten von 8-12, mit noch mehr Glück bietet die Schule eine Betreuung bis 14, vielleicht sogar bis 16 Uhr an, aber wer hat schon 12 Wochen Urlaub im Jahr????? (außer er ist Lehrer)
An der Betreuung der Kinder unter drei wird so langsam etwas getan, aber der Rest???
Ach und neben Frankreich und Skandinavien würde ich auch mal die DDR anschauen. Dort haben sich seit der Wende die Kinderbetreuungsmöglichkeiten verschlechtert....Und unter Kindermangel hat die DDR nun wirklich nicht gelitten.
Wenn eine Mutter bei ihrem Kind bleiben will ist das toll und schön für die Mutter, aber für das Wohl des Kindes nicht nötig, sondern nur Egoismus der Mutter (oder Druck von außen)
So, das mußte ich jetzt mal sagen
Conny