BOM macht doch nichts anderes, wie ein Gebot 10 Sekunden (oder noch später) in den Bietagent von ebay einzugeben, den jedes Gebot ist ein Agentengebot.
Wer sich mal etwas mit der ganzen Sache beschäftigt und auch öfter mal bei ebay kauft, wird wissen, was ich meine. Dazu gibt es ja im Heise-Forum und unter de.alt.ect.auktionshaeuser genug Infos.
Ich will jetzt nicht nochmals alles hier breittreten, aber wenn ich was bei ebay kaufe, gebe ich genau EIN Gebot ab. Und zwar mein Limit, welches ich für den Artikel bereit bin auszugeben. Und dieses Gebot gebe ich im spätest möglichen Zeitpunkt ein, um anderen Bietern nicht die Möglichkeit zu geben, sich an mein Gebot "herantasten" zu können. Also frühestens 10 Sekunden vor Ablauf der Auktion (Tip: 2 Browserfenster öffnen, in dem einen sein Limit eingeben und alles bis auf einen Klick vorbereiten, in dem anderen Fenster aktualisieren und mit der Funkuhr den passenden Augenblich zum "abschicken" aus dem anderen Fenster abpassen). Bekomme ich den Artikel: gut, prima; werde ich überboten: dann war der erzielte Preis über meinem Limit und damit (für mich) zu teuer.
Und genau hier hilft einem das Tool: statt mit Funkuhr den richtigen Zeitpunkt abzupassen überläßt man die "Arbeit" Biet-O-Matic. Genauso ist's, wenn eine Auktion abläuft und ich kann nicht vorm PC sitzen.
Zaubern kann BOM natürlich nicht, es wird immer derjenige gewinnen, der das höchste Gebot abgibt, basta!! Aber warum in aller Welt soll ich quasi schon Tage vor dem Auktionsende mit offenen Karten spielen und so dem Verkäufer die Möglichkeit geben mit einem Fake-Account und 1-Euro-Schritten mein Gebot an mein Limit zu pushen?
Nur die absoluten ebay-Stümper geben 3 Tage vor Ablauf ihr Limit in den Agenten ein, oder (noch schlimmer) tasten sich mit 1-Euro-Schritten soweit heran, bis sie gerade führen und um dann am nächsten Tag dasgleiche Spielchen nochmal zu treiben. Was besseres kann einem Verkäufer doch garnicht passieren *kopfschüttel*
Für Gelegenheits-ebayer mag das alles egal sein, die kaufen dort ja auch lieber gebrauchte Waren teurer ein, als einen Mausklick entfernt auf preistrend, geizhals, guenstiger & co. mal nachzuschauen. Wer aber bei ebay Schnäppchen machen will, egal ob als Käufer oder Verkäufer, sollte sich mal mit den Spielregeln bei denen vertraut machen. Das erspart einem dann hinterher das Rumgejammere, weil man beim Bieten wieder den Verstand abgeschaltet hat. Und BOM ist ein ideales (legales) Tool dazu!
Merlin: ich habe übrigens mit dem Heise-Beitrag nichts zu tun. Das kam aus deinem Posting nicht so ganz rüber. Weil du mich erst zitierst und dann dahinter das hier:
"Welch Geistes Kind der Verfasser des Postings ist kann man aber auch gut an folgendem Text erkennen"
Ich habe nur den Link gepostet, weil einige per PN nach dem Programm gefragt haben.
Viele Grüße
Thomas (ebayer aus Leidenschaft)