Beiträge von Jochen

    Ich persönlich halte Keller nicht für den Trainer für die nächsten x Jahre. Er ist aber schwer einzuschätzen. Ich würde mir wünschen, dass es bis zum Ende der Saison noch eine Stabilisierung der Mannschaft gibt. Dann könnte es mit ihm weiter gehen. Aber wie lange?
    Ich wage da mal keine Prognose.
    Vom Gefühl her glaube ich, dass es zur neuen Saison einen neuen Trainer geben wird.

    Re: Die wichtigsten Informationen für den Notfall


    Zitat

    [i]Original geschrieben von Ness
    Notfall bedeutet hier kein Zugriff zum Internet.


    :top:


    Willkommen im Jahr 2013.
    Für den Notfall empfehle ich ein Buch, ein Nickerchen, einen Anruf bei Freunden oder der Mama, Yoga, Meditation oder einfach etwas erledigen, was man schon lange erledigen will.

    Hostal- bzw. Hotelempfehlungen kann ich Dir keine geben. Wenn ich dort bin, dann geschäftlich und dann übernachte ich in Pozuelo. Einmal auch im Eurostar Hotel, das noch relativ nahe am Stadio läge. Das ist aber richtig teuer, da 5 Sterne. Weiss nicht, ob das in Eurem Budget liegt. Falls ja, klare Empfehlung von mir.
    Sonst muss ich Dich auf die üblichen Hotelportale verweisen.

    Madrid und Auto? Lieber nicht! Am besten irgendwo ausserhalb des Zentrums sicher parken und dann U-Bahn fahren.
    Eine schön Tour finde ich, mit der U-Bahn zur


    - Puerta del Sol mir Rathaus, Kilómetro Zero, Oso y madrono, dann hoch zur
    - Plaza Callao, von da die
    - Gran Vía runter zur
    - Plaza de Espana und von dort
    - zum Palast, an der Oper vorbei zur Plaza Mayor
    - und von da über die Plaza Jacinto Benavente zur Plaza Santa Ana
    - von da zum Parlament und runter zum Neptun-Brunnen (Museen in der Nähe: Prado und Reina Sofia)


    - Stück runter zum Atocha-Bahnhof, von da durch den Retiro zur
    - Puerta de Alcalá, runter zur
    - Plaza de Cibeles, die Castellana ein Stück hoch laufen zur
    - Plaza de Colón (dort bzw. an der Avenida Castellana empfehle ich einen Kaffee im Pabellón de Cristal!)
    - wer sich für Fussball interessiert, sollte hoch zum Bernabeu fahren, von da nicht weit bis zu den beiden schiefen Bürotürmen und dahinter zu den "Torres" (auch Bürotürme bzw. Hotels) - da würde ich dann empfehlen, z.B. den Bus zu nehmen, denn von Colón aus ist das ein Stück


    ansonsten:


    - am Rio Manzanares gibt es einen neuen, schön gestalteten Park
    - von der Puerta de Toledo aus könnt Ihr dahin laufen, ggf. am Stadion von Atletico vorbei, für die, die es interessiert
    - nahe der Puerto de Toledo das Viertel La Latina bzw. Lavapiés



    Bei so kurzen Tagestouren empfiehlt sich vielleicht auch einfach ein Sightseeing-Bus mit "hop on and hof off".


    Ich würde sagen, das sind so die Hauptattraktivitäten. Hoffe, ich habe nix vergessen. War leider schon wieder über eineinhalb Jahre nicht dort.

    Ich finde es nicht unlogisch, dass man die "Ruhrgebietsmeisterschaft" höher bewertet, als die Deutsche Meisterschaft, wenn man die eine gewinnen kann und die andere offenbar nicht.
    Andersherum verstehe ich es, wenn der BVB die gleiche bzw. umgekehrte Logik anwendet.
    Aber ich nehme es keiner der beiden Parteien ab, dass sie das Derby deshalb als "egal" einstuft. Was das Derby den beiden bedeutet, sehen wir doch jedes Jahr zweimal. Da darf man nicht, je nach Ausgang so tun, als wäre es entweder alles oder egal.


    Ausserdem glaube ich, dass die Fans ausserhalb des Ruhrgebiets das Derby sowieso weit weniger emotional nehmen.
    Ich persönlich finde nicht, dass das Derby das wichtigste Saisonziel ist.
    Wenn ich es mir aussuchen könnte, ob ich lieber am Ende der Saison auf einem CL-Platz stehen will und dafür die Derbys verloren hätte oder auf einem Nicht-CL-Platz, aber die Derbys gewonnen habe, dann würde ich selbstverständlich den CL-Platz nehmen.
    Vom Derbysieg kann ich mir im wahrsten Sinne des Wortes nichts kaufen. Er ist nichts mehr als Prestigesache und für viele einfach nur eine Art Genugtuung. Ich zähle mich nicht dazu.
    Ich sehe einen Derbysieg nicht als Genugtuung, weil man ausgerechnet gegen den BVB gewonnen hat, sondern weil man gewonnen hat und noch dazu gegen einen so überlegenen Gegner. Dass der Geger der BVB ist, ist nur das Sahnehäubchen. Aber nur Sahne schmeckt auf Dauer irgendwie auch nicht.
    Wenn man aber sonst eventuell gar nichts hat, nimmt man halt wenigstens die Sahne.


    ;)


    Du sprichst die Fehler und die typische Verhaltensweisen auf Schalke korrekt an.
    Die Substanz allerdings fasse ich anders auf. Just in den Momenten, in denen man von Substanzen hätte sprechen können, wurde durch Überreaktion zu oft die "Neu würfeln"-Taktik gewählt.
    Gut, Rangnick wurde eben krank, den zähle ich hier mal nicht dazu. Mit ihm wäre einiges möglich gewesen.
    Aber es wird doch wohl so kommen, dass zur nächsten Saison schon wieder ein neuer Trainer kommen wird. Das halte ich für relativ sicher.
    Und dann? Heisst es wieder gleich zu Anfang: "5,6 Spiele hat er." Wenn es dann nicht gut läuft, kommt wieder diese Panik auf. Und so geht das immer weiter.
    Das Schalker Umfeld hat diese Ruhe nicht. Und anstatt Ruhe reinzubringen, lässt man sich von diesem Umfeld, das aus Presse, Fans und Leuten besteht, die glauben, in dem Verein was zu sagen zu haben, besteht, unter Druck setzen und drückt wieder diese Reset-Taste.
    Darauf haben auch Spieler nicht ewig Bock. Siehe Jones' Aussage vor einigen Wochen!


    Ich denke durchaus, dass auch Schalke das schaffen kann, was der BVB geschafft und geschaffen hat.
    Aber nicht, wenn sich das Umfeld nicht ändert. Und nicht, wenn sich die Vereinsführung weiterhin vom Umfeld so unter Druck setzen lässt.
    Ansonsten ist das Potential da, auf jeden Fall.
    Ich spreche bewusst nicht davon, das zu schaffen, was die Bayern geschafft haben. Davon ist in Deutschland wohl jeder andere Verein noch meilenweit entfernt, das wurde über Jahrzehnte aufgebaut und klug und besonnen gemanagt.
    Aber nach und nach, über 10 Jahre hinweg was aufzubauen, das ist mit entsprechender Einschätzung der Dinge durchaus machbar.
    Dazu gehören die langfristige Bindung eines Trainers, dem auch mal 1-2 Saisons im Mittelfeld erlaubt werden, der Aufbau eines Kaders auch durch eigene Nachwuchsspieler und dem Niedrigerhängen der Ansprüche auf kurze bis mittlere Sicht dazu.
    Sonst wird man immer wieder an den eigenen viel zu hohen Ansprüchen scheitern.
    Es ist nicht Ehrgeiz, sondern Fehleinschätzung im Falle von Schalke.
    Lieber von unten nach oben sehen und sehen, dass man da hinkommt, als zu glauben, oben zu sein und dann ständig dahin zu fallen, wo man ist.