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Original geschrieben von Gallium
Auch wenn Du meiner Frage gekonnt ausgewichen bist, steht immer noch der Beweis aus, dass Gewalt befrieden könne (wie Du ja behauptest).
Also gern auch an Dich die Frage:
Nenne mir Beispiele, wo Gewalt zur Befriedung beigetragen hat.
Die Hand meines Vaters zB. Ich hab als Junge durchaus auch mal Sch"§$% gebaut. Habe mir ein paar von meinem Vater gefangen und wußte, was ich besser nicht mehr mache. Dazu mußte ich nicht verprügelt werden oder so, es reichte eine einmalige Lektion.
Früher (vor meiner Zeit) hat es Erzählungen zu Folge auch gereicht, wenn einen der Lehrer in der Schule mal übers Pult gelegt hat.
So, und nun bist du dran. Wo hat Resignation oder "sich auf der Nase rumtanzen lassen" zum gewünschten Erfolg desjenigen geführt, der den Kopf hinhalten durfte?
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Original geschrieben von Gallium
Dann erkläre uns doch bitte mal, aus welcher Ecke die Gewalt bspw bei Fussballspielen herkommt. Da gibt es doch überhaupt keine politische Motivation, außer Randale gegen vermeintliche 'Repräsentanten des Staates'.
Die Ursache der Gewalt ist, dass es heute viele Menschen gibt die keine Alternative erlernt haben. Darunter sind linke, rechte, Sport-Fans, 'Wutbürger' oder sonst wie Motivierte.
Ursache ist deren mangelnde Fähigkeit; Gewalt ist deren Mittel zum (vielfältigen) Zweck.
Kannst Du uns ein Beispiel nennen, bei dem Gewalt zum Ziel geführt hat, sprich zur Befriedung beigetragen hat?
Felsen hat doch recht, wenn er sagt, dass Gewalt gegen die Exekutive meist aus einer bestimmten politischen Ecke heraus kommt.
Allgemein läßt sich doch sagen, dass sich der Staat und seine Organe weder von Anarchisten, steine-werfenden Demonstranten oder sonstwelchen Straftätern, kriminellen Banden/Fangruppen/Großfamilien nicht länger auf der Nase rumtanzen lassen kann und rigoros gegen diese Klientel durchgreifen muß.
Gegenfrage: Hat staatliche Resignation zum Ziel geführt? Soll sich "Vater Staat" alles gefallen lassen? Sollen sich Polizisten und Co. attackieren lassen, um die Situation vermeintlich zu befrieden? Das kann doch nicht dein Ernst sein.
Wie du siehst, Gallium, alles eine Frage der Sichtweise.
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Das habe ich bei meinen knapp 20 Besuchen in den USA zu keinem Zeitpunkt persönlich so empfunden.
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Ja, ich persönlich habe das Auftreten der amerikanischen Polizei als respektseinflößend und professionell empfunden.
Auch die englischen Bobbies treten so auf, dass man auch ohne Schusswaffen Respekt vor denen hat und sie ernst nimmt.
In Deutschland erscheinen Schlagstock und Pistole zuweilen eher als Deko an der Uniform.
Ich finde durchaus, dass der Waffeneinsatz, egal ob Schuss- oder Schlagwaffe, von Nöten sein kann und ein Polizist davon im Ernstfall Gebrauch machen sollte.
Vor allem aber finde ich das selbstbewusste Auftreten der Ordnungshüter im Ausland gut und wichtig. Konsequentes Auftreten fehlt hier einfach und würde aus meiner Sicht schon viel dazu beitragen, Konflikte zu vermeiden.
Grund-Respekt vor allen Menschen ist dabei natürlich eine Selbstverständlichkeit.
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
[...] Alles in allem ein fruchtbarer Boden für Gewalt gegen Polizeibeamte, der in meinen Augen nicht "niedergeknüppelt" werden kann (das machte es noch schlimmer), sondern dem nur durch konsequentes rechtsstaatliches Handeln von Polizeibeamten der Boden entzogen werden kann. Wohin die "harte Linie" führt beweisen eindrucksvoll die Verhältnisse in den USA.
Wollen wir die auch hier?
Ja, in einer gewissen Weise wollen wir das auch hier.
Ich möchte in Polizisten (wieder) Respektspersonen sehen - wie in den USA, England etc - und keine "Witzfiguren".
Ich möchte mich durch eine starke Polizei auch wieder sicher fühlen.
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Ich behaupte von mir selbst, eine durchaus ordentliche Erziehung genossen zu haben, aber auch mir fällt es manchmal schwer, unsere deutsche Polizei ernst zu nehmen, wenn da auf einmal ein 1,70m Männchen von vielleicht 75kg - und vor allem ohne Ausstrahlung von jeglicher Autorität vor mir mit meinen fast 2m und einer Figur wie einem Baum steht.
Das schlimme ist einfach, dass man vielen Polizisten ihre Angst und Unsicherheit ansieht und diese ohnehin kaum vorhandene Autorität auch noch vielfach von Politik und Richtern zusätzlich untergraben wird, in dem man eher den Kuschelkurs gegenüber Straffälligen führt und nicht konsequentes Eingreifen zulässt.
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Original geschrieben von mac bertl
Empathie und Mitmenschlichkeit stehen wirklich nicht mehr hoch im Kurs. Ein Erfolg, den die IS schon verbuchen können.....
Wenn man Empathie und Mitmenschlichkeit als Einbahnstraße sieht, hast du vollkommen Recht.
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Auch von mir herzlichen Glückwunsch!
Und dem potenziellen Stress mit dem anderen Verkäufer entgehst du auch. Wenn er euch schon vorschreiben wollte, wie ihr zu bauen habt, wäre vermutlich anderer Ärger nicht weit gewesen.
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Offenbar gilt hier auch der Grundsatz "alles, was rechter als die Grünen ist, ist rechtsradikal".
An jochenb's Statement kann ich jedenfalls auch nichts erkennen, was eine Sperre rechtfertigen würde. Da gab es hier schon, von beiden Seiten, aus meiner Sicht "schlimmere" Kommentare. Vielleicht kann Carsten uns ja mal kurz erläutern, was an der Aussage ansich so verwerflich war.
Fakt ist nunmal, da sehe ich wie skater, jochenb und Co., dass die unkontrollierte Einwanderung und das permanente Missachten der Gesetze seitens der sich illegalen Zutritt verschaffenden Personen und der Obrigkeit nicht unbedingt dazu beiträgt, ein auf Dauer friedliches Leben in diesem Land (insbesondere für die Einheimischen) zu gewährleisten.
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Als wenn ich es geahnt hätte, hat LEV eine Hammer-Gruppe erwischt. Aber evtl gar nicht so schlecht, sich als Dritter aus der CL zu verabschieden und dann in der EL weit zu kommen.