> Aber irgendwie ist das unfair, weil die Roamer viel mehr bezahlen
> als die eigenen Kunden.
Sie kosten aber auch eklatant mehr. Die eigenen Kunden verursachen Kosten nahe null.
N.
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> Aber irgendwie ist das unfair, weil die Roamer viel mehr bezahlen
> als die eigenen Kunden.
Sie kosten aber auch eklatant mehr. Die eigenen Kunden verursachen Kosten nahe null.
N.
> In der Netmonitoring-SW von Nobbi.com
Ja. Nein, das hier ist nicht das Supportforum. Aber ausnahmsweise:
> "empfangbaren Nachbarzellen"
Das sind alle Zellen UNGLEICH der gerade empfangenen.
> Wenn ... die BTS der aktuellen Zelle mehrere Frequenzen abstrahlt ...
> werden die dann auch angezeigt
Nein.
> spricht die Software dann auch von Nachbarzellen?
Nein.
> wird immer nur die Frequenz angezeigt, auf der sich der BCCH befindet?
Genau das.
> Gibt es denn garkeinen Handover von einer Frequenz auf eine
> innerhalb einer Zelle?
Schon. Ein Intra-Cell-Handover, von einem TS in einen anderen, von einem TRX auf einen anderen, mit oder ohne Codecwechsel.
> Nokia 6100. Kann ich bei der Nobbi.com Software
Nein, 6100 geht leider nicht.
> Dankeschön!!!!!!
Gerne.
N.
> Die etwas dunkleren Panels (jeweils eins pro Sektor) sind schon
> immer da gewesen, die helleren sind erst seit ca. 2 Monaten da.
> Ich weiß auch nicht, was das sein soll
UMTS-Erweiterung. O2 baut das auch oft so.
N.
> Ob es sich um GSM1800 oder UMTS handelt, läßt sich durch genaues
> hinsehen sehr leicht feststellen.
> Bei UMTS-Antennen gibt es nämlich rechts unten neben den
> Kabelanschlüssen eine Kappe
Nur so der Vollständigkeit halber: es gibt auch GSM-Antennen mit dieser Kappe. Der Motor passt an beide.
N.
> Wie sind die Subchannel denn so in den Timeslots untergebracht
Achso.
Mal weit ausholen:
Wie Du richtig schreibst, wird eine Frequenz (also ein Trägersignal) in einzelne Timeslots unterteilt. Jeder Timeslot ist 577us lang, 8 Timeslots zusammen ergeben ein TDMA-Frame von 4,615ms Länge.
Ein Benutzer, der nun einen Timeslot belegt, belegt (im Falle eines Fullrate-Kanals) dann eben jeweils einen Timeslot innerhalb dieses TDMA-Frames, und zwar immer den selben, logisch.
Es werden nun 26 oder 51 dieser TDMA-Frames zu einem Multiframe zusammengefasst (daher der Name: 26/Multiframe oder 51/Multiframe). Dieses Multiframe dient als Organisationsrahmen für Prozesse, die eher unregelmässig einen Timeslot belegen müssen.
Das 26/Multiframe wird lediglich für Verkehrskanäle verwendet, das 51/Multiframe für Steuerungskanäle.
Und die Timeslots in einem solchen 26/Multiframe werden nun eben auf Subchannels verteilt, 12 bilden den Subchannel 0, 12 bilden den Subchannel 1, und die Timeslots 12 und 25 bilden pro Subchannel einen SACCH.
Jeder Benutzer darf lediglich die Timeslots seines Subchannels benutzen, ein Empfangen und Decodieren der Timeslots des anderen Subchannels dürfte also üblicherweise unterbleiben.
Jetzt klarer?
N.
> Hat wer Fachliteratur darüber und versteht sie auch?
Zumindest einen Teil verstehe ich schon.
Die Timeslots innerhalb eines 26/Multiframes werden in zwei Subchannels aufgeteilt. Die Timeslots werden unregelmässig auf die Subchannel verteilt:
S0: (0,2,4,6,8,10,13,15,17,19,21,23)
S1: (1,3,5,7,9,11,14,16,18,20,22,24)
Das bedeutet, zwei Benutzer teilen sich die Timeslots eines Fullrate-Kanals. Thats all.
Der Codec ist naturgemäss ein bisschen empfindlich gegen Frameverluste und hört sich dann schnell echt scheisse an.
N.
> Wenn man 4 BTS und jeweil 13 TRXe zur Verfügung hat
Nur so als Richtwert: 13TRX in einer Zelle sind absolut nicht üblich. Eher selten.
Durchschnitt wäre etwa eine Installation mit 3 Zellen an einem Standort, und jeweils 2, 3 oder 4 TRX pro Zelle.
> Wo wird eine solche GSM-Zelle dann normalerweise eingesetzt?
> Reicht das schon für eine mittlere Kleinstadt (ca. 10.000 Einwohner)?
Ich denke: üppigst.
Ich weiss nicht mit welchem Verkehrsaufkommen die einzelnen Betreiber ihre Zellen rechnen, für ein solches Nest müssts aber allemal reichen.
> Wie ist die Dimensionierung für eine BTS ausgelegt?
Ich weiss wie gesagt nicht mit welchen Verkehrsparametern (BHT, Blockierungswahrscheinlichkeit etc.) die Betreiber eine solche BTS rechnen.
In der Praxis sehe ich hier in der Gegend aber etwa eine Ortschaft mit ca. 7000EW und einer Bundesstrasse, die von einer D2-Station mit 3 Sektoren und jew. 2 TRX versorgt wird.
N.
> Eine BTS dicht machen (...)
> Hab mir sowas auch schon überlegt
Ich bin ja ENTSETZT.
> aber ich kenne Leider nicht 17 D2 Nutzer
Nö? Also, ich bekomme schonmal 6 Telefone bei D2 eingebucht. Fehlen also nur noch 11.
N.
> Wieviel Kanäle kann man in einer GSM-Zelle unterbringen?
> Damit hatte ich die TRXen gemeint. Also heißt das das maximal
> 13 Kanäle a x Teilnehmer (200kHz) möglich sind, oder?
Wie Martyn schon schrieb, wären wohl (das ist, letztendlich, auch herstellerabhängig) 16.
> wie hoch kann x sein?
Bei kanalorientierter Verbindung: 16 (dann aber eben Halfratekanäle).
> Wieviel GPRS-Nutzer können zur selben Zeit mit GSM-Nutzern
> (Handy,SMS,...) das GSM-Netz "in einer GSM-Zelle" nutzen?
> Bitte keine Antworten mit: Das kommt darauf an
Wenn Du die technische Obergrenze wissen möchtest: die dürfte bei der Instanz liegen, die die IP-Adressen verwaltet und damit auch das Routing der Daten durch den Backbone in die Zelle, in der sich der Benutzer aufhält, steuert.
Irgendsoein altes Datenblatt spricht von 2^10 möglichen benutzern. Müsste man aber nochmal genauer recherchieren.
> Wie lange brauch man bis eine Verbindung aufgebaut ist
Unbestimmt. Das kann auch mal 20-30 sek. dauern.
> Wie lange brauch man bis eine Verbindung getrennt ist?
Das kann in der Theorie unter 1sek. dauern.
> Wie lange brauch GPRS um eine Verbindung aufzubauen?
Wohin? Nur GPRS attach? Oder mit Context activation? Oder mit IP-Verbindung zu einem bleibigen Partner?
> Gibt es Probleme wenn GPRS- und GSM-Nutzer in einer GSM-Zelle zur
> selben Zeit Daten (Informationen, also auch Gespräche) senden?
Normal nicht.
> Wieviele GSM-Nutzer (GPRS, Telefonie, SMS, HSCD) können maximal in einer
> GSM-Zelle das GSM-Netz nutzen?
> Klar kommt auf den Kanal an.
Eben.
> Ab welcher Anzahl von Nutzern bricht das GSM-Netz zusammen?
Man kann eine üblich konfigurierte GSM-Zelle auch schon mit einer mittelgrossen Grillparty zumachen.
Grob gerechnet: Anzahl TRX * 16 (falls HR aktiv ist, sonst 8), damit liegst Du für CSD/Sprache auf jeden Fall drüber, ansonsten nimm noch ein paar wilde GPRS-Downloader dazu (so 10-20), und fertig.
Was um alles in der Welt hast Du vor?
N.
Re: max. Nutzer in GSM-Zelle
> Wie groß kann eine GSM-Zelle maximal sein?
Üblicherweise ca. 35km Radius, unter besonderen Umständen kann der Netzbetreiber auch 70km ermöglichen.
> Wie klein kann die kleinste GSM-Zelle sein?
Na, 0m. Mit einem Dämpfungsglied direkt das telefon an den Feed anschliessen.
> Wieviel Kanäle kann man in einer GSM-Zelle unterbringen?
Was für Kanäle? TRX-Frequenzen? Sprachkanäle? HR-Datenkanäle?
Ich habe schonmal 13 TRXe in einer Zelle gesehen. Das scheint mir aber eher die Ausnahme zu sein.
> Wieviel Teilnehmer können maximal das GSM-Netz in einer Zelle nutzen?
Das kömmt auf die Anzahl der Kanäle und die für GPRS verfügbare Bandbreite an.
> Wieviel GPRS-Nutzer kann man pro Kanal verwalten?
GPRS ist nicht kanalorientiert. Je mehr der einzelne Nutzer von der gemeinsam zur Verfügung stehenden Bandbreite nutzt, desto weniger Nutzer können insgesamt an dieser bandbreite partizipieren.
> Wieviel GPRS-Nutzer können zur selben Zeit mit GSM-Nutzern
> (Handy, SMS,...) das GSM-Netz nutzen?
'Das GSM-Netz'? Also so etwa weltweit? Oder ganz Vodafone? Oder nur Vodafone Deutschland? Oder nur innerhalb einer LA? Oder alle an einem BSC? Oder in den Zellen eines Standorts? Oder einer Zelle?
Das ist eine alberne Frage, falls Du das nicht präzisierst.
> Hat ein GPRS-Nutzer (ständig online) höhere Rechte (Priorität) als ein
> GSM-Nutzer (Einwahl)?
Das kommt drauf an, was der NB konfiguriert hat.
> Gibt es die Möglichkeit (...) Datenübertragung (Priorisierung) zu nutzen?
Im Prinzp ja.
> Wovon hängt die Verfügbarkeit für die Datenübertragung in einer GSM-Zelle ab?
Das Netz muss einen entsprechenden Kanal zur Verfügung stellen können.
> Wie hoch sind die Latenzzeit in der GSM-Zelle (für GPRS und GSM)?
Die Latenzzeiten in der Zelle selber sind doch vollkommen nebensächlich, weil ja die Gesamtlatenz der Verbindung für so QoS-G'schichten entscheidend ist.
> Was ist zu beachten, wenn man kontinuierlich alle 10 Sekunden
> ein Datenpakte von 400 Bit schickt?
Du willst uns hier veralbern, oder? Frag' doch einfach das, was Du wissen willst.
> ihr seid :top:
Ja, das wissen wir [tm] ![]()
N.