Beiträge von Jeeves

    Re: "Straftaten im Internet" Was gehört alles dazu?



    Gibt noch viel mehr. Aber wenn du dich auf das deutsche Strafrecht beschränkst gibt es hier noch ganz sinnvolle Infos:


    http://www1.uni-bremen.de/~mschet/interkrim.html (Internetkriminalität, Daten und Fakten (leider nur Stand 1999))


    http://www.dpolg.de/Positionen/pos21.htm


    Ach ja, noch nicht genannt wurde die 0190-Dialer-Problematik.


    Wenn du noch genauere Infos zu speziellen Bereichen brauchst gibt Bescheid.


    Edit: Für die EU-Ebene: http://europa.eu.int/ISPO/eif/…Site/Crime/CrimeComDE.pdf (Bericht der EU-Kommision zur Computerkriminalität, Stand 2002, 40 Seiten)

    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Gabs hier auch schon jemand, dem seine bundeslandsmäßige bzw. regionale Herkunft völlig wurscht ist?


    Naja, mir ist das persönlich schon ziemlich wumpe. Ich bin mit keiner Stadt oder Region so fest verwachsen, dass ich mein Glück nicht woanders finden könnte. Ich fühle mich in Münster wohl, mir hat es aber aber auch schon in Mannheim und Karlsruhe gefallen und sogar in meiner Geburtstadt Pforzheim habe ich es ne Zeit lang ausgehalten. Und wer Pforzheim kennt weiss diese Leistung zu würdigen... :D
    Aber auch im Ausland gibt es für mich einige reizvolle Städte...


    Kleine bis mittelgroße Auswüchse von Fusionsüberlegungen gibt es übrigens gerade hier.
    (So, und jetzt warte ich mal auf die Reaktion darauf... ;) )

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen


    Von einer weiteren Aufsplittung habe ich ja nicht gesprochen. Die halte ich auch nicht für nötig und sehe keinen Anlaß. Zumindest kann ich aus meinem Wissen heraus in keinem Bundesland eine Notwendigkeit und auch keine (ernstzunehmende) Forderung nach mehr Bundesländern erkennen. :confused:


    Wie Ihr an baba_akber seht, sind die regionalen Gebundenheiten sehr stark. Da bin ich offenbar nicht der einzige.


    Stimmt. Eine weitere Aufsplittung war hier bisher nicht Thema. Hätte mich wohl besser auf die Alternativen status quo und Verringerung der Anzahl beschränken sollen. Das ändert aber nichts daran, dass ich nach wie vor nicht wirklich nachvollziehen kann, warum die Aufteilung der Bundesländer so große Emotionen auslöst wenn es um das regionale Zugehörigkeitsgefühl geht.
    Ein Saarländer bleibt doch ein Saarländer, ein Hamburger ein Hamburger, egal ob das Bundesland Saarland oder SaarPfalz, Hamburg, Nordmark oder wie auch immer heißt...

    Ich habe eine Weile gezögert, ob ich dazu was schreiben soll. Man konnte ja bereits bei der geplatzten Fusion von Berlin und Brandenburg sehen, dass da viel Emotion mit im Spiel ist. ;)


    Und das ist auch ehrlich gesagt der Punkt, den ich (wie einige andere) nicht verstehe. Mir kommt das oft wie etwas fehlgeleitete Angst vor Identitätsverlust vor. Ich finde es viel wichtiger, dass man für eine etwaige kulturelle Identitätsbildung in sich bereits homogene Regionen stärkt und dies nicht krampfhaft an Bundesländern festmacht. In einem Europa von heute und von morgen interessiert doch die Frage "welches Bundesland" wirklich kaum jemanden, außer eben die Verwaltungszuständigkeiten.


    Bundesländer wie Bayern, BaWü oder NRW sind doch auch nicht die Bohne homogen: Franken, Bayern, Schwaben, Baden, Rheinland, Westfalen... das, und vermutlich noch viel kleinere Unterteilungen davon sind wohl Regionen, zu denen sich Menschen zugehörig fühlen...


    Dass man seine persönlichen, familiären und kulturellen (was auch immer man dazu zählen mag: Dialekt, Lebensart...) Wurzeln bewahren und pflegen will ist ja ok.
    Was spricht denn aber rational betrachtet gegen eine Neuaufteilung, die eine weitgehend gleichmäßige Bevölkerungsverteilung und eine drastische Reduzierung von Verwaltungsaufwand (und damit sicherlich Kostenersparnisse) zur Folge hat? Der Föderalismus ist ein oberstes Verfassungsprinzip, steht also nicht zur Debatte. Warum dann nicht versuchen diesen zu optimieren? Man kann und sollte eine ausführliche öffentliche Debatte darüber führen, aber unter der Devise: "Wie kann man was besser machen?!"


    Ich sehe die Neuordnung eher als Chance Regionen zu stärken: Lokal und regional können viele Probleme (wirtschaftlich, infrastrukturell etc.) viel besser gelöst werden als auf Landes- oder gar Bundesebene...


    Edit:
    @Jopi: Glaubst du, dass durch kleinere Bundesländer die Interessen der ensprechenden Regionen besser zur Geltung kommen? Ich halte eine klare(re) und übersichtliche(re) Gliederung von Bund und Ländern, untermauert von Regionalverbänden (Rhein-Neckar, Nordbaden uvm.) für erfolversprechender. Mit 20+x Ländern hätten wir nur noch größeres Chaos im Bundesrat...
    Unterhalten sollte man sich allerdings über einen direkteren Einfluß von Regionen und/oder Kommunen bzgl. Europa/EU.

    Man merkt dass sich Luposen mit der Thematik schon eingehend auseinandergesetzt hat. :top:


    Meine eigene Erfahrung beschränkt im wesentlichen darauf, ein paar Jahre ein eigenes (kleines) Gewerbe neben dem Studium betrieben zu haben, einige Nebenjobs (Lohnsteuer zurückholen schafft aber wohl wirklich jeder :D ) und auf das Erfassen von ca. 1200 Quittungen eines Arztes. Der hat auch so ziemlich alles, was Luposen beschrieben hat abgesetzt (inkl. Unterhalt :D ) und dann die Erfassung und Sortierung der ganzen Quittungen von mir machen lassen um nochmal ein paar Mark zu sparen, die er seinem Steuerberater dafür jedenfalls nicht in den Rachen werfen wollte. Jedenfalls hat der offensichtlich deutlich mehr verlangt als meine 18 DM damals pro Stunde...


    Joe2: Was die Zinsen selbst angeht bin ich überfragt...

    Lustige Frage, und so pauschal eh nicht vernünftig zu beantworten. Vor der Wahl welcher Alternativen stehst du denn?
    Zur Beantwortung solcher Fragen empfiehlt sich m.E. ein Gang zu einem kompetenten Steuerberater, um mal eine umfassende Analyse der eigenen Eikommens- und Steuersituation machen zu lassen - selbst wenn danach die Steuererklärung selbst gemacht werden soll.
    Das Geld für die entsprechende Beratung ist, sofern diese kompetent umd umfassend erfolgt, sicherlich in kurzer Zeit durch entsprechende Einsparungen wieder hereingeholt.


    Ganz allgemein: Auto/Haus etc. über Kredit finanzieren (natürlich vorher durchrechnen!) um als Belastung geltend zu machen, selbst wenn man es direkt voll bezahlen könnte.


    Noch ein ernst gemeinter Tipp: Kinder machen um Freibeträge zu erhöhen bzw. um ggfls. die Unterhaltszahlungen als Belastung geltend zu machen. :D ;)


    Den Sachverhalt kann ich so nicht nachvollziehen, die Person war ja wohl nur im Hintergrund zu sehen (da greift dann § 23 Abs. 1 KUG, Zustimmung zur Veröffentlichung ist also nicht nötig), generell gilt schon das von mir gesagte.


    Jedenfalls wäre ich, sollte der Fall wirklich in der geschilderten Konstellation so entschieden worden sein, in Berufung gegangen. Aber ohne den Sachverhalt genauer zu kennen ist es auch müßig über eventuelle Entscheidungsgründe zu spekulieren...

    Hi!


    Immer wieder ein guter Anhaltspunkt ist diese Seite: Recht am eigenen Bild
    Insbesondere die Punkte 2, 5 und 6 lesen.
    Die besonders wichtigen Rechtsgrundlagen in diesem Zusammenhang sind §§ 22, 23 und 33 KUG und hier zu finden.


    Mein Fazit: Wenn du von den Leuten Fotos machst und sie darauf hinweist, dass sie diese auf deiner HP finden willigen diese ja damit in die Veröffentlichung ein. Insofern also kein Problem. Sollte jemand später doch was dagegen haben kann er ja die vorher gegeben Einwilligung widerrufen und du musst die betreffenden Fotos vom Netz nehmen, das war's dann.
    Was zufällig andere abgelichtete Personen angeht (z.B. im Hintergrund oder in einer großen Menschenmenge): Hier ist eine Veröffentlichung ohne Einwilligung zulässig (§ 23 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 3 KUG ).


    belinea: Deine Aussage ist so leider falsch.

    Ich kann mich nur anschließen: Sofort zum HNO-Arzt! Notaufnahmen und den ärztlichen Notdienst anrufen und erfragen, wo ein HNO-Arzt Dienst hat.


    Ich selbst habe einen Tinnitus seit ich 12 bin. Damals bin ich erst viel später zum Arzt, weil ich anfangs dachte es ginge wieder weg und niemandem davon erzählt habe. Seither habe ich einen hohen Pfeifton im Ohr. Besonders lästig wenn man einschlafen will... Ich habe mich zwar dran gewöhnt und im Alltag kann man es nach einer Weile ausblenden, aber ich habe auch Glück im Unglück, da ich wenigstens ein gleichbleibendes Geräusch höre, das kann das Gerhirn leichter rausfiltern als sich ständig ändernde Geräusche...