Zunächst mal: Steuererhöhungen sind immer unangenehm. Ich sehe auch eine gewisse Zweischneidigkeit, weil der Lenkungseffekt ja nur bedingt gewollt ist. Sicherlich ist es gut wenn Leute aufhören zu rauchen, aber letztlich geht es dem Staat, allen Lenkungsabsichten zum Trotz, gerade auch um Mehreinnahmen. Wenn jetzt kein Mensch mehr raucht...
Auf der anderen Seite würde dies sicherlich auch die Gesundheitsausgaben entlasten. Übrigens: Jeder weiß genau, daß Rauchen ungesund ist und letztlich hohe Kosten verursacht. Jedem das seine. Ich finde auch nicht, dass sich Raucher per se als Aussätzige fühlen sollen. Aber ich habe auch nichts dagegen, wenn Krankenkassen Nichtraucher-Rabatte einführen...
Ich habe übrigens bis Anfang diesen Jahres zehn Jahre lang geraucht. Man kann aufhören, wenn man will. Von heute auf morgen.
So unbequem es vielen erscheinen mag: BB007 und T39 haben durchaus nicht Unrecht. Man schaue mal in viele andere Länder, die systematisch den Lauten das Rauchen vermiesen. Man mag jetzt schreien: Meine Sache! Richtig, sofern auch die Folgekosten die Sache des Rauchers bleiben...
Wir werden uns wirklich noch von einigen Standards verabschieden müssen bzw. diese extra bezahlen, da bin ich mir sicher...
pipsi2001: Ich glaube es nicht. Ich habe mich recht ausführlich auch mit mehreren Ärzten über das Rauchen unterhalten und ein einstimmiges Echo bekommen: Grundsätzlich ist jede Zigarette schädlich, das ist nichts neues. Aber täglich eine oder zwei ist schlimmer als am Wochenende zehn Stück. Wieso? Die dauernde Belastung der Bronchien/Lunge führt zu einer Dauerreizung des gesamten Atmungstraktes. Der Körper kann sich von dieser permanenten Belastung, wenn auch geringer, schlechter erholen als von einer dicken Packung, wo man aber eben dem Körper wieder Tage zur Regenration gibt. Klingt auch nicht ganz unlogisch, wie ich finde.