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klimajacke: in letzter Zeit mal was Produktives beigetragen?! ![]()
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Ich glaube, unsere Positionen sind garnicht so weit voneinander entfernt, wir ziehen nur unterschiedliche Schlüsse.
Ich sehe in dem Atomausstieg sehr wohl den Einstieg in die Frage der Alternativen, und damit eben auch zentral der Energieeinsparung.
Natürlich sind wir in Europa noch nicht weit genug damit, aber wie du sagst auf dem richtigen Weg. Allein die Verbesserung des Wirkungsgrades von Antrieben, eine Verbesserung der Wärmedämmung, der Bau von Passiv-Häusern (IMHO sehr wichtig!) uvm. sind entscheidenden Ansätze dazu.
Ich halte, gerade wenn man Passivhaus mit Photovoltaik, Solarkollektoren* etc. kombiniert, vor allem die lokale Energiegewinnung für wichtig. Das als Teil einer Antwort auf die Frage: "Großkraftwerke mit Großkraftwerken ersetzen?"
*Gewinnung von Warmwasser durch in schwarzen Schläuchen auf dem Hausdach laufendes Wasser, das sich allein durch Sonne erwärmt, sogar im Winter!
ZitatOriginal geschrieben von flo1982m Also bitte, Kohle und Stahl sind im Ruhrgebiet doch seit Anfang der 80er tot. Angefangen hat das bereits in den 60-er Jahren, als Öl immer mehr Kohle als Energieträger verdrängte. Kohlehalden sind im Ruhrgebiet ein gängiger Begriff, man versuchte einfach, trotz aussichtslosem Kampf weiterhin Kohle zu fördern, um die Arbeitsplätze zu sichern, obwohl sie keiner mehr haben wollte. Erstens war und ist die deutsche Kohle zu teuer, außerdem werden nicht mehr die Mengen benötigt, wie in der Zeit des Wiederaufbaus. Die Stahlkrise folgte anschließend, als Billigstahl aus Übersee dem deutschen Stahl Konkurrenz machte. Der Ausweg war eine Tertiärisierung des Ruhrgebietes, also Dienstleistungsunternehmen ansiedeln und Bildungseinrichtungen (Ruhr-Uni).
Klar würde ein Stop der Subventionen Arbeitsplätze kosten, aber jährlich 10 Mrd. in die Kohle zu stecken, ist doch quatsch, da jeder weiß, dass irgendwann doch Schluss ist.
Richtig. Habe ich gegenteiliges behauptet? Ich bin dafür Subventionen massiv runterzufahren, in Einzelfällen jedoch machen sie Sinn, aber befristet und degressiv!
ZitatOriginal geschrieben von flo1982m Zu NL: Die Niederlande haben auch in für sie schwierigen Zeit Steuersenkungen durchgeführt. Und jetzt kommt bitte nicht mit dem 11. September! Der 11. September war eine Katastrophe für die gesamte Welt, aber sie ist nicht Ursache für alle Probleme, die wir im Moment haben. Anderen Länder der EU geht es wirtschaftlich deutlich besser als uns. Den großen Parteien fehlt jedoch der Mut für einschneidende Reformen, da sie Angst um ihre Stammwähler haben. Die Steuersenkung-Methode ist mit Risiken verbunden, aber einfach nichts oder nur ein bisschen was tun, hält den Staatsbankrott auch nicht auf, er verzögert ihn nur!
Weist du wieviele Arbeitsplätze im Ruhrgebiet in der Montanindustrie verloren gegangen sind? Mitte der 60er waren dort etwa 60% der Arbeitnehmer in der Industrie tätig, heute nicht einmal 15%, das gab's in NL nicht.
Ich denke, dass keine Partei sich wirklich traut mal einschneidende Reformen zu machen, von der Frage 'Vollbeschäftigung' ganz zu schweigen...
@ BB007: Hast ja prinzipiell Recht. Aber egal wie Däubler das gemeint hat, es war einfach doof und völlig unnötig. Wer kommt denn bitte im Wahlkampf überhaupt auf die Idee, Hitler auch nur in den Mund zu nehmen?!? Clever war's halt nicht. Verliert die SPD, werden wir diese und andere Fragen ab Montag diskutieren. Verliert die CDU/CSU werden wir über Stoibers Fehler reden...
Zeus: Kurzfristig magst du Recht haben. Aber sehr kurz, nämlich bis Montag. Die IMHO anfangs berechtigten Versuche die USA einzubremsen sind in wüstes Wahlkampfgeplärre umgeschlagen und werden die Interessen Deutschlands eher beschädigen, was die nächste Regierung erstmal diplomatisch wiedergutmachen muß. Die CDU/CSU hat sich mit dem orientierungslosen Stoiber allerdings auch nicht mit Ruhm bekleckert.
ZitatOriginal geschrieben von Modi
Nur, Jeeves, woher nehmen wir die immense Menge an Energie, die wir dann benötigen, wenn wir statt Raffinierung fossiler Brennstoffe den gesamten PKW-Treibstoffbedarf über Elektrolyse von Wasser zu Wasserstoff decken wollen?
Aus einer Handvoll Windenergieanlagen und Solarzellen?
Wohl eher aus Atomkraftwerken.
Nun, jetzt unterstellst du mir gesagt zu haben, alle herkömmlich betriebenen Fahrzeuge durch solche mit Brennstoffzelle ersetzen zu wollen. Das stimmt nicht. Ich wollte lediglich das Necar als Entwicklungsbeispiel für die Brennstoffzelle an sich nennen. Aber ob nun PKW damit erst '25 rumfahren, darum ging es mir garnicht. AFAIR gibt es bereits auch Hybridlösungen mit einem deutlich höheren Wirkungsgrad als herkömmliche Motoren... Die Frage der Energiegewinnung hängt übrigens auch genauso wichtig mit der Vermeidung von Verschwendung zusammen, und auch da kommt der Politik wieder eine große Lenkungsfunktion zuteil: Erzähle mir mal, warum ein PickUp in den USA 25 bis 30 l Sprit schluckt, diese Autos aber in D nichtmal angeboten werden? Können die Amerikaner keine spritsparenden Autos bauen? Klar können sie, sie müssen es zur Zeit einfach nicht.
Bash-T hat ja die Brennstoffzelle neben der Windenergie als Beispiele herausgepickt. Ich habe ja bereits geschrieben, dass ich zu Ballard Power (leider) nichts sagen kann.
Insbesondere am Sektor Windkraft sehe ich aber aufgrund des Entwicklungsdrucks aus der Politik einfach deutlich gestiegene Chancen.
Es geht übrigens garnicht darum, alle KKWs durch große Anlagen zu ersetzen. Eine viel stärkere Regionalisierung der Energieversorgung würde nebenbei auch eine viel größere Unabhängigkeit vom Öl und den produzierenden Ländern bringen. Dazu, falls es in einem meiner vorigen Beiträge untergegangen ist
[URL=http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,214674,00.html]dieser Artikel.[/URL]
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von flo1982m
Ich auch! :top: Warum?
-Alle Länder, die wirklich Steuern gesenkt haben (keine Umschichtung auf "Öko"-Steuer à la Rot-Grün) , heute wirtschaftlich besser dastehen als Deutschland. Die Niederlande haben uns das vorgemacht.
-Die Subventionen müssen endlich zurückgefahren werden und das Geld in Bildung und Forschung investiert werden. Für was braucht Deutschland noch Steinkohle aus dem Ruhrgebiet?
[...]
Die Niederlande und die nordeuropäischen Länder haben uns dieses Modell vorgemacht, warum soll das in Deutschland nicht funktionieren???
Stichwort Niederlande: Die haben die Reformen in die boomenden 80er Jahre hinein vollzogen, das ist ein kleiner Unterschied zu heute.
Dein zweiter Punkt birgt übrigens schon das erste Problem im Verhältnis zu NL: Die hatten niemals auch nur annähernd in diesem Umfang das Problem einen so großen Wirtschaftszweig (Kohle&Stahl) innerhalb von wenigen Jahrzehnten komplett zu 'ersetzen'.
Was die Subventionen angeht, gebe ich dir prinzipiell recht. Abschaffen wird man sie aber kaum können. Ich wäre viel eher für eine befristete, degressive (!!!) Subventionierung (was ja auf europäischer Ebene diskutiert wird). Es gibt immer mal wieder Situationen, in denen es durchaus Sinn machen kann nicht zuzugucken, wie eine Industrie vor die Wand fährt, sondern Krisen abzumildern oder im besten Falle zu überbrücken.
Auch für mich hat die FDP durchaus positive Schwerpunkte in ihrem Programm. Leider sehe ich weder die Gelder, noch die Personen in der FDP, die dies verwirklichen könnten. Und sorry, aber der ewige Versuch des Gesundbetens: 'Wachstum, dann haben wir Geld' kann ich nicht mehr hören! Jeder weiss, dass Reformen Zeit brauchen zu greifen und auch dann nicht gesichert ist, dass sich Erfolge einstellen. Dies würde unweigerlich mit neuen Schulden finanziert werden. Zudem ist eine echte Vollbeschäftigung auf absehbare Zeit eh illusorisch (das traut sich aber niemand wirklich zuzugeben).
Klargestellt oder nicht: Wir sind uns doch einig, dass dies alles andere als souverän und glücklich war?!
Was Frau Herta-Ichweisßnichtwasichgesagthabeweiseaberalleszurück angeht fällt mir auch nur eines ein: ![]()
@Bash-T
zu 1.)
mal zwei Beispiele aus Dänemark:
ZitatDer Windpark Horns Rev wird aus insgesamt 80 Anlagen des Typs Vestas V80 (2 MW) bestehen, die 14 bis 19 km nordwestlich vor Esbjerg auf einer rechtwinkligen Fläche in fünf Reihen mit jeweils 16 Turbinen angeordnet werden. Die Nordsee ist an dieser Stelle 5 bis 15 m tief. Quelle
ZitatZusätzlich wurde auch das Getriebe modifiziert, sodaß die Anlagen nun mit einer um 10 Prozent höheren Drehzahl laufen als die Landversion. Das erhöht die Energieproduktion um rund 5 Prozent. Diese Änderung ist möglich, weil die Schallentwicklung bei einem Windpark, der 3 km vor der Insel Tunø und 6 km vor der Halbinsel Jütland liegt, kein Problem ist. Quelle
Und die Genehmigung des ersten Offshore-Windpark in Deutschland:
Zitat...In einer ersten Pilotphase darf das Energieunternehmen Prokon Nord 12 einzelne Windenergieanlagen errichten, die in der Nordsee 45 Kilometer nordwestlich von Borkum bei einer Wassertiefe von ca. 30 Metern geplant sind... Quelle
Insbesondere wenn man sich diesen Artikel des Bundesministeriums für Verkehr durchliest hört sich das nicht so an, als würde wild 10m vor bebautem Gebiet oder vor Seebädern Offshoreparks errichtet.
Hier eine Quelle dafür, dass Deutschland bereits ca. ein Drittel des weltweit durch Wind hergestellten Stroms erzeugt. Allein zwischen '99 und '00 mit einer Zunahme von mehr als 50%. Quelle
zu 2.)
Zu Ballard Power kann ich leider nichts sagen.
Im Verkehrssektor testet aber u.a. DaimlerChrysler erfolgreich Autos mit Brennstoffzelle, inzwischen in der fünften (!) Generation (Necar 5). Quelle
Interessante Infos zum Thema Brennstoffzelle gibts auch hier.
ZitatEmpirisch ist somit für mich erwiesen, dass die Politik in Deutschland und die Entwicklung von Brennstoffzellen nicht korrelieren.
Gefühlsmäßig ist somit für mich 'erwiesen', dass im Verhältnis zu vor vier Jahren die Förderung regenerativer Energien umweltpolitisch wie sehr gefördert wird. ![]()
Dies halte ich aus wirtschaftlichen, wie aus (umwelt-)politischen Gesichtspunkten für gut. ![]()
@ Paparazzi:
1. mobilkom A1
2. T-Mobile A /max.mobil
3. One
4. Tele.Ring
Quelle (mit recht ausführlichen Hintergrunddaten)
Andre: Genau die Äußerung Stoibers bei RTL meinte ich... Ich finde auch, dass beide Möglichkeiten absolut alles andere als vorteilhaft waren: Hat er sich vergaloppiert, war er in einer wichtigen Frage er höchst unsouverän, hat er dies dagegen gewollt so gesagt, ist das derUmfaller schlechthin. Ich glaube/befürchte aber ersteres...
Kohl hatte ich übrigens schon wieder vergessen...
Allgemein finde ich inzwischen auch wirklich, dass es nun langsam genug ist. Zur Zeit wird nur noch (außenpolitisches) Porzellan zerdeppert, und da nehmen sich zur Zeit SPD, CDU/CSU und FDP nicht viel ![]()
USA-kritisch ist das eine, was wir gerade erleben was anderes ![]()
Interessant finde ich, dass sich immer mehr herauskristallisiert, wer politisch wo steht: Arnulf Baring eben auf N24 war ja mehr als deutlich... Für einen 'Politikexperten' IMHO jedenfalls schon arg parteiisch.
@Bash-T: Du zitierst was von Offshore-Windparks und legst als Nachteile u.a. Probleme mit Anwohnern dar. Nur mal so am Rande... ![]()
Ich stimme dir aber zu, dass es wohl schwierig werden wird die gesteckten Ziele zu erreichen. Aber sieh es doch einmal anders herum: Durch die Gesetzgebung auf diesem Gebiet sind im Bereich alternative Energie in den letzten Jahren immerhin ca. 30.000 Arbeitsplätze entstanden, wenn ich mich richtig erinnere. Deutschland ist mit führend, was den Technologieexport auf diesem Sektor angeht.
Allgemein denke ich, dass in den letzten Jahren ein verstärkter Entwicklungsdruck durch bessere Unterstützung seitens der Politik entstanden ist. Technologien wie Brennstoffzelle, Biomasse, Wind-, Solar-, Wasserkraft etc. pp. sind IMHO ideale 'Träger' um deutsche Ingenieurskunst auch auf neuen Gebieten erfolgreich zu etablieren. Ich sehe das als wichtigen Exportfaktor...
Zur Energiepolitik gibt es [URL=http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,214674,00.html]hier[/URL] einen interessanten Bericht, wenn auch eindeutig pro SPD/Grüne Stellung nehmend.