Beiträge von T39

    Tommyboy00


    Die LBS ist zumindest bisher nicht unseriös aufgefallen. Bei der Bankgesellschaft Berlin wäre das anders. die Bausparkasse ist flächendeckend in Deutschland am besten vertreten.


    Die Welt bietet als einzige Tageszeitung nicht nur fast täglich Berichterstattungen zum Thema Immobilien, sondern haben auch einen recht brauchbaren Baugeld-Vergleich online, klick.

    Joe70


    Zu Erwerbermodellen kann ich nur sagen: Gier frisst Hirn !" :(


    Davor warnen die Verbraucherschützer doch seit Jahren. Die Masche ist immer gleich und beginnt über den telefonischen Erstkontakt. Das weiss nun wirklich langsam jeder, der sich über Investition in Sachwertanlagen nur halbwegs schlau macht.


    Um kreditfinanzierte Immobilienfonds - oder in unserem Falle - vermietete Eigentumswohnungen an den Mann oder Frau zu bringen, bedarf es der megaschnellen, fast blinden Unterschrift ohne Bedenkzeit auf dem Notarvertrag. Das auf Druck der Vermittler, da ja das Renditeschnäppchen vor der eigenen Nase wegschnappt werden könnte.

    Nur geht ers hierbei um Riesensummen, die das Fundament der eigenen Existenz beinhalten. Über die neue Waschmaschine oder Fön werden Tests gelesen und Preisvergleiche gemacht. Ab 100.000 Euro aufwärts für ein Steuersparmodell ist man auf einmal blind? Da klärt man doch vorher die Finanzierung und Besichtigt auf mal ganz nebenbei die Immobilie und macht sich per Internet oder beim Verbraucherschutz über den Anbieter schlau. :mad:


    Glücklicherweise ist das neue Gesetz raus, wonach Käufer so genannte Realkredite - also alle Darlehen, die durch Grundpfandrechte abgesichert werden - künftig generell innerhalb von zwei Wochen widerrufen können. Mit dem Widerruf des Darlehensvertrag soll auch der Kauf der Immobilie selbst unwirksam werden. Das Gesetz ist seit dem 1. August in Kraft. (bundesgesetzblatt.de, Artikel 25)


    beerzilla


    Warum ist eine Eigentumswohnung als Anlage eine Katastrophe? Wenn ich mir Dein Argument durchlese, wird mir schlecht.


    Das Anleger nichts mehr von der Börse wissen wollen und Ihr Geld zunehmend festverzinslich anlegen, dürfte Dir bekannt sein. Das zeigt z.B. der Umstand, dass mittlerweile selbst bei der Hälfte der DAX-Unternehmen die Vermögenswerte wie Immobilien größer sind als der Wert des Unternehmens an der Börse (Anzahl aller Aktien multipliziert mit dem Kurs) - derzeit der Fall bei Allianz, Bayer, HypoVereinsbank, Commerzbank, Deutsche Bank, DaimlerChrysler, Degussa, Telekom, Epcos, Infineon, FMC, MAN, Münchener Rück, ThyssenKrupp, VW.


    Ein Schritt kleiner muß ich Dir nicht erklären, warum die Mieten in den meisten Großstädten konstant bis steigend zeigen, die Preise im Rückblick seit 1980 teilweise dramatisch geklettert sind. Dies ein Garant für stabile Renditen ist. Sofern, da gebe ich immo123 völlig Recht, die ausgesuchte Lage stimmt.

    Zitat

    Original geschrieben von Joe70
    Eigennutzung oder Kapitalanlage (Rente??) Wenn es das letztere ist, würde tunlichst meine Finger davon lassen.

    So? Dann erkläre mir das mal bitte etwas plausibeler.


    Natürlich, der Wohnungsmarkt ist überreguliert. Mieterfreundliche Gesetzgebungen und Rechtsprechungen und der hochsubvenstionierte Wohnungsbau der Nachkriegszeit haben dazu geführt, dass Mieten in Germany vielfach günstiger ist als Kaufen.


    Doch: Wer eine Eigentumswohnung erwibt und vermietet, kann zumindest die Schuldzinsen und die Kosten für die Reperaturen als Werbekosten geltend machen. Auch kommt man mit der eigenen Hütte in den Genuss zahlreicher steuerlicher Vergünstigungen. So kann man den Wert des Gebäudes mit mindestens 2 Prozent abschreiben.


    Für den Besitzer einer selbstgenutzen Immo sieht die Sache anders aus: Er erhält nur die Eigenheimförderung, dazu noch ein Baukindergeld, sowie Förderprogramme der Länder, z.B. verbilligte Darlehnen. Aber nicht einmal diese dünne Förderung erhält jeder; beim Überschreiten von Einkommensgrenzen wird die Eigenheimzulage schlicht nicht gewährt.


    Wer schonmal gefördert wurde, bekommt keine zweite mehr, weil dann der "Objektverbrauch" eintritt. Die Regel sagt: Wer nicht viel verdient, aber viel eigenkapital gespart hat, keine Förderung bis dahin eingesackt hat, sollte die Immobilie selbst nutzen. Wer durchschnittlich viel verdient, wenig spart, keine Eigenheimförderung bekommt, günstig zur Miete wohnt (alter Mietvertrag), sollte eine fremdvermietete Immo als Kapitalanlage in Erwähnung ziehen.