Beiträge von T39

    Auch ich möchte mich beim "Dankeschön" für die nette Einladung von Dag anschließen.


    Leider kann ich Köln aus beruflichen und familiären Gründen derzeit nicht vorausplanen. :(

    Der dpa Pressetext:



    Weiter geht's...


    Text auf der Connect-Seite: Hans-Martin Burr, Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift connect, hat sich aus den genannten Gründen in einem Brief an den Bereichsleiter Publikationen der Stiftung Warentest und test-Chefredakteur, Hubertus Primus, gewandt. connect veröffentlicht den Schriftwechsel.


    Schreiben von connect-Chefredakteur Hans-Martin Burr:


    Sehr geehrter Herr Primus,


    in der aktuellen Ausgabe Ihrer Zeitschrift test 9/2002 haben Sie ab Seite 32 einen Vergleichstest von Handys veröffentlicht und kommen in diesem zu völlig anderen Resultaten als connect. Und das ausgerechnet beim wichtigsten Kriterium eines Handys: der Fähigkeit, gut zu telefonieren.


    Um nur ein Beispiel zu nennen: Das Nokia 8910 schneidet bei Ihnen im D-Netz ("Funktion bei schwachem Netz") mit einem "sehr gut" ab – bei connect erreicht es mit nur 18 Prozent der möglichen Punktzahl ("Sende- und Empfangsqualität über Antenne") lediglich ein "ungenügend". Eine Auswahl weiterer Beispiele finden Sie in der untenstehenden Tabelle.


    test (Wertung/Verbalnote) | connect (Prozentpunktzahl/Verbalnote)
    1. Handy: Nokia 5210 (Vorletzter im Test)
    D-Netz: + gut | 42 % mangelhaft
    E-Netz: ausreichend | 64 % ausreichend


    2. Handy: Nokia 8910 (Testsieger mit sechs anderen)
    D-Netz: ++ sehr gut | 18% ungenügend
    E-Netz: + gut |32 % ungenügend


    3. Handy: Nokia 6510 (Testsieger mit sechs anderen)
    D-Netz: + gut | 40 % mangelhaft
    E-Netz: + gut | 56 % ausreichend


    4. Handy: Sony Ericsson T68i (Testsieger mit sechs anderen)
    D-Netz: ++ sehr gut | 30 % ungenügend
    E-Netz: + gut | 50 % ausreichend



    - test-Kriterium: Funktion bei schwachem Netz (D-Netz und E-Netz)
    - connect-Kriterium: Sende- und Empfangsqualität über Antenne (D-Netz und E-Netz)




    Diese extremen Differenzen lassen sich nicht erklären. Schließlich sprechen wir von einem Kriterium, das sich messtechnisch eindeutig belegen lässt – und bei dem subjektive Kriterien demzufolge außen vor bleiben.


    Warum also sind die Ergebnisse derart unterschiedlich? Liegen Messfehler vor? Sind die Messbedingungen so verschieden? Oder sind die Testmuster derart unterschiedlich? Genau diese Fragen sollten wir klären.


    Dem Verbraucher ist nämlich nicht damit gedient, wenn wir ihn mit solch widersprüchlichen Aussagen im Regen stehen lassen. Außerdem investiert connect viel Energie, Know-how und Geld in Handy-Tests, um unseren Lesern praxisnahe, seriöse und nachvollziehbare Ergebnisse zu liefern. Da Ihre Testmethoden sowohl in der aktuellen Ausgabe als auch im Handy-Test der Ausgabe 12/01 nur sehr rudimentär beschrieben werden, bitte ich Sie, uns Ihre Messmethodik – besonders in puncto Funk- und Akustikmessungen – zu erläutern. Im zweiten Schritt können wir dann gerne die Einzelmessergebnisse und bei Bedarf auch die Testgeräte für Gegenmessungen austauschen. Nur so können wir möglichen Mess- oder Interpretationsfehlern auf den Grund gehen. Die Beschreibung unserer Messgeräte und Methodik finden Sie anbei. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns unseren Lesern gegenüber erklären wollen. Daher bitten wir Sie um Stellungnahme bis zu unserem Redaktionsschluss am 12. September.


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Martin Burr




    * * *


    Stellungnahme der STIFTUNG WARENTEST per E-Mail:


    Sehr geehrter Herr Burr,


    wie eben telefonisch avisiert, die vom zuständigen Leiter unserer Abteilung Produkttests I, Jürgen Nadler und dem zuständigen Projektleiter Dr. Bernd Schwenke erarbeitete Stellungnahme. Für einen vertieften methodischen Austausch, den ich sehr begrüßen würde, sind die beiden Herren die zuständigen Ansprechpartner.


    Mit freundlichem Gruß


    Hubertus Primus
    Chefredakteur test
    Bereichsleiter Publikationen



    Bei Tests von Mobiltelefonen wurden bei gleichen (nicht den selben!) Produkten von unseren Zeitschriften test und connect unterschiedliche Urteile bei einzelnen Prüfpunkten angegeben.


    Ganz abgesehen davon dass Unterschiede aufgrund einer unterschiedlichen Zielgruppe bei den Lesern (Berufsstand, Alter, Bildung) durchaus berechtigt sein können ist festzustellen, dass bei der Gesamturteilsfindung auch objektive Messwerte in subjektive (aber begründbare) Bereichsgrenzen der Notenstufen eingeordnet werden. Um zu einem Gesamturteil für das Produkt zu gelangen, werden sie mit einem subjektiven (aber ebenfalls begründbaren) Wichtungsfaktor multipliziert. Dies erklärt viele Unterschiede.


    Bei technischen Messungen sollten die Messergebnisse unterschiedlicher Labore im Rahmen der Messgenauigkeit und der Produktstreuung natürlich übereinstimmen.


    In dem von Ihnen genannten Testkriterium, der Fähigkeit eines Handys, gut zu funktionieren, gibt es zwischen unseren Zeitschriften unterschiedliche Konzeptionen der Testausführung und auch damit werden unterschiedliche Urteile erklärbar.


    Die Messungen für connect werden hochtechnisiert ausgeführt, über 1.500 Einzelmessungen tragen zur Urteilsfindung bei. Am Ende kommen wieder Bewertungsgrenzen und Wichtungsfaktoren hinzu, um ein prägnantes Urteil entstehen zu lassen. (Transparent, aber nicht unumstritten sind beispielsweise Abwertungen aufgrund fehlender Schnittstellen zu Hochfrequenz-Messadaptern.)


    test lässt die Handys im wesentlichen durch vergleichende Praxisversuche prüfen, zur Prüfung der Sprachverständlichkeit wird beispielsweise Hintergrund-Straßenlärm eingespielt. Um schwache Netze zu simulieren, werden als empfangsproblematisch bekannte Räume innerhalb sonst gut versorgter Gebiete aufgesucht.


    Um möglichen Ungereimtheiten auf die Spur zu kommen, schlagen wir folgende weitere Schritte vor:
    1. Ausschalten von Produktstreuungen: Benennen wir einige Handys (mit den 4 genannten sind wir einverstanden), die wir austauschen, um die Produkteigenschaften mit der jeweils eigenen Messmethode zu bestimmen. Vorgeschlagener Modus: alle Geräte eine Wochen bei Ihnen, dann eine Wochen bei uns.


    Hintergrund: connect berichtet etwa 4 - 6 Monate vor test über neue Handys, möglicherweise beeinflussen Softwareupdates oder Produktionsänderungen in der laufenden Fertigung die Produkteigenschaften.


    2. Erweiterte Praxistests von Empfangssituationen. connect prüft durch vergleichende Praxisprüfungen (ähnlich wie derzeit die STIFTUNG WARENTEST) die Übertragungseigenschaften. Hierbei sollte eine zu den test-Resultaten ähnliche Hitliste der Geräte entstehen


    Oder besser gemäß wissenschaftlicher Vorgehensweise: connect benennt Orte, Zeiten oder Betriebsbedingungen, bei denen die als ungenügend beurteilten Handys nur ungenügend funktionieren, besser beurteilte Geräte jedoch benutzbar sind. Dort, dann und so wird, gerne gemeinsam, geprüft.


    Hintergrund: Bereits vor Jahren hatte die STIFTUNG WARENTEST technischen Messungen zur Sende und Empfangsqualität der Handys ausführen lassen. Jedoch ergaben sich Widersprüche zu dem tatsächlichen Verhalten der Geräte in der Praxis. Diese Widersprüche waren für uns erklärbar durch Handyeigenschaften (z. B. Sensitivität, Selektivität, Synchronisationsfähigkeit und Fehlerkorrektur) und der Umgebungsparametern (Sende- und Empfangssignalstärke des Netzes und elektromagnetischer Störnebel durch andere Sendegeräte). Im Ergebnis haben wir den Praxismessungen mehr vertraut und die aufwändige technische Empfangsmesserei eingestellt.
    Es ist durchaus möglich, dass inzwischen die technische Messverfahren so ausgereift sind, dass sie die Praxistests sinnvoll ersetzen oder ergänzen können. Das wird zu beweisen sein.


    3. Sonstige Meinungsbilder befragen
    Im Internet habe ich auf der Seite [von dooyoo.de, Anm. d. Red.] die kritischsten Meinungen 5 von ca. 20 zum Nokia 6510 gesichtet: Empfangseigenschaften wurden mit mindestens gut bewertet, Probleme zum Empfang habe ich (bei einer Stichprobe) nirgendwo gelesen.


    Dr. Bernd Schwenke



    * * *


    Antwort von Hans-Martin Burr per E-Mail:


    Sehr geehrter Herr Primus,


    vielen Dank für Ihr Schreiben, einen vertiefenden methodischen Austausch nehmen wir gerne auf. Nicht nur darum würde ich Sie aber bitten, der Bitte meines ersten Schreibens zu entsprechen und mir die Beschreibung der Testmethodik und der Testbedingungen Ihrer vergleichenden Praxisversuche der Übertragungseigenschaften von Handys zukommen zu lassen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Hans-Martin Burr



    * * *


    Antwort von Hubertus Primus per E-Mail:


    Sehr geehrter Herr Burr,


    ich habe Ihre Bitte an Herrn Nadler und Herrn Schwenke weitergeleitet, die für diese Frage die direkten Ansprechpartner sind.


    Gruß, H. Primus


    Was haltet Ihr davon, zumal die Connect-Tests selber hier sehr oft in Kritik stehen. :rolleyes:

    Technische Daten:

    * Mobile AMD AthlonXP 1800+ 35 W-Prozessor
    * 14'' XGA TFT Color Display
    * 384 MB Single Data RAM Arbeitsspeicher von Siemens, bis zu 1024
    MB erweiterbar
    * 40 GB Festplatte
    * 16x Combo-Laufwerk; DVD-Player/CD-RW-Brenner in einem Laufwerk
    * S3 Savage 4 AGP4x Grafikcontroller, 32 MB shared memory in VIA
    KN 133
    * Integriertes 56K Modem, DSL-geeignet
    * 3.5" Diskettenlaufwerk
    * Fire Wire IEEE 1394
    * Integrierter Netzwerkanschluss 10/100 Mbit Fast-Ethernet-LAN
    * Microsoft Windows XP Home, vorinstalliert und auf CD-ROM
    * Microsoft Works Suite 2002, vorinstalliert und auf CD-ROM
    * Video- / Audio-Software Power Cinema, vorinstalliert und auf
    CD-ROM
    * Brennersoftware Nero 5.5, vorinstalliert und auf CD-ROM
    * Akkulaufzeit bis zu 3 Stunden, 1 Lithium-Ion-Akku inklusive
    * Gewicht ca. 2,9 kg
    * Garantie 36 Monate
    * 365 Tage im Jahr Service-Hotline

    Preis: 1.379,00 EUR


    Ganzer Text im Presseportal dpa.


    Meinung von Chip Online:

    Zitat

    Ähnlich wie das Lidl-Gerät bringt auch das Tchibo-Notebook eine mehr als brauchbare Ausstattung zum fairen Preis mit. Gemein haben die beiden Offerten aber auch die im Chipsatz integrierte Shared-Memory-Grafik, die selbst für nicht mehr ganz so aktuelle 3D-Spiele zu langsam ist. Zudem dürfte die angegebene Akku-Laufzeit von maximal 3 Stunden nur unter sehr freundlichen Bedingungen realistisch sein - unter starker Last ist ein signifikanter Einbruch zu erwarten.