Ich leiste zur Zeit meinen Zivildienst beim DRK ab.
Morgens Essen auf Räder, nachmittags Hausnotrufsysteme.
Zwar gibt es ab und zu Situationen, die etwas unangenehm sind
(Linderleber mit Meerrettischsoße und Blumenkohl, Hunde, Kälte),
aber im großen und ganzen bin ich nach meinem 8 Stunden Tag recht glücklich,
da man täglich zwar kurz, aber dennoch 50 alten Menschen begegnet,
die den ganzen Tag alleine daheim sitzen und sich über den Besuch sehr freuen.
Einen Sinn im Bund sehe ich persönlich nicht, im Zivi hingegen jeden Tag umso mehr.
Man lernt daß das Leben kein Zuckerschlecken ist, und kann aktiv bedürftigen Menschen helfen.
Was schöneres gibt es wohl nicht, und darum bewundere ich Menschen,
die ihr ganzes Leben im sozialen Bereich arbeiten und anderen helfen.
