Beiträge von NoTeen

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    Original geschrieben von NoTeen
    "Playboys fahren Porsche, Gentlemen Maserati".


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    Original geschrieben von Jochen
    Der größte Käse bisher in diesem Zusammenhang. Vorurteile sind so eine Sache. Mir fallen eher ganz andere Typen in Porsche auf. Ich würde eher mal vermuten, daß der durchschn. Porsche- Fahrer überdurchschnittlich intelligent ist und sich den Wagen durch Leistungen in seinem Beruf verdient hat. Dazu gibt es sicherlich Erkenntnisse, wenigstens bei Porsche.


    Ähm, sorry, ich wollte Dir Dein Traumauto nicht kaputtreden. Das war auch keine Aussage, die irgendwie auf meinem Mist gewachsen ist. Diese Klischees werden über deutsche Medien in deutsche Haushalte ausgestrahlt. Wobei ich auch Deine Meinung über den typischen Porschefahrer als eher klischeebehaftet empfinde. Die Statistik würde auch ich nur zu gerne mal sehen.


    Ich habe mich im Übrigen mit keinem Wort negativ über Porsche selbst geäußert. Die Marke übt auch auf mich eine sehr starke Anziehung aus. Allerdings bin ich der Meinung, daß man unbedingt in einer bestimmten Altersklasse sein sollte (die Du auch treffend umrissen hast), um einen Porsche zu fahren. Darunter wirkt es lächerlich, darüber wird man möglicherweise als "Penisprothesenträger" abgestempelt. Wobei, gilt nicht ab einem gewssen Alter vielleicht jeder Sportwagen als Penisprothese? *grübel*


    cu


    NoTeen

    Wie war das nochmal neulich in irgendeiner Auto-Sendung:


    "Playboys fahren Porsche, Gentlemen Maserati".


    Form und Power machen den (Ur-)Porsche auch in meinen Augen zu einem der interessantesten Fahrzeuge, die es gibt. Eine der wenigen Marken, die Emotionen wecken.


    Dennoch habe ich immer, wenn ich einen Porsche irgendwo fahren sehe, dieses Bild vom alternden (oder bereits gealterten) Sonnyboy im Kopf, der sich die schwindende Potenz im Herbst des Lebens durch einen Porsche zurückzukaufen versucht.


    Sicher nur ein Klischee, so wie das des "3er Tschacko". Trotzdem hätte ich ich in einem Porsche sitzend Sorge, als alternder Hengst (wenn auch sicher meist neidvoll) belächelt zu werden. Zum Glück stellt sich bei meinem Bankkonto die Frage nicht, ob ich den Neid meiner Mitmenschen ertragen könnte ;)


    cu


    NoTeen

    Ja, sicher hat er recht. Allerdings ist es doch eher fraglich, ob er sich genauso äußern würde, wenn ER an Hamiltons Stelle wäre und IHM durch den Einspruch noch die alles entscheidenden Pünktchen zufliegen könnten. Ich bin mir ziemlich sicher, daß er dann anders denken würde. Mir war Alonso früher schon nicht sonderlich sympathisch. Im Lauf dieser Saison jedoch habe ich ihn mehr und mehr verachtet für seine mißgünstige Art.


    Sicher wurde dieses Bild von ihm auch von den Medien geschürt, die lieber einen Lewis Hamilton zum neuen Helden hochstilisierten.


    Auch Hamilton ist jedoch, wie ich glaube, mit Vorsicht zu genießen. Ich denke, der Kerl ist ebenfalls mit allen Wassern gewaschen und wird alle beiseite räumen, die ihm in der neuen Saison auf seinem Weg zum Titel im Weg stehen.


    cu


    NoTeen

    Sorry, bei mir geht es wegen meines Jobs generell nur Sonntags. Bin sechs Tage die Woche praktisch rund um die Uhr eingespannt. Ich wünsche euch dennoch viel Spaß, falls am 2.November "was zamgeht".


    Gruß aus Augsburg,


    NoTeen

    Ich vermute, daß die Füße an einem normalwüchsigen Menschen hängen, der mit dem Oberkörper in der Box steckt. Als Fernsehzuschauer sieht man offenbar nicht, wie "die Füße" herumgetragen werden. Diese entfernen sich auch während der ganzen Zeit, die sie eingeblendet sind, niemals von der Box.


    Möglicherweise wird der Kleinwüchsige dann vor dem "Zusammentackern" heimlich weggetragen oder schlüpft durch ein Loch im Boden (die Helfer stellen sich ja extra vor die "auseinandergesägten Körperteile", damit man nicht sieht, was da genau geschieht). Wie man das alles im einzelnen - vor allem das Herumtragen der "Füße" mit dem dazugehörigen Oberkörper - vor den Zuschauern im Studio verbirgt, ist die andere Frage.


    cu


    NoTeen

    Zitat

    Original geschrieben von <registered>
    Ich dachte, der Vorwurf in den Medien und der Grund für den Rauswurf bei Kerner war gerade, dass Frau Hermann eben nicht eindeutig erklärt hat, was sie meinte und sich stattdessen gewunden hat, wie ein Aal?


    Sie hat sich und ihre Denkweise nach meinem Empfinden durchaus hinreichend erklärt. Was sie nicht getan hat, war, Herrn Kerner nach dem Munde zu reden und ihm den moralischen Sieg zu überlassen, er sei der Gute und sie das verlorene Schaf, das er gerettet hat.


    Allein die Tatsache, daß die Runde um Herrn Kerner sich angemaßt hat, Brücken bauen zu wollen, empfinde ich als einen Akt der Hochnäsigkeit, der seinesgleichen sucht.


    Dieses Vorgehen allein stellt denjenigen, der die Brücke baut, rhetorisch in das moralisch richtige Licht, den Widersacher in die "falsche" Position. Damit ist jeder echten Diskussion die Grundlage entzogen.


    Das ist so, als würde ich einen Thread "Nokia vs. Sony-Ericsson" eröffnen und ihn mit den Worten einleiten: "Nach wievielen Tagen bereuen die Nokia-Kunden eigentlich ihren Fehlkauf?".


    Ungeachtet der Vorgeschichte der Frau Herman, die sich nun mal in ein Thema (Familienpolitik) verbissen hat, das größer ist, als sie ursprünglich geahnt haben mag: So etwas geht einfach nicht, wenn man ernsthaft diskutieren möchte. Hier haben die Fronten bereits vorher festgestanden, und es schien bereits vor der Sendung einigen Leuten klar zu sein, wer verlieren würde.


    Schade, Kerner war eine der letzten Talksendungen, der ich bisher noch eher positiv gegenüberstand.


    cu


    NoTeen


    [EDIT] Ja, und sogar die "Autobahn"-Sache wollte von den anwesenden partout mißverstanden werden (manche konnten die Aussage vielleicht auch intellektuell nicht erfassen). Wobei, wie ich bereits geschrieben habe, der Begriff "Autobahn(en)" in diesem Kontext - egal, wie gemeint - ein absolutes Disqualifikationskriterium ist. Pech, daß Frau Herman nicht mehr gelassen genug war, sich daran zu erinnern.

    Zitat

    Original geschrieben von rajenske
    Woher also die Motivation von Leuten, da unbedingt positive Aspekte raussuchen zu müssen?


    Na ja, in dem konkreten Fall, der ursächlich zu diesem Thread führte, hat ja überhaupt niemand zu irgendeiner Zeit versucht, irgendetwas Positives an der Zeit der Nazidiktatur auszumachen.


    Daß man aber selbst dann, wenn man nicht eindeutig genug seiner Abneigung gegenüber diesen Dingen Ausdruck verleiht, bereits an den Pranger gestellt wird, das finde ich schon sehr bedenklich.


    Gerade hier im Thread fällt es schwer, Godwin's Law zu umschiffen, und ich tappe jetzt mal bewußt in diesen Pott: Das, was bei Kerner abgelaufen ist, waren genau die Dinge, deren Verherrlichung man einer Frau Herman eigentlich unterschieben wollte. Man bekommt geradezu den Eindruck, die Runde um Herrn Kerner wollte die "Arbeitsweise" von damals gegenüber "unerwünschtem Gedankengut" mal par excellence vorführen.


    cu


    NoTeen