Beiträge von NoTeen

    Es geht nichts über das "Rennrad" con Coolproducts. Optisch genial, perfekt in der Verarbeitung.


    Zurück zum Thema: Eine Rückrufaktion läuft bei Tchibo aktuell auch für den elektrischen Espressokocher (Artikel-Nr. 231564) aus der gerade angelaufenen Verkaufsphase.


    Der Espressokocher vom vorigen Jahr (Artikel-Nr. 224111) ist von dem Rückruf nicht betroffen.


    cu


    NoTeen

    Ach übrigens, Martyn:


    Die letzten drei Sommer ist die Jahreshöchsttemperatur jedes Jahr um drei Grad gestiegen. Wenn das so weitergeht, können wir in achtzig Jahren die Hühner im August auf die Wiese schicken, und sie kommen nach einer halben Stunde fertig gegrillt und mit einem Spiegelei im Arsch zurück in den Stall.


    Sorry, aber Dein [Edit: vor-]letzter Beitrag war doch...irgendwie...sinnlos :D


    cu


    NoTeen

    [Klugscheiß]
    Die Marge liegt im klassischen Lebensmittelhandel bei ca. 21-25 Prozent (das ist der erzielte Ertrag aus dem Verkauf enes Artikels.


    Der Gewinn (vor Steuern!) liegt in der Tat bei nicht viel mehr als 1 Prozent.
    [/Klugscheiß]


    Nachdem meine Stromkosten (für einen 1000-qm-Markt) im vergangenen Jahr um ca. 3000 Euro gestiegen sind, könnte der Eine oder Andere mal anfangen, darüber nachzudenken, was die Händler wohl mit ihren ach so riesigen Gewinnen anstellen, die sie durch die ständigen Preiserhöhungen einfahren :mad:


    cu


    NoTeen

    Zitat

    Original geschrieben von drago
    Entschuldige bitte, aber solche und ähnliche Argumente höre ich nunmehr seit Jahren auch bei Benzinpreisen, der Einfallsreichtum ist da sehr groß. Ich kann und will diese pseudo-betriebswirtschaftlichen Argumente nicht mehr hören.


    Ich habe ebenfalls bei verschiedenen Produkten jetzt schon Preissteigerungen feststellen können, gerade bei Lebensmitteln, bei denen die MwST nicht erhöht wird. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, die derzeitigen Preise der wichtigsten Produkte für meinen alltäglichen bzw. allwöchentlichen Einkauf regelmäßig zu notieren (geternnt nach den einzelnen Geschäften) und werde bei Preiserhöhungen im Geschäft nach den Gründen fragen und ggf. mitteilen, dass ich dort ein bestimmtes Produkt oder in dem Laden überhaupt nicht mehr einkaufe. Wenn das viele tun würden, hätte ich ein bißchen Hoffnung, daß die Preissteigerungen sich im Rahmen halten.


    Na, das ist ja mal wieder richtiger Quatsch mit Soße.


    Man hat ja schon davon gehört, daß die Erde rund sein soll. Diesen pseudowissenschaftlichen Unsinn will ich aber gar nicht mehr hören, denn es weiß doch jeder, daß wir alle von der Erde herunterfallen würden, wenn sie keine Scheibe wäre.


    Auch wenn Du die Augen zu machst, wirst Du die Fakten nicht verändern können.


    Rohstoffe und Energie werden nun mal teurer, und damit steigt der Preis.


    Berichte uns bitte in zwei Jahren, in welchem Laden Du denn noch einzukaufen gedenkst, wenn Du dann alle die boykottierst, bei denen (durch die Bank) die meisten Preise gestiegen sein werden - und das sicher nicht, um einen steigenden Mehrwertsteuersatz auszunutzen, sondern schlicht um zu überleben.


    cu


    NoTeen

    Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Ich habe nur gesagt, dass ich es ziemlich unkonsequent finde bei Lidl anzufangen, aber Menschen denen es deutlich schlechter geht als Lidl-Mitarbeitern außen vor zu lassen. Das nenn ich beschränkte Sichtweise.


    Also entschuldige mal, aber die Haltung, die man aus Deinen Aussagen herauslesen soll, bedeutet doch im letzten Schluß:


    "Ich tue gar nichts um es irgendwelchen Menschen schöner zu machen, denn es gibt ja immer welche, denen geht es NOCH schlechter, und denen gegenüber wäre das dann unfair."


    Reichlich dämlich, oder etwa nicht?


    Hier wären wir übrigens wieder in Afrika angelangt, wo es den Menschen immer noch mit Abstand am schlechtesten geht, wo Du aber doch ursprünglich gar nicht hinwolltest, oder?


    Viel Spaß dann bei Deinem nächsten Missionarischen Urlaub in Burundi. Aber, ich vergaß ja, das ist zu weit weg, wir sollten ja erstmal vor unsere eigene Haustür schauen :confused:


    Man kann auch einfache Ausreden erfinden, um mit den Händen im Schoß schön vor sich hin zu leben :(


    cu


    NoTeen

    Und nur, weil ich (Deiner Ansicht nach) nicht in ALLEN Dingen des täglichen Lebens konsequent sein kann, soll mir alles andere am Arsch vorbeigehen? Na danke für Deine tolle Einstellung.


    Ach, und ja, ich fahre ein deutsches Auto, und nein, ich fahre überhaupt nicht in Urlaub.


    cu


    NoTeen

    Na ja, wenn man jeden, der gut behandelt wird, daran erkennt, daß er freundlich ist, dann ist ja alles klar...


    Du sagst selbst, daß Du eine Vorstellung hast, was bei manchen Discountern los ist.


    Also, wo ist dann Dein Problem?


    Wenn ich sehe, daß es - wo auch immer - an den sozialen Strukturen krankt, dann gehe ich da eben nicht mehr hin. Und wenn eine Firma Lidl mit aller Gewalt Betriebsräte verhindern will, dann wird das sicher seinen Grund haben.


    Alleine, wie Betriebsratskandidaten, die sich zur Wahl stellten, aus dem Unternehmen hinausgekegelt wurden, spricht eine deutliche Sprache.


    Was also willst Du noch von mir hören?


    Daß es noch ein weiter Weg ist, bis die Leute begriffen haben, daß man die soziale Verantwortung der Unternehmer dadurch provozieren kann, daß man "gute" Unternehmer stärkt?


    Daß man von außen nicht erkennen kann, wie es IN einem Laden (sozial) ausschaut? Daß man einem Pfund Kaffee nicht ansieht, ob der Arbeiter, der es abgefüllt hat, ein armer Hund ist?


    Sicher gehört dazu viel kritisches Hinterfragen, und nach meinem Ermessen gehört auch dazu, mal ein Fünferl mehr zu bezahlen, obwohl die Qualität des Produktes an sich nicht besser wäre. Aber vielleicht ist das dann das Fünferl, was ein Stück "guten" Ackerboden retten hilft, oder das Leben eines Kaffeebauern erleichtert oder, oder, oder...


    Ich weiß, daß in diesen Worten viel (vielleicht zuviel) Idealismus steckt, und ich möchte eigentlich nicht als Weltverbesserer daherkommen.


    Aber wenn der Eine oder Andere begreift, daß er durch gezieltes Einkaufen (und zwar eben nicht immer nur "billig") auch sich selber etwas Gutes tun kann, dann wäre ja schon geholfen...


    cu


    NoTeen

    Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Nenn doch bitte mal ein konkretes Beispiel ;) Nicht solche Worthülsen und Konstrukte, sondern sag mir, wie soll ich in Deutschland etwas verändern bei der Beschaffung von Lebensmittel?


    Was willst Du denn hören? Daß Aldi böse ist und alle anderen gut?


    Ich bin der denkbar schlechteste Ratgeber, wenn es um Dein Einkaufsverhalten geht, da ich alles durch die rosarote Brille des Konzerns sehe, mit dem ich zusammenarbeite.


    Wenn man aber öffentlich zugänglichen Medien entnehmen kann, daß Milchbauern ihre Milch an Aldi zu einem Preis verkaufen, den nicht die Bauern vorgeben, sondern Aldi, dann stimmt mich das doch sehr nachdenklich.


    Daß man den Subventionsknoten nicht von heute auf morgen sprengen kann, durch den in Europa vieles falsch läuft, das ist mir auch klar. Aber manchmal reicht es die kleinen Dinge zu sehen, um zu begreifen.


    Wenn Du noch mehr Beispiele haben möchtest, gerne. Momentan bin ich etwas im Streß, aber auf Wunsch (falls Deine Anfrage ernst und ehrlich gemeint war) reiche ich gerne mehr Fakten nach.


    cu


    NoTeen

    Dann trag doch Deinen kleinen Schritt dazu bei, faire Arbeit (auch in Deutschland, man muß nicht immer bis nach Afrika schauen) zu unterstützen, indem Du Lebensmittel da kaufst, wo das Personal fair behandelt wird.


    Aber sogar das ist ja anscheinend schon zuviel verlangt, wie man sieht.


    DUSA: Sicher hast Du recht, das mit dem Wasser war nicht eben das allerbeste Beispiel. Es wäre auch unfair zu behaupten, Discounterware sei NUR Schrott.


    Wenn man bewußt einkauft, dann kann man durchaus auch Artikel erwischen, die zu einem guten Preis ordentliche Qualität mitbringen.


    Nur leider laufen viel zuviele Menschen herum, die auf der einen Seite jammern, EDEKA und Rewe wären soooo teuer und man würde ja jetzt ALLES nur noch bei Aldi kaufen, weil es ja mit dem Geld so knapp sei, sich auf der anderen Seite aber wundern, daß sie in der Molkerei, wo sie all die schönen Aldi-Becherlein abfüllen, für ein paar Mark fuffzich am Band stehen müssen. So weit reicht es mit dem Denken dann nicht mehr.


    Die Bio-Produkte übernehmen ja nun Marktsegmente, die vor dreißig Jahren noch nicht existiert haben, weil in jener Zeit fast alles (nach heutigen Maßstäben) ohnehin "biologisch" produziert wurde.


    Heute bezahlen manche (gefühlt) viel Geld dafür, das Gefühl zu haben, wir könnten uns "gesund" ernähren und auch unserer Umwelt damit etwas Gutes tun.


    Andere leben immer noch in der Traumwelt, wenn die Aldi-Pizza von wagner abgepackt wird, daß dann auch "die" Wagner-Pizza drin sei. Dem ist eben nicht so, und darum schmeiße ich mein Geld nicht auf die Straße, sondern gönne mir davon die Lebensmittel, die mir und hoffentlich auch dem ökologischen Gleichgewicht gut tun (zumindest mehr als mancher Billigrotz). Denn die Chancen, etwas zu bewegen, sind da. Man könnte sie auch mit nur ganz wenig Aufwand nutzen. Aber selbst dafür reicht es eben bei einigen nicht. Schade.


    NoTeen

    Zitat

    Original geschrieben von Goodzilla
    Es wundert mich immer wieder, wie man es einerseits kritisieren kann, daß Arbeiter in der Dritten Welt "ausgebeutet" werden, andererseits sich aber darüber aufregt, daß man selber dann auch mehr zahlen muss wenn man an der Schraube Richtung "Wohl der Arbeiter" dreht.


    Aber hallo, Du hast ja auch lichte Momente ;)


    Komischerweise jammert immer jeder über die "teuren" Lebensmittel. Selten höre ich jemanden jammern "hm, meine Miete ist schon wieder gestiegen" oder "äh, schon wieder höhere Stromkosten".


    Klar, die zwei Semmeln jeden Tag stehen natürlich im Focus, weil man die tagtäglich auf dem Kassenzettel stehen hat.


    Den Meckerern sollte aber vielleicht mal klar sein, daß wir nur noch ein Drittel der Arbeitszeit für unsere Ernährung aufwenden, die in den 60er Jahren noch benötigt wurde. Andere Kosten hingegen sind - im Vergleich zur Arbeitszeit, die man aufwenden muß, um sich diese leisten zu können, deutlich gestiegen.


    Und gerade denen, die bei den Discountern diese billige Rotze kaufen, möchte ich das Zeugs manchmal echt links und rechts um die Ohren hauen, denn genau diese Leute haben den nächsten Lebensmittelskandal mitzuverantworten - nicht die "korrupten" Hersteller, die unter höchstem Preisdruck Schindluder treiben ("müssen") oder die "geldgierigen" Händler, die irgendwelche Waren umetikettieren, um ihre explodierenden Kosten irgendwie im Griff zu behalten.


    Ich bin nach wie vor der Meinung, Lebensmittel sind heutzutage viel zu BILLIG (und zwar in jedem Sinne).
    Wenn jeder mal fünf Prozent mehr für seine Lebensmittel ausgeben würde mit dem Hintergedanken, dafür bald wieder ordentliche Qualität bekommen zu können, und die Mehrkosten woanders einsparen würde, dann wären wir bereits auf einem guten Weg.


    Stattdessen wird das fünfunddreißigste Nintendospiel gekauft, das man sich buchstäblich "vom Munde abgespart" hat, denn "von dem bißchen was man verdient, bleibt ja eh nix, jammer jammer"...


    Statt hier Preise zu vergleichen (die Discountpreise sind übrigens seit Jahren schon in ALLEN Läden exakt gleich. Auch EDEKA oder Rewe bietet Discountware zu exakt demselben Preis wie Aldi, Lidl oder Norma) und Pfennige zu jagen, sollten einige hier sich lieber Gedanken machen, was in einer Flasche Mineralwasser für neunzehn cent, inclusive Verpackung, inclusive Verdienst für Hersteller, Groß- und Einzelhändler, inclusive Logistikkosten, inclusive Entsorgungskosten für die Einwegpfandpflichtige Verpackung, eigentlich qualitativ noch drin sein kann, und ob ihr diesen Müll wirklich in euch reinkippen wollt.


    just my 2 c


    NoTeen