Meinst Du möglicherweise den Uralt-Klassiker "(join the) Caravan of Love" von den Housemartins?
Ist das Einzige, was mir auf Anhieb einfallen würde...
cu
NoTeen
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Meinst Du möglicherweise den Uralt-Klassiker "(join the) Caravan of Love" von den Housemartins?
Ist das Einzige, was mir auf Anhieb einfallen würde...
cu
NoTeen
Die Arcor ISDN-Flat wird sowohl für Privat- wie auch für Geschäftskunden angeboten.
Vorteil: Die Geschäftskundenhotline hat eine andere Telefonnummer als die für Privatkunden und ist - meinem subjektiven Ermessen nach - wesentlich besser erreichbar.
Mit Analogen Anschlüssen und Tarifen habe ich mich die letzten Jahre nicht beschäftigt, ich kann Dir also speziell dazu leider nichts sagen...
NoTeen
Read this .
Weitere Suchbegriffe und Schlagwörter für Deine Recherche wirst Du in diesem Thread finden. Ist ein ganzes Stück Lesestoff...
cu
NoTeen
ZitatOriginal geschrieben von Goodzilla
Neben dem erwähnten Einsammeln von Vögeln würde z.B. ich (Selbstständiger) sofort jeweils eine Stunde pro Woche je eine Haushälterin und eine Sekretärin nehmen. Und da gibt es bestimmt noch mehr...
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Sorry, aber das ist in Anbetracht der Diskussion, um die es hier geht, der letzte Schwachsinn!
Gerade das (Genauso wie "Betriebspraktika", "Praktische Jahre", "Schnupperlehre" und wie der ganze Mist noch heißen mag) fördert die Arbeitsplatzvernichtung.
Wer stellt eine Sekretärin oder einen "Vogelkadavereinsammler" ein, wenn er drei, vier Arbeitslose für am besten gar kein Geld "rekrutieren" kann?
So kurbelt man die Wirtschaft ganz bestimmt schnell wieder an.
Und das mit dem Revanchieren für "unsere" Zahlungen hast Du doch nicht ernst gemeint, oder? Vielleicht miete ich mir dann auch gelegentlich einen für den Oralverkehr, der mich dann "Dicker" nennen darf... :confused:
DUSA's Posting bleibt im Grunde nichts hinzuzufügen.
Einige hier vertreten offenbar immer noch die Ansicht, Arbeitsleistung sei auch in Zukunft ein gewünschtes und geschätztes Gut.
Die Wahrheit ist: Jeder Unternehmer ist froh, wenn er Arbeitsleistung einsparen kann.
Im Übrigen verstehe ich nicht die Beziehung zwischen Maschinensteuern und Neid.
Auch ich persönlich wäre von einer solchen Besteuerung betroffen und würde diese allemal fairer finden als unser derzeitiges Steuersystem, in dem mich ein Mitarbeiter, der netto 1000.- Euro verdient, mit allen Nebenkosten mehr als das Doppelte kostet.
NoTeen
Ich bin im Großen und Ganzen einer Meinung mit Herrn Werner. Die Finanzierung des Bürgergeldes über die Mehrwertsteuer wäre ebenfalls ein denkbarer Ansatz.
Stellt euch mal allein den unvorstellbaren Bürokratiewegfall vor, wenn ALLE Steuern außer einer fallen würden.
Ich sehe auch nicht die Gefahr, daß die Arbeitenden Menschen sofort mehr Lohn verlangen würden, "weil die, die nicht arbeiten, ja auch viel bekommen" - vorausgesetzt, sie partizipieren selbst an diesem Bürgergeld. Im Gegenteil: Einige, die es sich heutzutage finanziell nicht erlauben können, würden aufatmen und "endlich mal" kürzer treten. Die Arbeitsleistung wäre endlich der Persönlichen Motivation angemessen.
Daß eine Verringerung der Sozialbeiträge nicht unbedingt zu höheren Löhnen führen muß, ist Dir doch eigentlich klar, Martyn? Wenn Mittelständler tatsächlich das Geld in Arbeitsplätze investieren, dann gibt es wieder mehr Beitragszahler, weniger Arbeitslose, die staatliche Leistungen erhalten usw. usf.
Sonst müßte man sich im Umkehrschluß fragen, wie es vor 20 Jahren möglich war, mit Kassenbeiträgen unter 13% (verbessert mich, wenn ich falsch liege) alle erdenklichen Medikamente, vollständige Zahnsanierungen und was weiß ich noch alles für die Versicherten zu finanzieren.
Wie man welche Maschinen im Einzelnen besteuern könnte, ist im Moment nicht meine Sorge. Auch ich halte ein solches System momentan für utopisch.
Dennoch wird man sich mit dem Gedanken anfreunden müssen (wie auch Herr Werner sagt), daß es langfristig nicht ausreichen wird, an den kleinen Stellschräubchen zu drehen. Irgendwann wird ein großer Schnitt notwendig sein, um den dann stillstehenden Wirtschaftsmotor wieder zum Laufen zu bringen.
NoTeen
Was die Lohnnebenkosten angeht, muß ich Dir widersprechen.
Viele Unternehmen würden gerne mehr Personal beschäftigen, können dies aber aus Kostengründen nicht. Eine Halbierung der Lohnnebenkosten würde bei meinem (verhältnismäßig kleinen) Betrieb bedeuten, daß ich eine Halbtagskraft zusätzlich einstellen könnte und würde.
Was die Bürokratie angeht, da wird Dir sicher keiner widersprechen.
[EDIT] Auch der Kündigungsschutz ist ein ganz heißes Thema. Was glaubst Du, warum Leihfirmen immer noch aus dem Boden schießen wie Pilze? Warum "Outsourcing" das Lieblingswort der deutschen Unternehmen ist? Weil man Arbeitskraft erhält, die man von heute auf morgen wieder abbestellen kann! Sicher werden auch dort Verträge geschlossen. Aber wenn ich einem Subunternehmer den Vertrag kündige, dann muß ich keine Sozialauswahl beachten (und vor dem Arbeitsgericht schlüssig nachweisen!). Ich muß keine Abfindung zahlen, über deren Höhe ich nur spekulieren kann, und ich bekomme keinen "Gelben Urlaubsschein" auf den Tisch, denn der Subunternehmer muß und wird seinen Vertrag erfüllen. [/EDIT]
NoTeen
Die Globalisierung wird hoffentlich dazu führen, daß das Arbeitslosenproblem global angepackt wird, denn jeder existierende Staat auf der Welt (außer vielleicht dem Vatikan) wird sich früher oder später mit der Arbeitslosigkeit auseinandersetzen müssen.
Lokale Problemlösungen führen aber zwangsläufig zu Personal- oder Kapitalverschiebungen ins oder aus dem Ausland (Martyn hatte das bereits anhand verschiedener möglicher Regulierungsmaßnahmen des Staates beispielhaft beschrieben).
In der Folge wird also die Lösung eines Problems durch die ungewollte Wanderung von Kapital oder Arbeitskraft zu neuen Problemen führen.
Als mögliche Globale Lösungen sehe ich durchaus die bereits hier im Thread erwähnte Besteuerung der Maschinen kommen.
Ich erinnere mich an eine Zeit vor vielleicht 15 oder 20 Jahren, als durch alle Medien die Schlagzeile ging: "Maschinen werden den Menschen in der Zukunft die Arbeit abnehmen".
Die wirklichkeit ist, daß die Maschinen uns die Arbeit WEGgenommen haben.
In diesem engen Zusammenhang vertrete ich durchaus einen Sozialistischen Ansatz, der besagt, daß das Kapital, das derzeit die Unternehmen anhäufen und ursprünglich dem Arbeitenden Volk gehörte, nun denen zusteht, die nicht mehr arbeiten können, weil sie von Maschinen verdrängt wurden.
Verteilen könnte man dieses Kapital zum Beispiel, indem JEDER Bürger, ungeachtet von Alter, Herkunft, Arbeitskraft oder -willen, einen monatlichen feststehenden, letztlich inflationsgebundenen Betrag erhält, der (ähnlich Hartz4) ein halbwegs lebenswertes Dasein sichert.
Vorteile:
Beim Einzelnen fällt der psychische Druck weg, den, wie hier schon (allzu-) oft angesprochen, so mancher Arbeitslose verspürt. Keiner muß sich mehr "nutzlos" vorkommen oder das Gefühl haben, er müsse sich für das Geld, das er erhält, rechtfertigen. Speziell unsere Gesellschaft würde wieder "gesünder" und selbstbewußter werden.
99% des Verwaltungsaufwands fallen weg. Wenn JEDER einen festen Betrag erhielte, könnte man im gleichen Zuge das Kindergeld mit derselben angehängten Verwaltung fallen lassen.
Die wirklich "Arbeitsfaulen" könnten ganz offen dazu stehen und wären auch nicht gezwungen zu arbeiten - außer natürlich, man wünscht sich Luxus. Die Annehmlichkeiten des Lebens wären (wahrscheinlich) ein ausreichend guter Motor für den gleichen Teil der Bevölkerung wie heutzutage, dennoch arbeiten zu gehen und sich zu dem Staatlichen Salär etwas dazuzuverdienen. Es würden nur die arbeiten, die wirklich "wollen", folglich wären die, die arbeiten, vermutlich zufriedener.
Möglicherweise könnte die Steuerlast für die Arbeitenden sinken oder ganz wegfallen, wenn man allein die Maschinen/Unternehmer besteuern würde.
Risiken:
Möglicherweise könnte der Bildungsstand absacken, da ja keiner mehr für das Arbeitsleben lernen "muß". Man kann ja schließlich auch (bei verringertem Komfort) daheim bleiben. Ich persönlich bin mir da aber nicht so sicher.
Ggf. wird es - bei zu großer Steuerlast - uninteressant, sich unternehmerisch zu betätigen. Auch hier bin ich skeptisch, da sich bei vereinfachtem Steuersystem und einhergehendem Bürokratieabbau Gewerbe wohl dennoch lohnen würde - und die letztendlich sinnlose Milliardenanhäuferei durch die Konzerne hätte vielleicht mal ein Ende.
Bei Durchführung in nur einem Land würde dies zum Wegzug der Unternehmen und Zuzug von Menschen in riesigem Ausmaß führen - also ein System, das wirklich nur global anwendbar wäre.
Dies ist sicher nur eines von vielen Modellen, das auch bestimmt von Wirtschaftswissenschaftlern schon tausende Male durchgespielt worden ist. Dennoch halte ich es für volkswirtschaftlich machbar und in letzter Konsequenz für alle nützlich. Leider ist es mit zu vielen totalen Umbrüchen verbunden, so daß es nicht einen Sache von Jahren, sondern eher von Generationen sein wird, bis man über etwas in dieser Art nachdenken wird.
Angeblich die phonetische "Abwandlung" von Buchhalter (der dritte Punkt).
Ich höre auch oft die Zehennägelaufrollende Variante, benutze aber selbst die (anscheinend) korrekte.
NoTeen
...nichtsdestotrotz kann eine solche "Demütigung durch Mitleid" eine unheimlich befreiende Wirkung haben.
Wegen mir können wir aber jetzt gerne wieder zum eigentlichen und ursprünglichen Thema zurückkehren.
NoTeen