Beiträge von KX250

    Die anderen Biermarken werden aufspringen wenn eine breite Basis an PD vorhanden ist (war ja bei der Senseo auch so - mittlerweile gibt es Pads von fast allen großen Röstern).


    Von Bitburger - die ja nicht zum InterBrew Konzern gehören - gibt es die Aussage, dass man über die Einführung nachdenkt.


    InterBrew hat zumindest angekündigt, allen interessierten Brauereien Lizenzen für das patentierte Fasssystem anzubieten.

    Re: 6 Stunden am Sonntag Morgen in Berlin - was machen?


    Zitat

    Original geschrieben von Intruder


    Kann man am Sonntag Morgen auch in die Kuppel über dem Bundestag?


    Freue mich auf eure Tipps!


    Das ist kein Problem.



    Bei 6h würde ich mich auf den Bereich Postdamer Platz - Holocaust-Mahnmal - Brandenburger Tor - Pariser Platz und Reichstag sowie Kanzeramt beschränken. Das liegt alles dicht beeinander und ist gut zu Fuß schaffbar.


    Zum Start Anfang September ist nur das Becks Classic lieferbar, alle weiteren Biersorten folgen Ende September/Anfang Oktober.


    Folgende Biersorten sind erhältlich/geplant:
    - Becks Pils
    - Becks Gold
    - Diebels Alt
    - Diebels Pils
    - Hasseröder Premium Pils
    - Dinkelacker CD Pils
    - Franziskaner
    - Gilde Pils
    - Haake-Beck
    - Wolters
    - Dinkelacker
    - Schwabenbräu



    Es ist damit zu rechnen, dass weitere Marken des InterBrew Konzern später angeboten werden, außerdem gibt es in Holland und Belgien auch zahlreiche lokale Marken im PD Fass.
    Weitere Interbrew Marken sind z.B. Stella Artois, Leffe, Staropramen, Bass und andere.
    Außerdem können andere Brauereien das patentierte Fassystem in Lizenz nutzen.


    Ein Fass der Premiummarken Becks und Diebels kostet 13,99€, die anderen Marken werden für 11,99€ angeboten werden.
    Ein 0,33l Glast kostet somit effektiv 0,78€ bzw. 0,67€.


    Es ist aber davon auszugehen, dass es nach der Einführungsphase auch Sonderangebote (z.B. ebay) geben wird. So wird der effektive Preis pro Glas sicher noch senkbar sein.




    Zu den technischen Daten kann ich noch nicht viel sagen, weder Handbuch - noch Verpackung erhalten irgendwelche Informationen. Ich werde diese Werte aber schnellstmöglich nachreichen.


    Kühltemperatur: 3°C
    Kühlzeit 23 auf 3°C: ca. 15h
    Betriebsdruck: 1,5 bar
    Fassungsvermögen der Fässer: 6l (18 33cl Gläser)
    Leistungsaufnahme: ca. 70 Watt




    Eigene Bilder folgen in Kürze.




    Eines vornweg: Die Perfect Draft ist weder ein Schnäppchen noch etwas für den preisbewußten Biertrinker. Wer aber auf technische Gimmicks und schickes Design steht, bekommt mit der Perfect Draft ein tolles "Männerspielzeug."
    Außer der langen Kühlzeit und den recht hohen Bierpreisen, konnte ich noch keine Nachteile entdecken.


    Pro:
    - schickes Design
    - immer ein frisch gezapftes Bier zur Hand
    - 28 Tage Haltbarkeit des Biers
    - nettes Gimmick für Technikfreaks



    Contras:
    - recht hoher Stromverbrauch
    - recht hohe Bierkosten
    - noch geringe Bierauswahl
    - lange Kühlzeit



    Test wird noch ergänzt.
    Bilderquellen: amazon, Perfect Draft, Becks Presseserver, Philips Presseserver




    ..:: VORWORT ::..


    Nachdem es schon einen Thread zur Bier-"Senseo" gibt, habe ich mich entschlossen nun einen Testbericht zu schreiben. Der Übersicht halber, gibts dazu einen neuen Thread.


    Dieser Testbericht wird nach und nach ergänzt.




    Die Perfect Draft gibt es in Holland und Belgien schon seit gut einem Jahr. Dabei handelt es sich um eine Zapfanlage für 6l Bierfässer. Wie auch bei der Senseo Kaffeemaschine aus dem gleichen Haus, handelt es sich bei der Perfect Draft um eine Kooperation mit einem großen Konzern - in diesem Fall dem InterBrew Konzern, zu diesem gehören u.a. die Biermarken Diebels, Becks, Hasseröder u.v.v.m.
    Der Preis für die Perfect Draft liegt momentan bei 199€.
    Einige Supermräkte bundeln das Gerät mit einem Gratis-Fass Becks (z.B. real).




    Die Perfect Draft (nachfolgend PD genannt) kommt in einem schlichten ungefähr 50x50x50cm großen Karton daher. In dem Karton befinden sich:


    - die Perfect Draft Maschine
    - Handbuch
    - Zapfgarnitur
    - 2 Logomagnete für den Zahpfhahn (1 x Becks, 1 x neutral)


    Ein erstes Fass oder Gläser sind nicht im Lieferumfang enthalten.




    Die Maschine wiegt ungefähr 8kg und ist größtenteils aus dunklem Kunststoff. Der Zapfhahn, die Tropfschale und einige Applikationen sind aus Edelstahl.


    Der Kunststoff wirkt aber sehr hochwertig und erweckt den Eindruck als wäre die PD aus Metall.


    An der Vorderseite des Gerätes befindet sich eine stylish, in orange leuchtende Anzeige die Temperatur und Füllstand anzeigt.




    Zu ersteinmal alles ausgepackt und die Anleitung gepflegt ignoriert (wer braucht schon Anleitungen :D )
    Der "Zusammembau" geht schnell und unkompliziert und besteht aus einem Handgriff, nämlich die Abtropfschale vor unter das Gerät zu schieben.


    Nachdem ich schon gelesen hatte, dass die PD ca 15h braucht, um ein neues Fass auf die notwendigen 3°C zu kühlen, habe ich das Becks Fass einfach für 2h in die Gefriertruhe gelegt.


    Das Fass ist schnell und unkompliziert eingesetzt, man nimmt einfach den Plastikverschluss ab und setzt die Zapfgarnitur mit etwas Druck auf das Fass auf. Danach führt man noch den jedem Fass beiliegenden Zapfschlauch ein und man kann die PD schließen. Nach kurzer Pumpzeit, zeigt die Anzeige den Füllstand des Fasses und die Temperatur an - da die Vorkühlzeit optimal war - blieb die Anzeige bei 4°C stehen - noch ein paar Minuten warten und die erforderlichen 3°C waren erreicht.




    Nun ging es an das Highlight des Tests - das Zapfen des ersten Biers. Glas angesetzt und langsam den Zapfhahn gezogen und der kühle Gerstensaft ergießt sich in die 0,3l Biertulpe.
    Nach 15 Sekunden war mein erstes selbstgezapftes Bier fertig - angenehm kühl und mit einer schönen Schaumkrone.



    Am Geschmack selber gibts nichts auszusetzen - es schmeckt auf jeden Fall besser als ein Flaschenbier, denn als solches sagt mir Becks eigentlich überhaupt nicht zu. Frisch gezpaft ist es aber sehr lecker.


    Ich persönlich erwarte aber mit Vorfreude die zahlreichen weiteren Biersorten, die ab Ende September ausgeliefert werden.

    Zitat

    Original geschrieben von Dennis Thomsen
    Sorry aber ich finde das mit dem Stromverbrauch schon echt happig. Da kann ich mir dann ja auch gleich nen 30 Liter Fass in den Keller stellen. Das wird auf jedenfall günstiger.....


    Nun ja - eine Kühlanlage für ein großes Fass zieht aber noch mehr...


    Ist halt wie eine Senseo - wirtschaftlich unvernünftig aber ein klasse System, für denjenigen, der auf solche Gimmicks steht...



    edit: Die 1. Version des Testberichts ist online. Der Übersicht halber habe ich dafür einen neuen Thread erstellt:


    http://www.telefon-treff.de/sh…ad.php?s=&threadid=188562