Beiträge von fruli

    Hi,


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    Original geschrieben von BigBlue007
    Ich bin ja kürzlich von Arcor zur T-Com zurückgewechselt, weil ich bei Arcor DSL16000 bestellt hatte, dieses auch für ein paar Tage funktionierte und dann von Arcor auf DSL6000 zurückgeschaltet wurde. Da sich Arcor im Verlauf des gesamten Vorgangs völlig idiotisch angestellt hatte und die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen war, nahm ich dies zum Anlass, zu T-Com zurückzuwechseln, selbst wenns dort ein paar Euro mehr kostet und die mir DSL16000 Stand heute auch noch nicht anbieten können (sie versuchens aber wenigstens auch nicht). Da allerdings Arcor die letzte Meile ja m.W. auch bei der Telekom mietet, gehe ich davon aus, dass der DSLAM schon ADSL2+ - fähig sein muss, ansonsten hätte Arcor DSL16000 ja nie funktionieren können.

    Moment. Arcor mietet bei Direktanschluss von der T-Com nur die Anschlussleitung bis zum HVt/Vermittlungsstelle. Im HVt haben sie eigene DSL-Technik/DSLAMs stehen und diese ist über Arcor-eigene GF-Leitungen an Arcor-eigene AC/BBRAs angebunden. Die ADSL2+-Verfügbarkeit von Arcor hat daher mit der ADSL2+-Verfügbarkeit bei der T-Com überhaupt nichts zu tun (EweTel hat z.B. sogar etliche Anschlussbereiche für DSL erschlossen, wo die T-Com überhaupt keine DSLAMs installiert hat)



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    Auch Du verwechselst es - es geht hier um das SINUS W500V, und das ist von AVM. ;)

    Ach so, ja dann ist ja alles klar. Ich hatte mich schon gewundert - denn der Screenshot von dir sah eindeutig nach AVM-OEM-Gerät aus ;)


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    Möglicherweise hätte mir ein solcher dann mit einem DSL16000-Problem bei Arcor vor ein paar Wochen auch geholfen

    Sehr wahrscheinlich.



    So long.
    fruli

    Hi,


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    Original geschrieben von Crossbuster Ok, wenn alles auch mit einem einzigen DSL Modem geht (in meinem Fall würde ich die alte FritzBox Wlan einfach weiter nutzen), warum hast du dann eingangs geschrieben, dass ich sowohl den neuen Router als auch die FirtzBox zusammen verwenden soll? Ist der einzige Vorteil dann die Hardware Firewall duch den Router für mich?

    Zum einen Hardware-Firewall, zum anderen könntest du z.B. die VoIP-Funktionen der FB nutzen (soweit vorhanden).


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    Wollte nämlich den Speedtouch Router direkt wieder verkaufen, als Student braucht man halt jeden Euro ;)

    Ich würde die FB verkaufen, wenn sie kein VoIP hat bzw. dieses nicht nutzt; der Speedtouch-Router hat das wesentlich bessere DSL-Modem - und im Fall von T-DSL-16000 kann das durchaus 2-3MBit Bandbreitengewinn bringen, wenn deine Leitung suboptimal ist.


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    Achja, und durch die Benutzerdaten ist dann im "Fall der Fälle" (Filesharing usw.) eindeutig nachzuweisen, wer es war? Und ich bin als DSL-Anschlussinhaber aus dem Schneider?

    Genau so schaut es aus. Das ganze IP-Logging und die Zuordnung zum Verursacher läuft bei T-DSL-basierten Anschlüssen ausschliesslich über die verwendeten PPPoE-Zugangsdaten :) Als T-DSL-/T-DSL-Resale-Anschlussinhaber hast du nichts zu befürchten, wenn der Missbrauch nicht über deine eigenen Flat-Zugangsdaten erfolgt.


    So long.
    fruli

    Hi,


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    Original geschrieben von BigBlue007
    Da kann ich jetzt ab und zu mal schauen, ob schon umgestellt wurde, ohne mich auf die Verfügbarkeitsabfrage von T-Com verlassen zu müssen. Angeblich soll der Anschlussbereich hier in diesen Tagen auf ADSL2+ - Technik umgestellt werden.


    Es wird i.d.R. erstmal nur eine geringe Zahl von ADSL2+-fähigen Ports installiert und Leute, die dann ADSL2+/T-DSL-16000 bestellen, werden gegebenenfalls darauf umgeklemmt. D.h. selbst wenn du noch auf keinen ADSL2+-fähigen Port geklemmt bist, könntest du dann bereits T-DSL-16000 bestellen.


    Umgekehrt muss auch noch der DSLAM an sich und dessen Anbindung an den AC/BBRAS ADSL2+-fähig gemacht werden, damit im Anschlussbereich ADSL2+ zur Verfügung steht. Selbst wenn du also auf einen ADSL2+-fähigen Port umgeklemmt bist, bedeutet das dann nicht zwangsläufig, dass du umgehend ADSL2+/T-DSL-16000 bestellen kannst.


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    D.h. die Empfehlung bei DSL16000 wäre eigentlich, nicht die Fritzbox als Modem zu verwenden, sondern ein Externes?

    Nicht zwangsläufig. Solange man mit der gelieferten Syncrate der FB zufrieden ist und die Leitung stabil ist, kann man ihr DSL-Modem ruhig einsetzen. Nur falls die Leitung instabil ist und/oder man etwas mehr Syncrate rauskitzeln will (durchaus 2-3MBit Unterschied möglich mit einem Speedtouch-Router-Modem), sollte man umdisponieren.




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    Hat sich da bei AVM inzw. was gebessert? Ich hab derzeit wie oben schon gesagt das Sinus W500V, was ja ein AVM-Produkt ist, und steige wahrsch. auf das Speedport W900V um (ebenfalls AVM). Sind ja relativ neue Geräte; die Frage wäre dann, ob deren DSL-Modems besser sind als die in den "alten" Fritzboxen.

    Moment - das W500V ist ein Hitachi-OEM-Gerät (hat MTT ja schon richtig erwähnt ;) ) und hat (vermutlich wegen elektrischer Störeinflüsse des VoIP-Moduls auf den DSL-Chip) oft relativ schlechte ADSL2+-Synceigenschaften: klick.



    Generell hat sich da schon etwas zum besseren gewendet - zudem AVM ja auch laufend an den Firmwares bastelt - aber tendentiell sind z.B. die o.a. Speedtouch-Router bzgl. Modem-Qualität immer noch deutlich überlegen, wenn man an einer suboptimalen Leitung hängt.


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    Alternativ hätte ich hier noch ein Speed-Modem 200 von Arcor, das von Lucent hergestellt wird. Gehört das auch zu den "Besseren"?

    Eindeutig nein. Gerade dessen minderwertige Modem-Qualität ist ja der Hauptgrund für die seit Mai/Juni von Arcor deutlich verschärfte Dämpfungspolitik. An sehr vielen Arcor-Anschlüssen mit suboptimalen Leitungen hatte es kläglich versagt - Besserung brachte dann aber immer ein o.a. Speedtouch-Router. Nur hat Arcor eben Abnahme/Lieferverträge für das Speedmodem 200 und so mussten eben zum Leidwesen vieler Arcorianer die Dämpfungsgrenzen von ehemals liberal auf rigide umgestellt werden, um den ansonsten vorhandenen Support-GAU zu verhindern.



    Zitat

    Wollte es schon im Keller vergraben, aber vielleicht sollte ich es für den Zeitpunkt, wenn ich auf DSL16000 umstellen kann, mal besser aufheben... ;)


    Wenn du es schon da hast, kannst du ja schauen, ob es gut synct an deinem Port, wenn du mal ADSL2+ geschaltet hast. Allgemeingültige Aussagen für jeden Port/jede Leitung sind ohnehin nicht zu treffen - es hängt immer von den individuellen Leitungsbedingungen und vom Hersteller/Firmware des ADSL2+-Ports ab, ob ein Modem gut läuft oder nicht.


    So long.
    fruli

    Hi,


    BigBlue007: ja, aus den Angaben "ADSL-Vermittlungsstelle" kann man auf den DSLAM-Port schliessen, an dem man hängt - bei dir ein nicht ADSL2+-fähiger Infineon-Port (96.81) auf einer Linecard mit 32 Ports (H1): klick


    garimarii: im Zweifelsfall an den 3U-Check halten.


    Die T-DSL-16MBit/ADSL2+-Schaltgrenze bei der T-Com entspricht momentan genau der T-DSL-6MBit/ADSL1-Schaltgrenze.


    T-DSL-16000/ADSL2+ wird bei der T-Com ratenadaptiv geschaltet.


    Die von der T-Com-Hotline und vom 3U-Check genannten max. T-DSL-16000/ADSL2+-Bandbreiten (bei dir 14000) sind konservative Schätzwerte der T-Com bzgl. der in der Praxis erreichbaren Bandbreite bei der vorhandenen Kontes-Orka-Leitungsdämpfung - der Port wird von der T-Com immer auf max. 16MBit Sync geschaltet - auch bei nur angegebener 6000er@T-DSL-16000/ADSL2+-Bandbreite.


    Die T-Com garantiert bei T-DSL-16000 nur 6MBit - alles andere hängt bei der eingesetzten ratenadaptiven Schaltung (bei anderen Direktanschlussanbietern längst auch bei ADSL1 und bei niedrigen Bandbreiten eingesetzt) von der Qualität der Leitung und des eingesetzten DSL-Modems ab.


    Mit guten Modems wie z.B. den Speedtouch-Routern (z.B. erhältlich bei http://www.modemshop.de) sind i.d.R. deutlich höhere (oft ca. 2-3MBit höher) Sync-Raten zu erreichen als diese konservativen Schätzwerte oder als bei Verwendung von z.B. der FritzBoxFon als Modem.


    So long.
    fruli

    Hi,


    Crossbuster: ja selbstverständlich geht es mit mehreren Benutzerdaten (bis zu 4 gleichzeitige PPPoE-Sessions sind an einem T-DSL-Anschluss möglich) und nur einem einzigen DSL-Modem an einem eizigen DSL-Anschluss - genau darum geht es ja in meinem Vorschlag des T-DSL-Anschluss-Sharings.


    Mehrere DSL-Modems gleichzeitig an einem DSL-Anschluss kann man ja schliesslich nicht betreiben ;)


    Dabei muss nicht mal der Provider unterschiedlich sein - man kann z.B. auch mit 2 verschiedenen Congster-Flats mit dieser Konstellation über den gleichen DSL-Anschluss online gehen.


    Bzgl. Flat-Mehrfacheinwahl sind btw z.B. Freenet/Strato/meome-Flats unkritisch - dort wird eine gleichzeitige Zweiteinwahl mit Verbindungsdaten, über die bereits eine PPPoE-Verbindung besteht, technisch unterbunden - Angst vor Abmahnungen/Mehrkosten wie bei 1&1 braucht man da nicht zu haben, wenn die gleichen Flat-Zugangsdaten durch verschiedene Personen genutzt werden: solange der eine Flat-Sharer dann eben mit den Freenet/meome/Strato-Flat-Zugangsdaten online ist, kann der andere Flat-Sharer mit den gleichen Zugangsdaten eben nicht online gehen.


    So long.
    fruli

    Hi,


    ja genau, sobald neue ADSL2+-fähige Ports installiert sind, wird wieder 16MBit verfügbar sein bei dir.


    Von den DSL-Modems/Routern angezeigte SNR- und Dämpfungswerte interessieren die T-Com nicht die Bohne - ihr DSL-Bandbreiten-Schaltregime richtet sich ausschliesslich nach der Kontes-Orka-ADSL-Dämpfung, die sie gemäss den in der Kontes-Orka-Leitungsdatenbank eingetragenen Kupferadern-Längen/Dicken und der Basisfrequenz von 300kHz per einfacher Rechenformel berechnet.


    So long.
    fruli

    Hi,


    die Passage, dass es bei 1&1 gegebenenfalls nicht geht (wie auch AOL), beruht nicht darauf, dass 1&1 seit kurzem hauptsächlich Telefonica-ZISP/Backbone und nicht mehr T-Online-Connect (T-Com-IP-Backbone) bei T-DSL-Anschluss-Resale nutzt, sondern darauf, dass 1&1 z.T. anstelle von T-DSL-Resale-Anschlüssen Telefonica-Linesharing-Anschlüsse schalten lässt; also trotz weiterhin notwendigem T-Com-Zwangstelefonanschluss wird dann gegebenenfalls kein T-Com-Resale-DSL-Port vermarktet sondern ein Telefonica-Linesharing-DSL-Port in von Telefonica per Kollokation erschlossenen Anschlussbereichen.


    Einen prinzipiellen Unterschied zwischen 1&1-Altverträgen und 3DSL-Verträgen gibt es dabei nicht - ausser dass bei Umstieg auf 3DSL dann auch verstärkt bei T-DSL-Resale-Bestandsanschlüssen auf Telefonica-Linesharing-DSL-Anschlüsse umgestellt wird.


    Zitat

    Kann Hugo nach Absprache mit dem Nachbar und mittels der beschriebenen WLAN und Switch-Konstruktion mit seinen 1und1-Zugangs-Daten bei Nachbars T-Com-Leitung und entsprechender Bandbreitenteilung sowie finanziellen Ausgleich mitsurfen?

    Falls der 1&1-Altanschluss per T-DSL-Resale realisiert ist und der beabsichtigte Mitsurfanschluss auch per T-DSL-Port realisiert ist (also Original-T-DSL oder beliebiges T-DSL-Resale), geht das anstandslos.


    Test, ob ein DSL-Anschluss auf T-DSL-Technik basiert: Zugangsdaten bei http://www.justdsl.de/dslbycall.html holen und Login versuchen - wenn man surfen kann und ein "tracert.exe http://www.heise.de" in den ersten Zeilen "bellaxa.net" liefert, hat man auch bei unsicheren Kantonisten (1&1, GMX, AOL) einen T-DSL-Resale-Anschluss und keinen Telefonica-Linesharing-Anschluss.


    Zitat

    Geht theoretisch sogar die Möglichkeit, dass Hugo in seiner Wohnung B beim Nachbarn mitsurft und gleichzeitig(!) sein Verwandter in Hugos Wohnung A die 1und1-Flat regulär nutzt?

    Nein - das wäre Mehrfach-Login/"Einwahl" mit den gleichen Benutzerdaten und wird von 1&1 nicht geduldet.


    Dafür wäre dann eine zusätzliche T-DSL-Flat notwendig (oder auch o.a. justdsl-by-call oder ein kostenloser T-DSL-Tarif mit mehr monatlichem Freivolumen)


    So long.
    fruli

    Hi,


    das kann nur damit zu tun haben, dass sie momentan keine freien/betriebsfähigen ADSL2+-Ports im HVt. installiert haben.


    Dämpfungtechnisch sind die Schaltgrenzen von T-DSL-16000 und T-DSL-6000 derzeit identisch (max. 18db aufgrund Leitungslängen/-Dicken errechnete Kontes-Orka-Dämpfung @300kHz)


    So long.
    fruli

    Hi,


    wenn man WDS (WLAN-Repeater-Modus) für das WLAN-Netz konfiguriert hat, läuft das sichere WPA/WPA2 oftmals nur zwischen AP/Routern des gleichen Herstellers.


    Man kann die Sache aber auch ohne WDS konfigurieren und somit gibt es diese Einschränkung dann normalerweise nicht.


    So long.
    fruli