Beiträge von Andreas2107

    Re: Kaution bei Vodafone?


    Du hast den Grund doch schon genannt:


    Zitat

    Original geschrieben von Albe
    Hallo, ich bin unter 21 und habe schon 2 Verträge bei Vodafone und 3 bei anderen Anbietern, aber auch ein gutes Einkommen.


    Es ist doch klar, dass sich ein Unternehmen absichern will, dass am Monatsende die Rechnungen von Dir auch beglichen werden KÖNNEN. Es ist bei jemandem, der unter 21 ist, nicht selbstverständlich, dass er wirtschaftlich in der Lage ist, drei Rechnungen aus drei Mobilfunkverträgen zu begleichen. Vodafone will nicht nur sich, sondern auch Dich vor dem wirtschaftlichen Risiko schützen.


    Und wenn Du so gut verdienst, wie Du schreibst, dann zahl doch einfach die Kaution. Die wird sogar noch prima verzinst bei Vodafone.

    Es gab bisher einen KombiComfort, einen KombiComfort Wochenende und einen KombiComfort Zuhause.


    Der KombiComfort beinhalte eine Zuhause-Rufnummer und kostete 9,95 Euro Grundgebühr.
    Der KombiComfort Zuhause beinhaltete dazu noch die HappyLive-Flatrate, der KombiComfort Wochenende beinhaltete HappyWochenede und HappyLive, aber keine Zuhause-Nummer. Beide kosteten normalerweise 14,95 Euro, bis vor kurzem gab es aber eine Aktion, beide Tarife kosteten nur 9,95 Euro.


    Nun gibt es den KombiComfort Wochenende 08, der HappyLive und HappyWochenende, aber keine Zuhause-Nummer beinhaltet und 9,95 Euro monatlich kostet.


    Alles klar? :D

    Wo ist das Problem?


    Hier ein Ausschnitt aus den O2-AGB:


    Zitat


    5. Nutzungsbedingungen / Mitwirkungspflichten des Kunden
    5.1 Der Kunde ist verpflichtet,
    [...]
    h) die SIM-Karte nicht für Anrufe zu öffentlichen oder kundeneigenen Vermittlungs-, Rufumleitungs oder Zusammenschaltungssystemen zu benutzen und die Anrufe nicht weitervermitteln, umleiten oder mit anderen Verbindungen zusammenschalten zu lassen, es sei denn, die Vermittlung, Rufumleitung oder Zusammenschaltung erfolgt durch Endgeräte, die mit SIM-Karten von O2 betrieben werden.


    Bei einem Voice-Chatsystem wird man ja mit anderen zusammengeschaltet, oder sehe ich das falsch?

    Zitat

    Original geschrieben von ostfriese
    Wenn nach der Rechnungsstellung der Kunde den Betrag fristgerecht bezahlt, woher nimmt sich VF das Recht auf Forderung einer Kaution? Und mit welchem Recht werden weiterhin die laufenden Kosten bei ausbleibender Leistung berechnet?


    Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre, hätte VF nicht den Punkt 3.1 in ihren AGB! :-)


    Hat der Vertragspartner z.B. an einem Tag 200 Euro für Sonderrufnummern vertelefoniert, so ist das durchaus ungewöhnlich. Hochgerechnet auf einen Abrechnungszeitraum wären das rund 6000 Euro. Und vielleicht meint VF aufgrund der Bonität (die ja gaaanz toll oder "geht so" sein kann), dass sich der Vertragspartner das nicht so ganz leisten kann. Daher die Kaution (die übrigens prima verzinst wird).


    Rechtlich ist das durchaus in Ordnung. Das kann der Vertragspartner ja mal überprüfen lassen.


    Viel besser wäre eine Überprüfung, wie, wann und wo diese Sonderrufnummern gewählt werden sein sollen. VF (besser gesagt deren Technik) denkt sich sowas ja nicht aus.

    Wie wäre es hiermit?


    Zitat

    6.2 Eine fristlose Kündigung ist nur aus wichtigem Grund möglich. Ein solcher liegt für VF D2 insbesondere vor, wenn aufgrund äußerer Umstände davon auszugehen ist, dass Dienstleistungen missbräuchlich in Anspruch genommen werden. Liegt ein wichtiger Grund vor, ist VF D2 ferner befugt, die Zugangsberechtigung des Kunden zu VF D2-Diensten mit sofortiger Wirkung zu sperren.


    Der "wichtige Grund" liegt ja wohl vor, wenn ein überdurchschnittlicher Umsatz generiert wird und ein Verdacht auf Missbrauch vorliegt. Den Verdacht gilt es nun zu beweisen.


    Edit: Im Übrigen kann VF ja auch nach Ziffer 3.1 berechtige Zweifel daran haben, dass der Vertragspartner in der Lage ist, die Schuld zu begleichen (hochgerechnet auf einen Monat beim gleichen Telefonieaufkommen).

    Hier eine einfache Rechnung zur Erklärung:


    Maximal 7 Monate zu je 360 Euro bot O2 als Ratenzahlung an. Hieraus ergibt sich eine Gesamtschuld von 2520 Euro. Nehmen wir an, davon sind 2400 Euro für Gespräche zu je 2,99 Euro die Minute geführt worden, sind das knapp 800 Minuten oder auch rund 13 Stunden. Diese 800 Minuten hätten nach Meinung des TE "nur" 960 Euro kosten müssen (bei einem angenommenen Minutenpreis von 1,20 Euro).


    Wenn man davon ausgeht, dass der TE nicht betrügerisch gehandelt hat, sollte man meinen, dass ihm 960 Euro zur Verfügung stehen. Oder: Wer ein Bier bestellt, sollte auch genug Geld dabei haben!


    P.S.: 800 Minuten kosten bei einem Minutenpreis von 20 cent übrigens schon 160 Euro. Wohl auch etwas viel für einen Hartz-IV-Empfänger, oder?

    Demnach ist es ja auch rechnerisch günstiger, vorzeitig zu verlängern, nur kapiert das kaum jemand.


    Beispiel: Vertragsende wäre der 05.08.2008, Tarif SuperFlat für monatlich 39,95 Euro


    Nun kann ich heute ein Telefon, was 1 Euro Zuzahlung kosten würde, für insgesamt 40,27 Euro (1 Euro zzgl. 3x 11 Euro netto) erwerben, der Vertrag würde sich ab heute um 24 Monate verlängern, also bis zum 05.05.2010. Ich spare also drei Rechnungen zu mindestens 39,95 Euro!


    Die Alternative wäre, heute drei Monate zu warten, bis das Handy nur einen Euro Zuzahlung kostet, bis dahin habe ich allerdings schon drei Rechnungen zu je 39,95 Euro (= 119,85 Euro) bekommen und der Vertrag würde sich dann bis zum 05.08.2010 verlängern!


    Das SMS-Paket hat in der Tat eine Laufzeit von 24 Monaten (maximal bis Vertagsende) und kann natürlich nicht gelöscht werden. Da hat die Tante an der 1212 Unsinn erzählt. Was aber funktionert, ist ein SMS40-Paket (5 Euro) daraus zu machen, was bis zum Ende der Laufzeit besteht.