Eigentlich sollte es so sein:
Die T-Com ist zuständig bis zur ersten (TAE-) Dose in der Wohnung,
diese Dose sollte auch das Mess-Abschlussglied enthalten.
Das ist ein meist schwarzer schmaler länglicher Block, der in der Dose angeschlossen ist.
Bis dahin hat die T-Com eine einwandfreie Leitung zur Verfügung zu stellen,
und zwar auf ihre Verantwortung und zu ihren Kosten.
Dies gilt für alle Einheiten im Haus
und auch für einen evtl. nachträglich eingetretenen Störungsfall.
Evtl. anfallende Nebenarbeiten / -kosten wie Durchbrüche, Putz-, Ausbesserungs- und Malerarbeiten sowie Dosen, Rohre usw. trägt der / die Hauseigentümer.
Soweit die Theorie.
In Praxi wurde das früher oft so geregelt:
Dosen, Rohre und oft auch Kabel wurden ab dem EVZi über die Stockwerke bis in die Wohnungen bauseits z. B. vom Elektriker vorbereitet / gestellt.
Geschickt verhandelnde Hausbesitzer bekamen einen Zuschuss oder eine Gutschrift für die Vorleistung und die ehemalige DBP übernahm alle Kabel.
Auch Mischformen waren üblich = DBP lieferte die Kabel, der Elektriker verlegte sie.
Warum ich das erwähne ?
Die Zickerei geht dann los, wenn keine echten Fernmeldekabel, sondern irgendein Schwachstromkabel von Elektrikers Gnaden verlegt wurde,
jenseits aller Verseilungs- und Dämpfungs-Vorschriften,
welches inzwischen brüchig und durch eindringende Feuchtigkeit "abgesoffen" sein könnte und darum Feinschlüsse hat (das ist das, was ich ahne).
Dann sagt T-Com:
"Nicht unser bzw. kein fachgerechtes Kabel, wir bringen es in Ordnung, aber Haus muss es bezahlen".
Ist es allerdings tatsächlich echtes Fernmeldekabel, z. B. Y(St)Y xxx mal 2, dann löhnt T-Com,
Euch bleibt der Dreck.
Nachtrag fachchinesisch: EVZi = Endverzweiger innen, da kommts Kabel von draussen an.