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Original geschrieben von mumpel
Beim Auto werden Folgekosten gerne übersehen. Beim Auto hat man Versicherungen, Wartungsintervalle, das Fahrzeug selber muss man auch erstmal bezahlen, Spritkosten sind auch nicht so günstig, und Reparaturkosten muss man auch einplanen (aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung deutlich mehr als "früher"). Zudem gibt es immer mehr Baustellen und Unfälle die Zeit kosten.
Wenn man in einer Kleinstadt wohnt (dort wo o2 nur GSM hat
) dann geht es so oder so nicht ohne eigenes Auto. Bestimmte Fixkosten fallen deshalb so der so an.
Bleiben eigentlich nur Spritkosten, laufleistungsbedingter Verschleiss und laufleistungbedingter Wertverlust.
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Original geschrieben von mumpel
Das kann man in DE nicht machen. Denn Verspätungen sind technisch bedingt. Sehr viele Verspätungen sind aber den Kunden zu verdanken, wenn sie 2 Sekunden vor der Abfahrt noch zum Bahnsteig springen und sich an einen bereits rollenden Zug hängen. "Zeigersprung Null" wird sich hier in DE nicht durchsetzen. Die Zugführer (Zugbegleiter) können nur selten etwas für Verspätungen. Aber das hatten wir ja schon weiter vorn durchdiskutiert.
So moderate Verspaetungen bis 20 Minuten faende ich eigentlich garnicht so schlimm wenn man am Ziel dann auch mit nur so 20 Minuten Verspaetung ankommen wuerde. Das waere schon in Ordnung, weil auch mit dem Auto werden es oft ein paar Minuten mehr.
Das Problem sind aber:
- eingleisige Nahverkehrsstrecken
- hoch ausgelastete Fernverkehrsstrecken
... die dafuer sorgen das ein minimal verspaeter Zug immer mehr Verspaetung aufbaut, dann werden aus vielleicht +12 schnell +35 werden
- Nahverkehrsstrecken mit 2h-Takt
- ICE-Strecken ausserhalb der Hauptstrecken mit 2h-Takt
... die aus den +35 dann +120 machen
Damit die Bahn attraktiver wuerde muesste man viel Steuergeld in die Hand nehmen, fuer:
- subventionierte Tickets
- Streckenausbau
- Taktverdichtungen
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Original geschrieben von Uelmuek
Leider kann ich dir nicht folgen. Mit einem Flexpreis-Ticket für einen ICE kannst du jeden Zug der an diesem Tag von deinem Abfahrtsort losfährt und die Strecke zu deinem Zielort fährt nehmen. Da musst du nicht besonders früh aufstehen, einfach so losfahren, dass du rechtzeitig ankommst.
Du musst bei einem Flexpreis-Ticket nur am ersten Tag losfahren, ankommen darfst du auch noch an Tag 2.
Früh genug losfahren sollte man übrigens unabhängig vom Verkehrsmittel. Bei Fernbus oder Auto muss man auch ggf. Stau und Pausen einplanen.
Den Punkt mit früh genug zurückfahren verstehe ich nicht. :confused:
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War jetzt auf den Sparpreis bezogen.
Wenn man z.B. wo einen Termin bis 16 Uhr dann dann:
- kann man eigentlich nicht vor 17 Uhr zurueckfahren weil man es zeitlich nicht schafft
- kann man nicht mehr viel nach 19 Uhr zurueckfahren weil man sonst nicht mehr am gleichen Tag ankomme.
Also bleiben dann defacto nur noch 1-2 Verbindungen die man nutzen kann, egal ob es dafuer nun einen Sparpreis gibt oder nicht. Irgendeine spaetere Verbindung, wo man dann aber vier, fuenft Stunden Aufenthalt irgendwo mitten in Deutschland haette, wird kaum einer nutzen, auch wenn es dafuer einen billigen Sparpreis gibt.
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Original geschrieben von Bigbamboo
Mich bekommt die Bahn z.B. dazu Freitags Abends anstatt der Direktverbindung einmal umzusteigen. Spart mir meist ~ EUR 50,- und lässt mich gemütlich in einem leeren Zug fahren.
Manchmal muesste man garnicht umsteigen, sondern es sind nur kurze Streckenabschnitte die einen guenstigen Sparpreis blockieren. Einfach Flexpreis und Sparpreis stueckeln wuerde auch gehen.
Aber da muss man dann schon viel mitdenken und ausprobieren. Und probiert man es am Handy verschwendet man viel Accukapazitaet und braucht auch laenger. Macht man es am Automaten blockiert man ziehmlich lange den Automaten und macht sich nicht gerade bei den anderen Reisenden beliebt.
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Original geschrieben von drueckerdruecker
Doch, kannst du, weil sich ja jede interpretierbare Aussage als Steilvorlage hernehmen lässt. Man kann ein Netz als größtes/leistungsfähigstes/sonstwiesuperlativstes bezeichnen, wenn es entweder
- die meisten Stationen oder
- die größte Abdeckungsfläche oder
- die höchste Bevölkerungsabdeckung oder
...
Naja, da GSM heute nichts mehr reisst wuerde ich die obigen Punkte vorallem auf UMTS/LTE beziehen.
Aber bei:
- Zahl der UMTS/LTE Stationen
- UMTS/LTE Abdeckungsflaeche
- UMTS/LTE Bevoelkerungsabdeckung
...
duerfte Telefonica ueberall hinter der Konkurrenz, vorallem hinter der Telekom liegen.
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Original geschrieben von mumpel
Man hört häufig die Aussage dass Billigfahrkarten nur dafür da sind die Auslastung der Züge besser koordinieren zu können, also die Fahrgäste auf weniger ausgelastete Züge zu lenken und somit weniger überfüllte Züge zu bekommen.
Ich denke aber das diese Auslastungssteurung eh nicht funktioniert. Sondern meist ist die Entscheidung faehrt man mit der Bahn und zahlt den ggf. teuren Preis oder steigt man auf auf ein anderer Ferkehrsmittel um. Wovon die Bahn aber dann auch nichts hat.
Denn wirklich flexibel ist man ja jeist nicht, weil man:
- nicht unnoetig frueh aufstehen moechte
- frueh genug losfahren muss um noch zu normalen Zeiten anzukommen
- frueh genug zurueckfahren muss damit man noch am gleichen Tag ankommt
Das die Auslastung ungleichmaessig ist, das Problem haben andere Unternehmen auch. Aber das laesst sich nich aendern.
Man wird zum Beispeil kaum an einem regnerischen Tag viele Leute ins Freibad bekommen egal wie billig der Eintritt ist.
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So wie es aussieht gibt es wohl trotz Schaltung ueber die Blau Plattform weiterhin die Festnetznummer 
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Original geschrieben von Spacko007
Ich war heute in Magdeburg und in Wolfsburg. War dort mit o2 zum ersten Mal und es lief perfekt, was will man mehr?
Magdeburg und Wolfsburg sind zwei Grossstaedte - das da das o2 Netz funktioniert ist kein beachtliches Wunder sondern eine Selbstverstaendlichkeit.
Aber man erwartet eben als Kunde von einem Mobilfunknetz mehr neamlich das es auch in Kleinstaedte vernuenftig funktioniert und dort sieht es schlecht mit o2 aus.
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Original geschrieben von newage_02
Das United Internet aktiv um Frequenzen mitbuhlt, bezweifel ich.
Das kann man nur schwer einschaetzen, ist aber aktuell ziehmlich belanglos.
Weil die naechste Frequenzeauktion wird nicht vor 2022 stattfinden, das heisst das das ein eigenstaendiges Funknetz kaum vor 2024 betriebsbereit waere.
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Original geschrieben von Majon
Das hängt selbstverständlich von den Ansprüchen ab, die man stellt!
Meine Ansprueche waeren da schon hoeher, entweder:
- mind. 150GB mit mind. 10/1 MBit/s (DSL mit mind. 10000IP Profil oder eben HybridDSL)
oder
- mind 150GB mit mind. 2,5/0,25 MBit/s und 50GB mit mind. 10/1 MBit/s (DSL mit mind. 3000IP Profil und Vodafone GigaCube dazu, falls mangels T-Mobile LTE kein HybridDSL moeglich ist)
Alles andere wuerde ich als unzumutbar einstufen.
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Re: Lidl Connect vs Aldi Talk
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Original geschrieben von joedion
Dann noch eine Frage zum Empfang.
Ich hatte bisher Alditalk und damit guten Empfang. Doch oftmals an wichtigen Stellen keinen guten.
Das kann man nicht pauschal sagen.
Kenne Orte da hat Vodafone UMTS aber Telefonica nur GSM, umgekehrt aber auch Orte die von einer Telefoica UHS mit UMTS versorgt werde aber wo Vodafone nur GSM oder GSM/LTE hat.
https://www.vodafone.de/privat…nsicht-netzabdeckung.html *
https://www.o2online.de/servic…fuegbarkeit/netzabdeckung **
* LTE ist mit Lidl Connect nicht nutzbar
** LTE ist mit Aldi Talk zwar groestenteils aber nicht ueberall nutzbar, mit K-Classic Mobil, yourfone, discoTEL ware das ganze LTE Netz nutzbar
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Vom Netz her ist natuerlich CallYa wegen LTE wesentlich besser.
Aber bei Lidl Connest sind die Preise besser und man hat eine mildere Drosselung.