Beiträge von Anja Terchova

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    Original geschrieben von rasputin
    Durch den Autoverkehr werden nunmal absurd hohe Kosten verursacht. Dass ein Autoclub das anders sieht, liegt in der Natur der Sache.

    Bei den Kosten fuer den Strassenverkehr muss man zwischen privaten Personenverkehr und kommerziellen Gueterverkehr unterscheiden.


    Und man muessten als Alternative nicht den ÖPNV wie er jetzt angeboten wird, sondern einen wirklich flaechendeckenden ÖPNV gegenrechnen. Und der wird eben nicht angeboten weil er wahrscheinlich noch deutlich teurer waere als wie wenn die Leute selber mit den eigenen Autos fahren.

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    Original geschrieben von surfkiller20
    Und zum Glück haben die Kartellbehörden der Ausweitung dieses Monopols auf alle 16 Bundesländer untersagt. KDG wollte ja damals Unitymedia kaufen und hätte auch NRW, Hessen + BaWü gehabt. Im Kabel gehört aber auch dringend mal die letzte Meile für andere Anbieter geöffnet. Man ist ja, wenn man zur Miete wohnt und Zwangsverkabelt ist, dem dortigen Anbieter ausgeliefert.

    Was DOCSIS Kabelinternet und Telefonie betrifft koennte man natuerlich schon aehnlich wie bei DSL auch Bitstream-Anschluesse fuer Mitbewerber bereitstellen.


    Beim Kabelfernsehen wird es aber schwieriger, da koennten da kann ja nur ein Anbieter bestimmen das eingespeist wird und was nicht. So gesehen ist da Konkurrenz technisch unmoeglich.

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    Original geschrieben von rasputin
    Meiner Auffassung nach ist Autofahren schlicht zu billig. Die notwendige Infrastruktur und deren Instandhaltung kann über die entrichteten Beträge (wie z.B. Kraftfahrzeugsteuer und die Energiesteuer) lediglich zu einem Bruchteil finanziert werden.

    Erstmal wird nicht die ganze Mineraloelsteuer fuer den Unterhalt der Infrastruktur verwendet, zweitens entstehet der allermeiste Verschleiss durch den der Infrastruktur durch den Gueterverkehr mit LKW. Gleiches gilt fuer den Schadstoffausstoss.


    Der Anteil der privat genutzten PKW ist da sehr gering.


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    Original geschrieben von Filderstädter
    Nun ja, es gibt aber auch Leute, die eine sehr gute Anbindung an den ÖPNV haben und trotzdem mit dem Auto fahren. Da kann man mit der U-Bahn oder mit dem Bus, der alle 10 min fährt, zur Arbeit, macht es aber trotzdem nicht.

    Liegt wohl oft daran, das der ÖPNV zu teuer ist, vorallem wenn man ohnehin ein Auto hat und braucht.


    Ein günstigerer ÖPNV würde bestimmt mehr Menschen zur ÖPNV Nutzung animieren, auch wenn sie ein Auto haben.

    Die Bedeutung der Farben ist:


    schwarz = keine Veraenderung
    pink = Verbesserung von Outdoorversorgung auf Indoorversorgung oder Umgkehrt die Verschlechterung von Indoorversorgung auf Outdoorversorgung
    blau = Verbesserung von Keiner Versorgung auf Indoorversorgung oder umgekehrt die entsprechende Verschlechterung
    orange = Verbesserung von Keiner Versorgung auf Outdoorversorgung oder umgekehrt die entsprechende Verschlechterung


    Wenn man sicher gehen will ob es eine Verbesserung oder Verschlechterung ist, muss man den Vergleich deaktivieren und den Schieberegler nutzen und sich dann den Unterschied anschauen.

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    Original geschrieben von derAL
    Meiner Meinung nach durch die terrestrische Exploration überwiegend von Ost nach West, als Christoph Kolumbus, Vasco da Gama und Ferdinand Magellan neue Handels-, Verkehrsrouten, Kontinente und Länder entdeckten. Marco Polo sei noch in anderer Richtung in dem Kontext erwähnt.


    Die Entdeckung Amerikas führte zu einer epochalen Zäsur und beendete unter anderem das Mittelalter. Die Eroberung der neuen Welt setzte ein und damit starteten Ausbeutung, Kolonialisierung und so weiter. Das ging -um es abzukürzen- lange Zeit so weiter, man denke nur an die europäischen Kolonien vor dem 1. Weltkrieg. Diese bzw. die Folgen daraus stellen heute übrigens den Hauptgrund der weltweiten Dauerkonflikte (z. B. Naher Osten, Pakistan versus Indien, Nord- vs. Südkorea usw.).


    Kurzum, die damals schon beginnende Globalisierung von Ost nach West brachte im Grunde durch Ausbeutung ein Wohlstandsniveau nach Europa, das immer noch nachwirkt. Und genau diese Globalisierung kommt (die Erde ist rund) wie ein Boomerang von Ost nach West zurück.

    Die Kolonialisierung ist aber eher ein Beispiel dafür das Globalisierung eben keinen Wohlstand bringt.


    Denn die Kolonialisierug damals hat nur die Königshäuser, ein paar auserwählte Unternehmen, und ein paar Piraten und Freibeuter reich gemacht. Dem Grossteil der Bevoelkerung, also Tageloehner, Handwerker, Haendler, Bauern ging es um 1700 (also 200 Jahre nach der Entdeckung Amerikas) auch nicht besser als vorher.


    Besser wurde es erst langsam ab dem Ende des 18. Jahrhunderts als man:


    a) den Absolutismus beseitigt hat und Verfassungen und Buergerrechte eingefuehrt hat


    b) als durch die Industrialisierung weitere Beschaeftigungsmoeglichkeiten entstanden sind


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    Original geschrieben von derAL
    Am Ende des Tages bleibt zur Differenzierung der weltweiten Mitbewerber untereinander (alte und neue Industrie-/Dienstleistungsländer) nur die Spezialisierung übrig. Nur daraus schaffen wir Möglichkeiten, auch am Ende des Globalisierungszyklus und danach global (fair) und vor allem auch mit Wohlstandsteilhabe aller gute Handelsbeziehungen zu pflegen. Bedingung dafür sind jedoch Bildung und Spezialisierung. Nur mit ihnen können wir Dinge, Know-How oder Services erschaffen, die andere nicht bzw. nicht in dieser Qualität haben und gerade deshalb mit uns wirtschaftliche Aktivitäten aufnehmen (vgl. 'komparative Kostenvorteile nach Ricardo'). Wer diese Notwendigkeit verkennt, wird sich vom aktuellen Wohlstandsniveau verabschieden müssen.


    Man darf aber nicht vergessen das durch die Technologisierung der Bedarf an menschlicher Arbeit so oder so sinken wird.


    Also muesste man die vorhandene Arbeit gerechter verteilen, und ausserdem auch Unternehmensgewinne staerker besteuern und die Einnahmen daraus zur Finanzierung der Sozialleistungen verwenden. Damit die Arbeit bezahlbar bleibt, aber weiterhin ausreichende Sozialleistungen moeglich sind.


    Und in einer globalisierten Welt muessten da alle mitmachen, dann koennte koennte man natuerlich weltweiten Freihandel betreiben.


    Problem ist aber nur das die Staaten im Wettbewerb und möglichst geringe Lohnstueckkosten einfach Sozialdumping betreiben, und dadurch die Menschen immer mehr verarmen obwohl die Unternehmensgewinne sprudeln.