Natürlich gibt es auch in vielen anderen Gegenden der Welt Elend und Armut - aber es ist doch deshalb nicht verwerflich, den Opfern dieses Unglücks zu helfen - und das mit der läppischen "Begründung" anderen geht es doch auch schlecht.
Opfern helfen statt Böller/Kracher kaufen!!
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Original geschrieben von rasputin
Natürlich gibt es auch in vielen anderen Gegenden der Welt Elend und Armut - aber es ist doch deshalb nicht verwerflich, den Opfern dieses Unglücks zu helfen - und das mit der läppischen "Begründung" anderen geht es doch auch schlecht.Das Spenden von Geld, Hilfsgütern oder Sachwerten ist nicht verwerflich, sondern absolut notwendig, um Leben zu retten.
Verwerflich ist in meinen Augen der Umstand, aus dieser Flutkatastrophe einen Medienevent zu veranstalten und so zu tun, als wäre der Tsunami eine Naturkatastrophe biblischen Ausmasses. Es entsteht für mich der Eindruck, als möchte man alle anderen Katastrophen im Moment mal eine Katastrophe sein lassen, um sich nur noch auf das Unglück in Südostasien zu konzentrieren.
Wie an anderer Stelle bereits jemand sagte, jeder Tag ist ein Tag zum Spenden, in diesem Zusammenhang davon zu sprechen, die Flutwelle sei schlimmer als das, was anderen passiert, finde ich grausam!
Unsere Politiker sollten sich meiner Meinung nach lieber um Deutschland kümmern, bald kommt Harz IV, ansonsten sind wir bald auf Spenden angewiesen!
Gruss
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Original geschrieben von marlborolights
Unsere Politiker sollten sich meiner Meinung nach lieber um Deutschland kümmern, bald kommt Harz IV, ansonsten sind wir bald auf Spenden angewiesen!Wenn ich sowas lese, schwillt mit der Kamm. Hast Du ne Ahnung auf welchem hohen Niveau Du da jammerst? Scheinbar nicht...
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Original geschrieben von guenter-T
Er hätte im Vorfeld durch entsprechende Entwicklungshilfe dafür sorgen können, das in dieser Erdbebenregion entsprechende Vorwarnsysteme installiert werden.Wenn Du das Problem des fehlenden Frühwarnsystems alleine darauf reduzierst, dass nicht genügend Entwicklungshilfe geleistet wurde, dann lässt Du aber ne ganze Menge ausser Acht. Ausgabenpolitik der "Anrainerstaaten", politische Probleme in diesen Ländern, Unterschätzung des Risikos einer solchen Katastrophe, Beziehungen der Länder untereinander und und und... unserer Regierung jetzt die Schuld in die Schuhe zu schieben... seltsam. Überhaupt einen Schuldigen für eine Naturkatstrophe und deren Folgen zu suchen ist unangebracht.
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Mark1, BigBlue007 und die anderen Skeptiker:
Komisch - aber wenn einem jemand erzählt, in seinem Joghurt seien rechtsdrehende Milchsäurebakterien, die unheimlich gut für die Gesundheit seien, oder wenn einem eine Digitalkamera mit exakt 5,1 Megapixel verkauft wird, oder wenn einem jemand sagt, dass eine Espressomaschine mindest. 15 bar Druck für guten Kaffee braucht, oder wenn man Bio-Gemüse kauft, was garantiert nicht genverändert sein soll, dann wird das so hingenommen und nicht ständig hinterfragt. D.h. wir sind sehr oft - im wahrsten Sinne des Wortes - sehr gut-gläubig.
Aber wenn es darum geht, ob Spenden von überprüft seriösen Organisationen wirklich bis auf den letzten Cent ankommen, dann werden viele plötzlich ganz mißtrauisch und wittern da sofort Betrug.Ich will damit nur sagen: Es gibt nun mal sehr viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die man (persönlich) nicht 100% nachprüfen kann. Trotzdem stört uns das im Allgemeinen nicht. (Oder sollte jeder selbst nachprüfen, ob die Wissenschaftler uns nicht beschwindeln, wenn sie uns sagen, dass es schwarze Löcher gibt?)
- Nur bei Spenden wird da plötzlich mit zweierlei Maß gemessen, und manche werden päpstlicher als der Papst. - Komisch! -
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Original geschrieben von marlborolights
Das Spenden von Geld, Hilfsgütern oder Sachwerten ist nicht verwerflich, sondern absolut notwendig, um Leben zu retten.Verwerflich ist in meinen Augen der Umstand, aus dieser Flutkatastrophe einen Medienevent zu veranstalten und so zu tun, als wäre der Tsunami eine Naturkatastrophe biblischen Ausmasses. Es entsteht für mich der Eindruck, als möchte man alle anderen Katastrophen im Moment mal eine Katastrophe sein lassen, um sich nur noch auf das Unglück in Südostasien zu konzentrieren.
Gruss
Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.
ZitatOriginal geschrieben von marlborolights
Unsere Politiker sollten sich meiner Meinung nach lieber um Deutschland kümmern, bald kommt Harz IV, ansonsten sind wir bald auf Spenden angewiesen!Gruss
Aber hier schient bei Dir ein Anflug von geistiger Umnachtung die Feder geführt zu haben, oder? :flop:
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Verwerflich ist in meinen Augen der Umstand, aus dieser Flutkatastrophe einen Medienevent zu veranstalten und so zu tun, als wäre der Tsunami eine Naturkatastrophe biblischen Ausmasses. Es entsteht für mich der Eindruck, als möchte man alle anderen Katastrophen im Moment mal eine Katastrophe sein lassen, um sich nur noch auf das Unglück in Südostasien zu konzentrieren.
Jein. - Ich weiß natürlich, was Du meinst, und natürlich finde ich die Art der Berichterstattung auch oft nicht in i.O.
Andererseits ist der große Medienrummel natürlich auch sehr nützlich: z.B. werden viele Spenden gesammelt, und es wird vielleicht ein Bewußtsein für weitere Probleme dieser Region und für andere erd-/seebebengefährdete Gebiete geschaffen.Ist mal wieder etwas zynisch, aber ohne den Medienrummel würde doch keiner glauben, wie schlimm es da wirklich aussieht. Wenn um einen Pupser von Britney Spears schon ein riesiger Medien-Hype gemacht wird, dann erwarten wir es doch eigentlich, dass für eine solche Katastrophe das gesamte TV-Programm auf den Kopf gestellt wird.
Und seien wir mal ehrlich: Wann ist die Katastrophe wieder vergessen: In ein paar Monaten, spätestens in 1 Jahr wird sich kaum einer noch für den Tsunami in Südostasien interessieren, und es werden wieder neue Meldungen auf Seite 1 erscheinen. - Also seien wir froh, wenn die Medien auch dazu beitragen, dass wir uns damit immer wieder auseinandersetzen müssen und nicht so schnell vergessen. -
Zitat
Original geschrieben von Elke2002
Und seien wir mal ehrlich: Wann ist die Katastrophe wieder vergessen: In ein paar Monaten, spätestens in 1 Jahr wird sich kaum einer noch für den Tsunami in Südostasien interessieren, und es werden wieder neue Meldungen auf Seite 1 erscheinen.
Erinnert sich überhaupt noch jemand an das schlimme Erdbeben in Bam im Iran vor einem Jahr? Das war nämlich auch am zweiten Weihnachtstag und es gab glaube ich 30000 Tote. Ich glaube diese Katastrophe ist irgendwie auch schnell aus den Köpfen verschwunden... -
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Original geschrieben von Alli
Erinnert sich überhaupt noch jemand an das schlimme Erdbeben in Bam im Iran vor einem Jahr? Das war nämlich auch am zweiten Weihnachtstag und es gab glaube ich 30000 Tote. Ich glaube diese Katastrophe ist irgendwie auch schnell aus den Köpfen verschwunden...http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=1183122#post1183122
greetz,
autares -
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Original geschrieben von Alli
Erinnert sich überhaupt noch jemand an das schlimme Erdbeben in Bam im Iran vor einem Jahr? Das war nämlich auch am zweiten Weihnachtstag und es gab glaube ich 30000 Tote. Ich glaube diese Katastrophe ist irgendwie auch schnell aus den Köpfen verschwunden...So ist es leider, wenn man keinen persönlichen Bezug zu dem Unglück hat.
Andererseits ist es aber ja auch gar nicht möglich, die ganzen Unglücke der letzten x Jahre ständig präsent zu haben.
Also sollte/muss man sich (als Privatmensch) darauf beschränken, dort zu helfen, wo es vielleicht aktuell am allerdringendsten scheint (was nicht heißen soll, dass anderswo nicht auch sehr dringende Hilfe nötig wäre!) Aber was wir von den Unglücken mitbekommen, das erfahren wir halt zu einem Großteil über die Medien (die uns natürlich auch manipulieren).
(Daher finde ich es auch interessant, wenn hier verschiedene Betroffene/keine Reporter berichten! So kann man versuchen, sein Bild von der Situation etwas zu objektivieren.)
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