Danke für den Tipp, ich hätte sonst nichtmehr daran gedacht.
Die Sopranos [US-Mafia Serie] nun auch bei Kabel1
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Gott, ist die Synchronisation schrecklich.
Ich weiß, es ist nicht jedermanns Sache, sich das auf Englisch anzuschauen. Aber ganz unabhängig davon, dass die Stimmen nicht zu den Charakteren passen (Tonys Stimme ist die eines 30 Kilo leichteren Mannes!), merkt man einfach nicht, wer gerade spricht. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber mich stört das extrem.Gut, dass Amazon morgen die vierte Staffel liefert.

Edit:
The Spectre: Das kommt noch dazu. Da merke ich wieder, weshalb ich den Fernseher eigentlich nur noch für Fußball oder Nachrichten einschalte.
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Habe jetzt grade mal reingeschaltet, und mir ist bewußt geworden, wie miserabel die Bildqualität im analogen TV ist. Echt kein Vergleich zur Ausstrahlung auf Premiere oder den DVDs.
Aber die Serie ist echt einmalig!
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Da ich fast alle Folgen ausschließlich in Deutsch gesehen habe habe ich keinerlei Probleme mit den Synchronstimmen.

Die Bildqualität ist natürlich nicht die Beste, die Serie wurde auch schon vor 7Jahren gedreht, aber kaufen kann man sich die DVDs immer noch wenn man bei Kabel1 mal reingeschnuppert hat!
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Hallo,
bin von den Sopranos auch begeistert und habe mr in den USA alle Staffeln gekauft. Somit gucke ich die deutschen Folgen nicht, aber gestern beim Durchzappen habe ich dann doch ein paar Minuten gesehen und ich war schockiert. :eek:
Tony's Stimme hat nun überhaupt nichts von der Orginalstimme und die Sprüche und Ausdrücke kommen ebenfalls nicht rüber. Zudem fehlt fast vollständig der italienische Akzent der Hauptpersonen. Die Atmosphäre fehlt IMHO vollständig.
Wer die Möglichkeit hat, der sollte die Folgen unbedingt in Englisch sehen bzw. hören, ist ein Riesenunterschied.
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Ich denke, also bin ich, aber ich weiß, daß ich nichts weiß; rede ich noch oder sehe ich schon fern?
Eine Groteske von Wolfgang Nieburg
Als sich etwa (und hier gehen die Meinungen der Leipziger Molekularanthropologen um Svante Pääbo etwas auseinander) im Zeitraum zwischen dem Frühling des Jahres 200.000 und dem Spätherbst des Jahres 160.000 vor Christus der Homo erectus aufgrund der Mutation des FoxP2-Gens (auf dem q-Arm des Chromosom 7 zu finden) zum kommunizierenden Homo sapiens sapiens entwickelte, fingen die wirklichen Probleme des Cro-Magnon-Menschen und ersten Steinzeitrethorikers erst an. Dem babylonischen Sprachengewirr folgten die Selbstzweifel des belesenen Neuzeitmenschen.
Stellen sich heutzutage dem durchschnittlich begabten Akademiker Lektüre und Interpretation der Lieder Dantes oder der Satiren Juvenals - trotz ausführlicher Fußnoten – schon als intellektuell unüberwindliche Hindernisse dar, steigern sich seine Existenzängste nach dem Verständnis der Werke von Heidegger, Kirkegaard und Nietzsche ins schier Unermessliche. In einigen wenigen Fällen sollen die Parerga und Paralipomena I und II, die Aphorismen zur Lebensweisheit Schopenhauers noch Schlimmeres verhindern geholfen haben; meistens verliert sich der Leser jedoch anschließend in den Kraakenarmen der Jünger Siggi Freuds oder er fällt irgendwelchen Sekten zum Opfer.
Die gemeine Couch Potato dagegen zappt sich seit Beginn der achtziger Jahre in einem Zustand ähnlich dem einer transzendentalen Meditation munter durch den mittlerweile digitalisierten Free-TV-Schleim, den ihm die Satellitenschüssel auf den Screen liefert. Wie Sinn entleert sich dies zumeist darstellt, sei stellvertretend auch für andere Sender an einem kürzlich ausgestrahlten Streifen im Kabel 1 - Programm erläutert. Hier wurde im Vorabendprogramm einer der üblichen „der einsame Rächer“-Filmchen (Titel: Eine gefährliche Affäre – Revenge) abgeliefert. Kurzstory: Der gute Vietnam-Veteran – dargestellt durch Kevin Costner - wird um die Liebe seines Lebens (Madeleine Stowe) gebracht, weil der böse Rivale aus niedrigen Beweggründen eben diese große Liebe in Form der Angebeteten physisch unsanft zerstört. Was dann zwangsläufig folgt, ist eine 124- minütige Verfolgungsjagd, die von reichlich Werbeunterbrechungen verwässert wie zusätzlich verlängert wird, dem Guten Einiges abverlangt und in einer von ihm provozierten Notwehrsituation den finalen Rettungsschuss (= Happy End) erzwingt. Soweit so gut, wäre nicht eben dieser finale Rettungsschuss in vorauseilendem Gehorsam vor der freiwilligen Selbstkontrolle (FSK oder FSF) aus dem Film herausgeschnitten worden.
Nun macht aber ein „einsamer Rächer-Film“ ohne den selbstgerechten Blattschuss irgendwie keinen Sinn. Ob die Darstellung des präzisen Kopfschusses, dem der von Anthony Quinn dargestellte Bösewicht letztendlich erlegen sein dürfte, das mehr als zweistündige Vorspiel gerechtfertigt hätte, bleibt dahingestellt. Der Zuschauer fühlt sich um die ausgleichende Gerechtigkeit für das Ertragen dieses Streifens (Filmkritik: „belanglos“) und der Werbeunterbrechungen betrogen. Das schafft Reaktanz (nicht-soziale Quelle der Bedrohung: die Freiheit wird durch unkontrollierbare Umstände eingeschränkt).
Die Konsequenz daraus (Wiederherstellung der Freiheit) ist der Kauf einer DVD (ohne Schnitte, ohne Werbung, ohne meist mehr als weniger offensichtliche Wahlkampfselbstdarstellungen der Parteielefanten). Auch hier keine halben Sachen machen! Da bietet sich die vom ARD im vergangenen Jahr sträflicherweise ins späte Nachtprogramm verlegte - und häufig ohne weitere Ankündigung ausgefallene „etwas andere Familienserie“ - „Die Sopranos“ an. Die ersten vier Staffeln – auf insgesamt 18 DVD´s gebrannte 1800 Minuten Spieldauer – zeichnen sich bedauerlicherweise durch sehr vulgäre Sprachverwendung aus, die sich wie eine verbale Analdemenz im dritten Stadium durch die Dialoge zieht. (Repräsentatives Zitat aus der zweiten Staffel: „Ich habe gerne scheiss schwanzlutschenden Käse auf meinen Schuhen“). Würde man allein das kursiv geschriebene Wort aus den gesamten Dialogen streichen, würden diese etwa um ein Drittel schrumpfen. Die Technik bietet jedoch Abhilfe: Man kann den Ton ausblenden oder eine Fremdsprache auswählen, die man nicht versteht und dann die Untertitel in der Muttersprache wählen. Diese sind nämlich um die Kraftausdrücke gekürzt.
Letzte Hoffnung und zugleich der Königsweg aus diesem Dilemma scheint der neue Film von George A. Romero, „Land of the Dead“ zu sein: Denn Zombies reden nicht….
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Hast irgendwie im falschen Thread gepostet;)
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Seltsam was das hier soll.
Aber auch heute Abend heißt es wieder um 23.10Uhr Sopranos.
Heute kommt eine sehr "schöne" Folge - Tony interessiert sich immer mehr für Dr. Melfi und läßt diese beschatten...

Mag nicht zu viel verraten.
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Zitat
Heute kommt eine sehr "schöne" Folge - Tony interessiert sich immer mehr für Dr. Melfi und läßt diese beschatten...
Hm, da hat sein Kumpel bei der Polizei (soweit ich das verstanden habe) es wohl etwas übertrieben. Mal sehen, ob der in der nächsten Folge dafür zahlen muss...Bin seit der Kabel1-Ausstrahlung nun auch Sopranos-Fan. Als die Serie vor Jahren im ZDF lief, kam sie mir zu spät bzw. ich war auch noch nicht im passenden Alter. Nun gefällt sie mir gut. Kabel1 als Sender ist gerade noch geeignet, nur zwei Werbeblöcke und einmal Klingeltonwerbung während der Sendung.
Die Atmosphäre mag auf Englisch sicher besser rüberkommen. Ich hab auch den fehlenden Akzent bemerkt. Unpassende Stimmen sind es aber eher nicht. Auch kann ich sie gut unterscheiden (nicht wie xoduz), was vielleicht daran liegt, dass ich die englischen Stimmen einfach nicht kenne.
Fehlende Wortwitze sind zwar schade, aber daran hängt doch nicht der Spaß an der Serie? Ich finde sie jedenfalls nach vier Folgen schon genial.
Vielleicht hole ich mir irgendwann noch die DVDs, dann hab ich auch was Englisches zu gucken, und es macht dann umso mehr Spaß sie ein zweites Mal zu sehen.Off-Topic:
ZitatThe Spectre schrieb:
Habe jetzt grade mal reingeschaltet, und mir ist bewußt geworden, wie miserabel die Bildqualität im analogen TV ist. Echt kein Vergleich zur Ausstrahlung auf Premiere oder den DVDs.
Premiere und DVDs haben auch eine sehr gute Datenrate. Allgemein würde ich aber nicht behaupten, dass Analog-TV in jedem Fall schlechter ist. Man schaue sich mal Sender wie "GoTV" (Musikkanal) oder "DSF" im digitalen Fernsehen an. Am schlimmsten ist ein Fußballspiel auf DSF oder gar im Ersten über DVB-T. Die Datenrate ist so mies (und das Bild klötzchenartig), dass ich die dortige Fußballspiele lieber über einen Analog-Sat-Empfänger angucke. Mir graut jetzt schon vor der Fußball-WM. Das Erste hat eine miese Datenrate. Das Zweite dagegen über 8MBit/s (besser als die meisten DVDs)...
Das musste ich mal loswerden, sorry.
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