Aple in USA kaufen - Sparvorteil? - Nachteile?

  • Meine Cousine ist gerade für ein paar MOnate in den Staaten. jetzt habe ich mir überlegt mir über sie ein MacBookPro kaufen zu lassen. Sie ist da auf ner Schule - sollte also den Studentrabatt bekommen. Dann würde ich bei vollausstattung auf 2410 € kommen gegenüber 3123 € im deutschen Onlinestore...


    Muss sie da an der Grenze dann noch was abdrücken? wie sieths aus, wenn sie es halt ausgepackt wie als wenn sie es benutzen würde transportiert?


    kann man in deutschland die Tastatur auf Deutsch ändern lassen?


    Gilt die Garantie auch in D?


    Oder würdet ihr mir davon grundsätzlich abraten?

    Original geschrieben von addictivebn Ich kann nachwievor schmerzfrei telefonieren, toi, toi,toi.
    zu den scharfen Kannten am K700

  • Meines Wissens nach gilt die Apple Garantie weltweit. Der Zoll ist natürlich durchaus ein Problem, d.h. deine Cousine könnte dort durchaus einigen (nicht ganz unberechtigten) Fragen ausgesetzt werden.


    Die Tastatur sehe ich aber als echtes Problem an (kaufmännisch gesehen). Hier eine deutsche Tastatur draufzupflanzen ist wahrscheinlich nicht wirklich billig, zumal das von einem Apple Care Center gemacht werden müsste, ansonsten ist deine Garantie futsch. Da würde ich mich vorher nach dem Preis erkundigen.

    Richard Rogler: "Bei der Fußball-WM habe ich mir Österreich gegen Kamerun angeschaut. Warum? Auf der einen Seite Exoten, fremde Kultur, wilde Riten - und auf der anderen Seite Kamerun!"

  • Es gab dazu schonmal einen Thread, in dem ich diese Fragen ausgiebig beantwortet habe. Eventuell nochmal die Suche benutzen.


    Deine Cousine wird den Mac wahrscheinlich nur vor Ort im Geschäft kaufen können, da die meisten Online Händler nur Kreditkarten mit registrierter US Adresse akzeptieren, also Billing Adress muss in den USA sein. Und direkt nach Deutschland dürfen die Händler in den USA aufgrund von Absprachen mit Apple nicht liefern.


    Der Zoll ist kein Problem, denn auf Notebooks und ähnliche Dinge fällt kein Zoll an. Allerdings müsste die Einfuhrumsatzsteuer gezahlt werden, sprich die Mehrwertsteuer von 16%. Dafür kannst du dir den in den USA gezahlten Sales Tax wiederholen, in dem du die entsprechenden Formulare (z.B. am Flughafen) ausfüllst, und einreichst. Manchmal kann man auch direkt im Shop fragen, ob man es gleich ohne Tax kaufen kann, da man es kurzfristig aus dem Lande führt (es hilft, wenn man seinen deutschen Pass vorzeigt). Habe ich selber schon öfter so gemacht.


    Du wirst einen anderen Stecker für das Netzteil benötigen, das Netzteil selbst sollte einwandfrei funktionieren. Die Tastatur stellt auch eher ein geringes Problem da. Entweder du lebst einfach mit der US-Tastatur, oder du kaufst dir hier in Deutschland eine neue. Der Einbau war jedenfalls bei den Ibooks und Powerbooks bisher ohne Probleme selbst durchzuführen, sollte eigentlich beim MacBook ähnlich sein. Und die Garantie wird durch den Austausch der Tastatur nicht berührt. Ich habe wie gesagt schon selber diverse Geräte aus den USA mitgebracht bzw. mitbringen lassen, und auch die Tastatur ausgetauscht. Apple hat bei Garantieansprüchen nie ein Problem damit gehabt.


    Das ganze kann sich schon sehr lohnen, man muss es halt durchrechnen.


    Wenn du die Mehrwertsteuer "sparen" willst, dann muss deine Cousine den Laptop auspacken, vielleicht ein paar mal benutzen, und ihn einzeln mitbringen. Den Karton kann sie dir auch per Post zusenden, das macht keine Probleme.


    Mein Tip, lass dir den Karton schicken, und lebe mit der US Tastatur. Du kannst das Layout im System ja auf Deutsch umstellen, und wenn man blind tippen kann, sollte es kaum ein Problem sein. Ich tippe auch seit nem halben Jahr mit ner spanischen Tastatur.


    Wenn du noch Fragen hast, dann sag bescheid.

    Selbstständig = Selbst, und das ständig !

  • Zitat

    Einfuhrumsatzsteuer und besondere Verbrauchsteuern
    Waren, die als Ausstattung, Schulmaterial und andere Gegenstände von Schülern und Studenten im Sinne des Zollrechts gelten und als solche unter Zollbefreiung in den zollrechtlich freien Verkehr übergeführt werden, sind in Deutschland sowohl von der Einfuhrumsatzsteuer als auch von den evtl. anfallenden besonderen Verbrauchsteuern befreit (§ 1 Abs. 1 EUStBV, § 1 Abs. 1 Nr. 1 EVerbrStBV).


    Aber kriegt sie denn im Laden auch den Studentenrabatt?

    Original geschrieben von addictivebn Ich kann nachwievor schmerzfrei telefonieren, toi, toi,toi.
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  • Zitat

    Original geschrieben von JMEhlers
    Der Zoll ist kein Problem, denn auf Notebooks und ähnliche Dinge fällt kein Zoll an. Allerdings müsste die Einfuhrumsatzsteuer gezahlt werden, sprich die Mehrwertsteuer von 16%. Dafür kannst du dir den in den USA gezahlten Sales Tax wiederholen, in dem du die entsprechenden Formulare (z.B. am Flughafen) ausfüllst, und einreichst. Manchmal kann man auch direkt im Shop fragen, ob man es gleich ohne Tax kaufen kann, da man es kurzfristig aus dem Lande führt (es hilft, wenn man seinen deutschen Pass vorzeigt). Habe ich selber schon öfter so gemacht.


    Das stimmt nicht ganz.
    Normalerweise braucht man eine importlizenz (von Apple) auch wenn du nur ein Gerät importieren möchtest.
    Ohne diese Lizenz darf gar kein Gerät ins Land genommen werden....


    Mehr Infos kannst du unter http://www.trademind.de lesen.

  • Eine Importlizenz wird nur dann benötigt, wenn man das Gerät gewerblich weiterveräußern möchte, oder ein Händler in den USA ist. Daher schickt ja auch kein US Händler direkt nach Deutschland.


    Ansonsten ist es für den Privatgebraucht absolut problemlos. Wie gesagt, ich habe schon einige Geräte für mich in den USA gekauft.


    Nach dem Studentenrabatt müsste man vor Ort fragen, dazu kann ich nichts sagen.

    Selbstständig = Selbst, und das ständig !

  • Zitat


    Wenn du die Mehrwertsteuer "sparen" willst, dann muss deine Cousine den Laptop auspacken, vielleicht ein paar mal benutzen, und ihn einzeln mitbringen. Den Karton kann sie dir auch per Post zusenden, das macht keine Probleme.


    Das kann auch in die Hose gehen: ich hatte mir meinen aktuellen Laptop auch spaßeshalber in USA gekauft und hätte am Zoll fast tierische Probleme bekommen. Erst durch viel Charme ;) und durch "Beweisen" der Tatsache, dass ich den Laptop bei der Arbeit benötigt habe, wurde mir der freie Durchgang ermöglicht... Ich hatte hierbei den Laptop ganz normal in der Laptop-Tasche transportiert und konnte froh sein, dass all der andere Techikkram, den ich mir gekauft hatte, nicht mehr auffiel :D .


    Wie schon erwähnt, ist die Online-Bestellung nur per US-Kreditkarte möglich (so ist es bei meinem i-Pod auch gewesen); in Geschäften gibt es die Möglichkeit, über Mail-in-Rebate zu sparen. Jedoch sollte man beachten, dass da die Dauer der Zusendung des Schecks doch einige Wochen in Anpsruch nimmt.


    Zum Thema Tastatur: fällt dem Zoll direkt auf (da gucken die zuerst hin!) - und es macht IMHO keine Probleme, über das eingestellte deutsche Layout zu schreiben. Ist einfach eine Sache der Gewöhnung wie ich finde :) .


    Grüßles, Dani

    I think I speak for all women capable of reproduction when I say... no.
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  • Das einzige, was der Zoll wollen könnte, ist die Einfuhrumsatzsteuer von 16%, denn wie ich schon sagte, auf Notebooks fällt keine Zollgebühr an. Und da man den Sales Tax in den USA spart, kann man auch ruhig die Einfuhrumsatzsteuer zahlen, die Differenz ist ja nicht die Welt.

    Selbstständig = Selbst, und das ständig !

  • Das ganze hat sich erledigt!


    Die differenz zum günstigsten deutschen Anbieter bei umgehung des Zolls (16% müssen gezahlt werden, sofern man nicht ausländer ist, der hier studiert oder mind. 1 Jahr drüben war) spart man knappe 100, 150€.


    Zahlt man die 16% Ist man schnell 500€ über demgünstigsten Anbieter.


    Und da ich als fürsorglicher Cousin meiner Cousine dieses Riskiko nicht zumuten möchte, entscheide ich mich natürlich für den legalen Kauf in Deutschland



    Anzumerken wäre, dass ich auf Nachfrage beim Zoll direkt den Hinweis bekommen habe, ich solle es halt niemand sagen und das Notebook nicht anmelden. Wenn ich es OVP vor mir hertragen würde sei ich ja schließlich selber schuld....

    Original geschrieben von addictivebn Ich kann nachwievor schmerzfrei telefonieren, toi, toi,toi.
    zu den scharfen Kannten am K700

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