Welche gesetzliche Krankenkasse / Krankenversicherung?

  • Zitat

    Original geschrieben von stanglwirt
    als arbeitgeber kannst du die versicherung des arbeitnehmers nicht kündigen, da dich diese nichts angeht. demzufolge hast du durch die erhöhung der U1 auch kein kündigungsrecht, weil der beitrag für den arbeitnehmer gleich bleibt.


    der arbeitnehmer kann ordentlich kündigen.


    dabei ist es unerheblich ob du AG+AN gleichzeitig bist. wobei du AG auch nur indirekt durch gesellschaftsanteile sein kannst. AG ist die juristische person.


    Danke für die erste Info.
    Gehen wir die Sache mal als AN an. Wegen U1 Erhöhung kan. Ich auch hier nicht kündigen?
    Mit einer ordentlichen Kündigung wäre ich ja erst nach Bindungsfrist draußen also in meinem Fall September 2011.

    Schreibe vom IPhone. Alle Rechtschreibfehler wurden nicht von mir verursacht ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von altaso
    Gehen wir die Sache mal als AN an. Wegen U1 Erhöhung kan. Ich auch hier nicht kündigen?

    Da die Erhoehung dich als AN nicht betrifft - warum solltest du?

  • nein, weil dich als arbeitnehmer die umlage auch nichts angeht. die umlage ist quasi eine extra-versicherung des arbeitgebers. evtl. kann er diese kündigen bei beitragserhöhung mit den damit verbundenen nachteilen.

  • Danke euch. Habt mir sehr geholfen. Werde dann bis Sep 11 dort bleiben und dann erst innerhalb der gkv wechseln

    Schreibe vom IPhone. Alle Rechtschreibfehler wurden nicht von mir verursacht ;)

  • Eins ist Fakt:


    Wir müssen umdenken: Die wahre Lösung heißt Kapitaldeckung und weg vom Solidaritätsprinzip!


    Wer besseren Versicherungsschutz haben will,muss auch mehr bezahlen!


    Und nicht nach dem Prinzip ,einer für alle,alle für einen :)


    Zumindest liegt die Beitragssteigerung in der PKV in den letzten !0 Jahren unter der GKV!


    Und das ist Äpfel mit Birnen verglichen. In der GKV werden Beiträge erhöht und Leistungen gestrichen.(Z.b Zahnersatz etc...) Das geht in der PKV nicht!


    Alles andere muss jeder für sich entscheiden! Ich bin auf jedemfall dem Solidaritätsprinzip entflohen! Und total happy!!!


    Gruß Bessi

  • Zitat

    Original geschrieben von Bessi
    Und nicht nach dem Prinzip ,einer für alle,alle für einen :)

    Wozu dann ueberhaupt eine Versicherung? Die legt doch auch wieder die Kosten des Einzelnen auf die Gesamtheit um ;)


    Zitat

    Original geschrieben von Bessi
    Zumindest liegt die Beitragssteigerung in der PKV in den letzten !0 Jahren unter der GKV!

    Sicher? Hat dir sicher der Versicherungsberater erzaehlt ;) Merke: Beraten kommt von Betruegen und Verraten. Ich kenne da aus meinem Umfeld durchaus das ein oder andere Gegenbeispiel...


    Um mal die Wikipedia zu ziteren:

    Zitat

    Die Zeitschrift Finanztest wertete 2007 die Beitragsunterlagen von 130 Lesern aus und fand, dass sich die Beiträge im Schnitt alle zwölf Jahre verdoppelt hatten. Jährliche Steigerungen um sechs Prozent seien keineswegs unüblich. Auch der Bund der Versicherten merkt an, dass sich privat Krankenversicherte auf stark steigende Prämien bis ins hohe Alter einstellen müssen. Markus Grabka vom DIW fand jedoch nur einen fast doppelt so schnellen Anstieg der Prämien der privaten Krankenversicherer im Vergleich zu den Beiträgen der gesetzlichen Kassen in den vergangenen 20 Jahren. [...] Der Spiegel schrieb 2008 von einem in etwa doppelt so starken Anstieg der Beiträge im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung in den vergangenen 20 Jahren. So schreibt der Spiegel, dass die Beiträge im Schnitt um 6 % jährlich steigen. Er bezieht sich auf eine Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) von 2006, die zeigte, dass die Beiträge der privaten Krankenversicherungen von 1985 bis 2005 im Schnitt um fast sechs Prozent jährlich gestiegen sind. So rechnet er vor, dass ein heute 30-Jähriger, der 300 Euro Prämie für seine private Krankenversicherung zahlt, bei einer jährlichen Anpassung um sechs Prozent mit 65 Jahren fast 2200 Euro Beitrag monatlich zahlen müsste.


    Du kannst ja mal ueberpruefen, ob dein Gehalt gleichermassen steigt und was das fuer dich in den naechsten 30 Jahren bedeutet.


    Aber Diskussionen GKV vs. PKV sind hier OT.

  • Habe ich alles gemacht!


    Man muss sich natürlich auch für das richtige PKV Unternehmen entscheiden!


    Und natürlich die Beitragsrückerstattung mit in die Wagschale werfen (bei mir 8 MB).


    Und vorallem im Alter,hat den jemandem den GKV versicherten erzählt,dass Sie im Alter z.b wenn eine BAV (Betriebliche Altersvorsorge) besteht volle 15,5 % KV Beiträge auf die Auszahlung bezahlen müssen?!


    Macht bei 100.000 Euro 15500 Euro na dann Prost mal Zeit.


    Man muss bei seiner Entscheidung einige Dinge beachten! Nur nicht alles Glauben was Finanztest etc schreibt! Übrigens weiß jemand wo der Chef Zeitung versichert ist? Ich gehen nicht davon aus,in der GKV.


    Aber naja gut ist.

  • Zitat

    Original geschrieben von Bessi
    Habe ich alles gemacht!

    Siehste, ich auch - offenbar kamen wir da zu unterschiedlichen Ergebnissen.


    Zitat

    Original geschrieben von Bessi
    Man muss sich natürlich auch für das richtige PKV Unternehmen entscheiden!

    Die 6% sind Durchschnitt. Gibt also durchaus auch welche, bei denen es deutlich schlimmer ist :D


    Zitat

    Original geschrieben von Bessi
    Und vorallem im Alter,hat den jemandem den GKV versicherten erzählt,dass Sie im Alter z.b wenn eine BAV (Betriebliche Altersvorsorge) besteht volle 15,5 % KV Beiträge auf die Auszahlung bezahlen müssen?!

    Ist doch nur fair, schliesslich minderst du durch die BAV dein monatliches Einkommen und profitierst dabei erst mal sowohl steuerlich als auch sozialversicherungstechnisch.


    Zitat

    Und vorallem im Alter,hat den jemandem den GKV versicherten erzählt,dass Sie im Alter z.b wenn eine BAV (Betriebliche Altersvorsorge) besteht volle 15,5 % KV Beiträge auf die Auszahlung bezahlen müssen?!

    Wer zahlt im Alter deine PKV? Oder laesst du dich dann - wann du vermutlich am ehesten die Leistung brauchst - in einen leistungsschwachen Basistarif zurueckstufen, damit du die Praemie noch bezahlen kannst?

  • Also man kann auch Maßnahmen für das Alter treffen.


    1.gesetzlicher Zuschlah 10%


    2.überproportionale Altersrückstellungen bei meinem PKV-Unternehem.


    3.Modifizierter Beitragszahlungstarif dazu gebucht.


    sinkt bei mir im Alter um 160,. Euro für einen zehner mehr.


    Was soll mir jetzt noch passieren?


    Ansonsten gehe ich den Standarttarif oder zahle keine Beiträge mehr.


    Das ist doch die Gruks an unserer Gesundheitsreform. Es müdden alle Behandelt werden auch ohne Beitragszahlung! Ein absoluter Witz. Es sollen doch jetzt schon extra nicht Zahler Tarife eingeführt werden.


    Mann muss halt auch immer bschauen das seine Frau über 400 Euro im Monat verdient


    :D:D . Und für Kinder will ich persönlich den best möglichen Versicherungsschutz und nicht auf dei Gnade des Arztes angewiesen sein.

  • Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Wer zahlt im Alter deine PKV? Oder laesst du dich dann - wann du vermutlich am ehesten die Leistung brauchst - in einen leistungsschwachen Basistarif zurueckstufen, damit du die Praemie noch bezahlen kannst?


    dann ist man wenigstens nur im Alter im günstigeren Basistarif, mit der GKV hätte man sein ganzes Leben lang nur die Leistungen vom Basistarif, also was ist besser ? Ausserdem, jemand mit einem Jahreseinkommen von ca. 45K+ hat im Normalfall auch eine gute Rente + Privatrente von der er die Beiträge dann bezahlen kann.



    Ich muß dazu sagen, ich habe eine sehr gute Meinung von der PKV, ich war als Kind bis 17 immer privat versichert und habe mit meinem 1. Einkommen in die GKV wechseln müssen, da bin ich mir schon ein wenig komisch vorgekommen als ich plötzlich mit dem Arzt über Medikamente streiten mußte und die Behandlung vor allem am Jahresende immer ein Kampf ist. Ich hatte mal brutale Magenschmerzen und habe zur Abklärung eine Magenspiegelung gebraucht, nach 2,5 Wochen hatte ich einen Termin, mit einer PKV behaupte ich mal wäre das in 2 Tagen erledigt gewesen...



    Klar, man könnte auch die GKV radikal umbauen, aber das getraut sich ja kein Politiker und selbst wenn es einer will dann wird er kritisiert. Wir bräuchten bei den GKVs einfach wieder mehr Wettbewerb, der Deckelung des Beitrags nach unten müßte weg und damit auch der Gesundheitsfond, denn günstige Preise gibt es nicht mit Einheitsbeiträgen, den gibt es nur mit Wettbewerb. Dann müßten z.B. Risikozuschläge für ungesundes Leben, z.B. Rauchen oder Übergewicht her denn ich sehe nicht ein dass ich mit dem Einheitsbeitrag den Spaß der anderen finanziere, das ist in der PKV auch so.


    Und ganz wichtig, die Versicherungskarte müßte weg und ein Kostenerstattungsmodell her, so könnte man viel flexibler sein, es kann nicht sein dass man ein Medikament nicht bekommt nur weil es ein Generika für ein paar ct. weniger gibt. Da könnte man es mit einem Kostenerstattungsmodell so lösen dass der Patient das günstigere erstattet bekommt aber das andere kauft und den Rest der Kosten selber trägt, ich bin es leid jedes mal den Arzt davon zu überzeugen dass er das Kreuz mürrisch auf das Rezept macht, da würde ich lieber die 50ct um die es da oft nur geht selber zahlen....



    Also ich bin nicht generell gegen die GKV, aber sie hat Schwächen und ist unflexibel, da könnte man ein paar Sachen der PKVs übernehmen...

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