Moina!
ich habe ein Problem mit einem Anbieter, welcher im Internet Free-SMS verspricht. Bin mir grad nicht sicher ob ich den Anbieter hier nenn darf, daher verzichte ich zunächst darauf.
Jedenfalls habe ich einem Free-SMS Anbieter im Internet gesucht, da ich krank zu hause war und mein Handy nicht ging. Da bin ich auf xxx gestossen und diese warben mit 125 Frei-SMS und einem ominösen Gewinnspiel wenn man sich denn dort anmeldet. Von mehr war nicht die Rede. Also hab ich mich dort angemeldet (16.09.2006), mit meiner alternativen eMail-Adresse, welche ich niemals abrufe, sondern nur für eben solche Seiten nutze, wo ich schon erwarten kann, dass ich danach Spam-e-Mails erhalten werde. Dann war ich im Urlaub und habe nach diesem durch Zufall meine alternative e-Mail-Adresse abgerufen. Und siehe da, ich bekam von dieser Seite eine Rechnung! (02.10.2006) Angeblich soll ich einen Vertrag eingegangen sein, mit 1-jähriger Laufzeit und solle jetzt Gebühren zahlen. 8€/Monat, zu zahlen natürlich für 1 Jahr im Vorraus. Hier die e-Mail:
"Sehr geehrter Herr xxx,
am 2006-09-16 haben Sie sich (mit der IP xxx) für den Service von xxx entschieden. Dadurch erhalten Sie die Möglichkeit 125 SMS monatlich zu senden.
Hier erhalten Sie nun die Rechnung für ein Jahr im Voraus, wie vertraglich vereinbart.
Bitte überweisen Sie folgenden Betrag: 96,00 Euro innerhalb von 7 Tagen auf das angegebene Konto:
Zahlungsempfänger: xxx
Kontonummer: xxx
Bankleitzahl: xxx
Kreditinstitut: xxx
Verwendungszweck: xxx
Betrag: 96,00 €
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IBAN: xxx
SWIFT-BIC: xxx
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Im Mailanhang finden Sie die Rechnung im PDF-Format. Diese können Sie mit dem kostenlosen Adobe Reader öffnen, diesen erhalten Sie unter http://www.adobe.com/products/acrobat/readstep2.html
Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unser Service Center.
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Mit freundlichen Grüßen
Ihr xxx Support Team"
Danach hab ich mich ein wenig schlau gemacht und gesehen, dass es von dem Schmu ewig viele Varianten gibt. Außerdem habe ich gelesen, dass man die "wirksame Einbeziehung der AGB" in Frage stellen kann, bzw. dass die "Klausel mit der Abo-Falle als überraschend i.S.d. § 305c BGB eingestuft wird". Desweiteren soll so ein "Vertrag" sittenwidrig sein. Folgendes habe ich geantwortet (03.10.2006):
"Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich meinen Testzugang. Einen Vertrag habe ich nie geschlossen, ganz davon abgesehen, dass dieser sittenwidrig wäre! Geld werden Sie demnach von mir nicht bekommen! Wenn Sie meiner Kündigung und dem Stornieren der Rechnung nicht nachkommen, werde ich meinen Anwalt einschalten.
Mit freundlichen Grüßen
xxx"
Daraufhin kam länger nichts bis dann diese Antwort von "xxx" kam (13.10.2006):
"Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben Ihre Anmeldung vom 16.09.2006 vorliegen. Sie haben eine
Anmeldungsbestätigung erhalten und nicht von Ihrem 14-tägigem Widerrufsrecht
Gebrauch gemacht. Somit ist der Vertrag abgeschlossen und wirksam.
Infolgedessen bitten wir sie noch einmal den Betrag im angegebenen Zeitraum zu
begleichen, da wir den Fall ansonsten dem Inkasso übergeben werden.
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Mit freundlichen Grüßen
Ihr xxx Support-Team"
Nun bin ich natürlich total verärgert und will definitiv kein Geld an diese Gauner zahlen. Nur bin ich natürlich auch ein wenig unsicher. Denn das ganze könnte natürlich zu einem längeren und kostspieleigen Rechtsstreit eskalieren, noch dazu evtl. in der Schweiz, und ich besitze keine Rechtschutzversicherung. Dieser Streit wäre schon "nervig" genug und falls ich verlieren sollte, wären die Kosten für das ganze Theater natürlich enorm! Außerdem weiß ich nicht so recht, was ich von der Inkasso-Geschichte halten soll.
Daher bitte ich hier innständig um Hilfe!
Vielen Dank im Vorraus!
Greets Mo