Kaufberatung externe Festplatte

  • Hola Community,


    ich brauch mal eine Kaufberatung für eine externe Festplatte.
    Ausgangssituation: Ich hab einen Desktop-PC (der aber meist aus ist), ein Laptop, mit dem ich über WLAN surfe, sowie eine Fritz Box 7170 (die ich mir vor allem wegen dem USB-Anschluss zugelegt habe).
    Auf die Festplatte möchte ich natürlich über WLAN mit dem Laptop zugreifen können. Mit dem Desktop-PC (der ist direkt über Netzwerkkabel an die 7170 angeschlossen) natürlich auch.
    Ich brauche die Platte hauptsächlich zur Archivierung von Mediendaten sowie zur Sicherung meiner Daten (hier wäre eine Empfehlung für eine Synch-Software, die das automatisch macht schön, da ich nicht viel Arbeit mit der Sicherung haben will).
    In einem anderen Thread habe ich von der Western Digital my book gelesen. Die gefiel mir schon ganz gut. Allerdings hat mich das beschriebene automatische Ein-Ausschalten verwirrt, da ich nicht weiß, wie gut das im Zusammenspiel mit der Fritz Box klappt.


    Die weiteren Anforderungen:
    - sollte um 150 Euro liegen
    - um 300 GB wäre schön
    - zuverlässig
    - schnell


    Mobil muß sie eigentlich nicht wirklich sein, 3,5" scheint mir vernünftig.
    Ich nehme mal an, daß ich die Platte nicht über WLAN ein- oder ausschalten kann. Daher wäre vielleicht ein Ein-Ausschalter am Gehäuse ganz nützlich, denn die Platte muß ja nicht ununterbrochen laufen.


    Ja, und desweiteren würde ich an den USB-Port, an den die Platte angeschlossen wird eigentlich auch ganz gerne noch meinen Canon i865 Drucker anschließen. Ist das überhaupt möglich, beide Geräte gleichzeitig zu betreiben mittels eines USB-Hubs?


    Eine (vorerst) letzte Frage: Ist die Geschwindigkeit der Platte relevant? Ich meine, der Datenaustausch läuft ohnehin meist über WLAN. Ist WLAN schneller oder langsamer als die typische Datentransferrate bei einer mobilen Platte?


    Vielen Dank schonmal für Eure Tips!

  • Also noch bis nächsten Mi gibt es beim "M. C&C" sogar 400 GB für 130 €uro. ;)


    Du kannst einen HUB (4,50 € bei R.) verwenden um Drucker und HDD gleichzeitig anzuschließen, gar kein Problem. Und die Geschwindigkeit ist auch relativ egal, da WLAN deutlich weniger als 5,4 MByte/sec erreicht - jede halbwegs aktuelle Platte ist viel schneller.


    Wenn die FB das Powermanagement nicht unterstützt, läuft die Platte eben immer - Probleme sind da nicht zu erwarten. Es gäbe auch Steckdosenleisten, die man über TCP/IP schalten kann. Damit könntest Du das Netzteil der Platte schalten.


    Als Backupsoftware nimmst Du "rsync"... ;)

    Früher konnte man Drachen töten und durfte dann eine Jungfrau heiraten -
    heute gibt's keine mehr und man muss den Drachen heiraten :-(

  • So wie ich das hier auf der AVM Seite lese, hat die Fritzbox einen USB 1.1 Anschluss. Das wird nachher auf jeden Fall der Flaschenhals sein.


    Also macht die Netzwerkfestplatte durchaus Sinn. Alternativ wäre auch ein USB-->LAN-Adapter (z.B. Linksys NSLU2) denkbar.

  • Eine andere Möglichkeit wäre - je nach Nutzung des Towers - die Festplatte fest an den Tower anzuschließen und dann per VPN vom Laptop auf die Platte über den Tower zuzugreifen.
    In der FB gibts IMHO eine Funktion namens Wake-On-LAN oder so, damit kannst Du den Tower und somit auch die Festplatte über die FB starten. Ist aber wie gesagt dei Frage wie der Tower genutzt wird.


    Goodzilla: Mit

    Zitat

    ... läuft die Platte eben immer...

    meinst Du, daß sie eben angeschaltet ist, oder? Für einen Dauerbetrieb sind IDE oder SATA Festplatten IMHO nicht ausgelegt. Hab da mal nen Artikel über Vor- und Nachteile bei IDE und SCSI gelesen. Und da hieß es, daß IDE Platten für einen Bürotag ausgerichtet sind, also quasi nur 8 Stunden am Tag arbeiten und SCSI für Server perfekt sind, weil sie auf tagelangen Dauerlauf ausgelegt sind...
    Ich weiß nicht, ob mittlerweile die Festplatten Technik auch bei IDE und SATA so weit ist oder ob das nach wie vor der "Lebensdauer"-Killer für normale "Haus- und Hoffestplatten" ist.

  • Wenn du eine gute externe Platte hast (Maxtor/Seagate/WD Komplettgehäuse oder was vernünftiges selbst zusammengebautes), dann sollte die Platte Spindown beherrschen.


    Sollte über einen definierten Zeitraum kein Zugriff auf die Platte erfolgen, so geht die Platte in einen Standby Zustand über und hält an.

  • Aus Kostengründen und zwecks Flexibilität (falls die Platte mal abraucht) würde ich eher zu einer normalen Festplatte und einem 3,5" Gehäuse raten als zu einer richtigen externen Festplatte. Zwecks Performance wäre dann Firewire noch eine Überlegung wert. Da sie aber an die FB soll müßte das Gehäuse FW und USB unterstützen. Wenns das Modell mit Tower sein soll, wie ich es oben beschrieben hab, dann würde ich auf jeden Fall auf FW setzen.

  • Boogieman


    Dann muss aber ein vernünftiges Gehäuse her und nicht ein 99 Cent Abfallprodukt aus der chinesischen Bucht :D


    Die Lösung mit der Platte am Tower/Heimrechner halte ich nicht für sehr praktikabel. Ein VPN und WoL einzurichten ist wohl mit Kanonen auf Spatzen geschossen.


    Aber wozu überhaupt VPN?! Er redet doch nur von seinem lokalen LAN.

  • Na ich dachte, wenn er schon auf die Daten zugreifen kann, dann könnte er ja auch gleich den Rechner steuern oder so. War nur so ne Idee.
    Klar, wenns nur um den Dateizugriff geht, reicht natürlich ein ganz normales Heimnetzwerk.


    Was das Gehäuse angeht, hab ich mir schon überlegt, ob ich mir da nicht selbst mal was bastel. Ne Schöne Kiste, entsprechende Halterung(en) für die Festplatte(n), natürlich noch die benötigten Verbindungen (IDE / SATA Steckplatz muß ja für die Platte rein, vielleicht gibts da einen Adapter von SATA auf USB oder FW?) und fertig ist das Ding. Zur Not noch nen schicken Lüfter - falls nötig.

  • hi,
    ich häng mich mal hier ran.


    Habe eine externe Festplatte von Maxtor (Maxtor Personal Storage 3200) welche keinen Aus/An-Schalter hat.
    Wollte die Platte jetzt einfach an eine Steckdose mit Kippschalter hängen, so dass ich den Schalter am Schreibtisch einfach nur zum Anschalten/Ausschalten umkippen muss.


    Jetzt die Frage:
    Die Platte währe ja dann immer mit USB am Rechner angeschlossen. Dieser läuft dann sehr oft auch ohne das die ExternePlatte eingeschaltet ist. Da durch die ständig bestehende USB-Verbindung dann ständig Strom zur Festplatte fließt, könnte es da auf Dauer ein Problem geben?
    Ich mein nur, da die Platte eigentlich nur dafür vorgesehen ist, angeschaltet oder abgestöpselt zu sein.
    Oder muss ich immer auch den USB-Stecker ziehen. Da hab ich nämlich keine Lust drauf.
    Hoffe meine Frage ist verständlich.


    mfG

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