Bund - Musterung angenommen - Einspruch lohnt sich?!

  • Also ich wr vor ca.3Wochen bei der Musterung und bin LEIDER nicht ausgemustert worden, doch ich bin doch "fähig" für den dienst, aber ich möchte ja sowieso den Zivi leisten.
    Doch da ich wirklich ernsthafte Rückenprobleme habe und dies alles auch anhand Arzt und Röntgenbildern nachgewiesen habe will ich nichts dergleichen machen, also habe ich vor gegen diese Entscheidung vom Bund einspruch zu erheben, hat jemand zufällig erfahrung mit diesem Einspruch erheben und kann mir sagen wie die Chancen auf Erfolg aussehen?!


    THX ciao OLI!!

  • Hattest Du die Unterlagen mit bei der Musterung? Wenn ja, dann schätzen sie es so ein, dass Du - vielleicht mit Einschränkungen - mitmachen kannst. Wenn Du Einspruch einlegst, musst Du auf jeden Fall noch mal Untersuchungen über Dich ergehen lassen. Normalerweise wird man dann auch zu einem Spezialisten-Amtsarzt geschickt.


    Ob das Erfolg hat hängt davon ab, wie schlimm es bei Deinem Rücken wirklich aussieht.


    An Deiner Stelle würde ich Zivildienst machen, ausgemustert sieht immer nicht so toll aus.

  • Zitat

    Original geschrieben von ra-ma


    An Deiner Stelle würde ich Zivildienst machen, ausgemustert sieht immer nicht so toll aus.


    Wieso? Reicht doch, wenn er T3 gemustert wird. Dann muss er dank neuer Gesetzlage seit 1.7. keinen Dienst mehr leisten.

  • Klar "reicht" T3, das ist ja dann auch OK. Aber oli schrieb "ausgemustert" und das ist nicht T3.

  • Ähm, da steht

    Zitat

    LEIDER nicht ausgemustert

    - also ist doch von 1 bis 3 (?) alles möglich, oder?


    :rolleyes:


    handymaniac

    Too old to die young

  • Einspruch kannst Du relativ formlos einlegen mit Begründung, warum Du denkst, dass Du nicht fähig bist. Vielleicht hilft Dir da auch Dein Hausarzt bei der Formulierung. Dann wirst Du zu entsprechenden Bundeswehrspezialisten geschickt. Wenn Du mehrere Punkte hast, dann zu mehrerern. Das kann dauern... Wenn Du also wegen Studium etc. Planungssicherheit haben möchtest, dann lass es bleiben. Wenn Du damit leben kannst, dass sie Dich in einem Jahr evtl. ziehen, dann mach es. Gerade durch die neue T3-Regelung hat man Chancen. Ob´s wirklich was bringt, hängt vom Arzt und seiner Tageslaune ab, genauso wie bei der Musterung. Wenn Du wirklich Probleme hast, kann natürlich auch bei der Eingangsuntersuchung zu Beginn Deines Dienstes eine Ausmusterung erfolgen. Hängt vom Arzt und seiner Tageslaune ab... ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von ra-ma
    ...
    An Deiner Stelle würde ich Zivildienst machen, ausgemustert sieht immer nicht so toll aus.

    Warum soll das "nicht so toll aussehen"? Und vor allem wo? Schließlich interessiert es niemand, mit was man gemustert wurde - im Lebenslauf ist nur ersichtich, dass man direkt nach der Schule mit Ausbildung oder Studium (oder Weltreise ;)) begonnen hat. Ist immerhin ein ganzes Jahr, was man da gewinnt. Und hätte man mich in einem Bewerbungsgespräch je gefragt "Sie haben ja nicht gedient?!?!" wär ich vermutlich eh direkt aufgestanden... ;)

    Q: I've always tried to teach you two things. First, never let them see you bleed.
    Bond: And the second?
    Q: Always have an escape plan...

  • Zitat

    Original geschrieben von ra-ma
    (...)


    An Deiner Stelle würde ich Zivildienst machen, ausgemustert sieht immer nicht so toll aus.


    Was ist das denn wieder für eine hirnrissige Aussage. Warum ist "ausgemustert" zu werden so schlimm? Meinst Du es interessiert irgendjemanden, dass man ausgemustert wurde? Oder liegt die Begründung darin, dass man dem "deutschen Volke" nicht gedient hat??


    Nur damit man sich nicht "ausgemustert" nennen muss, soll man 12 Monate seines Lebens verschenken?


    Willkommen in der Realität. :rolleyes:



    Stefan
    (ausgemustert)

  • Es geht nur darum: Wenn Du ausgemustert bist, hast Du in manchen Berufen einfach von vornherein keine Chance (z.B. Pilot). Und die sollte man sich nicht verbauen. Und wie die Kriterien bei der Kandidatenauswahl für andere Berufe sind, weiß ich nicht, will aber nicht ausschließen, dass man sich bei sonst ähnlichen Daten für denjenigen entscheidet, der nicht ausgemustert wurde.


    Ich wollte damit in dem Zusammenhang ausdrücken, dass man sich nicht freuen sollte, wenn man ausgemustert wird, was oli ja durch sein "leider" ausgedrückt hat.


    Des weiteren sind die Monate beim Bund bzw. Zivildienst nicht unbedingt verschenkte Monate, man muss halt selbst sehen, was man draus macht.


    Ich wünsche keinem, ausgemustert zu werden, das wird später erst einmal teuer (z.B. Berufsunfähigkeitsversicherung, private Kranken(zusatz)versicherung) und man bekommt dann ja irgendwann Probleme mit seinen Leiden.


    Und BTW: Wenn mich jemand bei einem Vorstellungsgespräch in einem bestimmten Tonfall fragen würde, ob ich gedient habe, würde ich auch gehen.

  • Re: Bund - Musterung angenommen - Einspruch lohnt sich?!


    Zitat

    Original geschrieben von oli-haas
    will ich nichts dergleichen machen,
    THX ciao OLI!!


    Es gibt auch Aufgaben bei Bund und Zivi die mit einem "leichten Rückenleiden" gemeistert werden können.
    Finde ich schade wenn man sich mit solchen angeblichen "Leiden" um jedewede Verantwortung drücken will.
    Wir leben hier in einer Gemeinschaft und da gehören Pflichten wie Rechte zum Alltag.


    ..und noch habe wir eine Wehrpflicht.


    Bitte nicht über das Rückenleiden diskutieren - so lange du nicht
    an Krücken läufst oder im Rollstuhl sitzt und jeden Tag normal arbeiten gehst, kann es nicht soooo schlimm sein!

    Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.

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