France Télécom speckt ab

  • "Verhandlungen mit einem Finanzkonsortium über den Verkauf der Anteile an der staatlichen Rundfunk-Dachgesellschaft Telediffusion de France (TDF) stehen kurz vor dem Abschluss. Das berichtet das Handelsblatt auf seinen Web-Seiten mit Bezug auf Unternehmnskreise. Zudem sei der französische Konzern zuversichtlich, auch seine Anteile an dem holländischen Kabelnetzbetreiber Casema und zwei Satellitenbetreibern in den nächsten Monaten verkaufen zu können.


    Damit will France Télécom ihre Schulden von zurzeit mehr als 60 Mrd. Euro senken. Der erwartete Erlös von 3 Mrd. Euro sei aber nur ein sehr kleiner Beitrag zum Schuldenabbau, sagen Analysten. Das Investmenthaus Credit Suisse First Boston erwartet, dass dem Konzern im Jahr 2003 etwa 7 Mrd. Euro zur Finanzierung seines Geschäfts fehlen werden, selbst wenn die jetzigen Verkäufe wie geplant umgesetzt würden. Ohne eine klare neue Strategie, staatliche Hilfe oder einen Wechsel an der Unternehmensspitze würde auch das Abstoßen kleinerer Vermögenswerte die Sorgen der Investoren über die hohe Verschuldung des Konzerns nicht verkleinern, sagen Analysten.


    France Télécom hat Verbindlichkeiten, die fast fünfmal so hoch wie der aktuelle Marktwert ausfallen und fast dem Schuldenberg der Deutschen Telekom entsprechen. Mit der Deutschen Telekom teilen die Franzosen außerdem die Sorge um den Wert ihrer Aktie, die seit ihrem Höchststand Anfang 2000 mehr als vier Fünftel verloren hat."


    Quelle: Pressemitteilung


    Siehste woll, die Telekom ist nicht der einzige TK-Konzern, dem das Wasser bis zum Hals steht...


    Luposen

    Handys sind die einzigen Objekte, bei denen Männer sich streiten, wer das kleinere hat.

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