MBA-Studium lockt mit riesigen Einstiegsgehältern - wo ist der Haken?

  • Naja, das sind ja knapp 8333,33... im Monat.
    Da musst ein Polizist oder ein Arbeiter ja wirklich viele Überstunden machen. Ausserdem sind die Unterhaltskosten wirklich verdammt hoch in New York es sei d. man wohnt wirklich in der übelsten Absteige.


    Ist das brutt oder netto :confused:

    16610LV

  • Dass die Lebenshaltungskosten in Manhattan in bester Lage extrem hoch sind ist klar. Wo da allerdings ein Dockarbeiter wohnen soll, ist fraglich.


    Genauso fraglich ist, was "gewerkschaftlich organisiert" heißen soll - dass der Obergewerkschaftler 100.000 und mehr p. a. verdient ist vorstellbar, der hat dann allerdings mit Dockarbeit nicht mehr viel zu tun. Ansonsten verdient abe mit Sicherheit kein normaler Polizist oder Dockarbeiter dieses Geld, wohnt aber eben auch nicht in Manhattan. Die Lebenshaltungspreise in den anderen Stadtteilen, in denen gewohnt wird, sind wesentlich niedriger, aber auch Manhattan ist nicht gleich Manhattan.

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    – Edward V Berard

  • 1. Gehalt ist abhängig von Berufserfahrung. In USA hat Durschnitt nach Studium so 6-8 Jahre Berufserfahrung. (In USA beginnen fängt man mit 22 nach College zu arbeiten).


    2. Um hohe Studiengebühren verlangen zu können (ROI für Studenten), sind die Unis sehr aktiv beim Placing.


    3. Hauptbenefit eines MBAs neben der BWL Kompetenz ist das Networking. Also da studieren, wo man arbeiten möchten. Generell taugen europäische MBA Studiengänge wenig, auch wenn es die Rankings nicht wahrhaben wollen. Rankings sind übrigens ein Scherz. Wär etwas nachffoschen will, bitte sehe sich die Geschichte Fibaa/FT Ranking und GSBA Zürich an.


    4. NYC ist nicht teurer als Zürich zum Beispiel und das mit den 100000$ ist vielleicht für einen Dockarbeiter, 50 Jahre alt. Ich weiss von Lehrern (extrem starke Union in USA), die haben ein EInstiegsgehalt von 30000$ in NYC. Mindestlohn ist bei 5 $ irgendwas.

  • Zitat

    Original geschrieben von beerzilla
    4. NYC ist nicht teurer als Zürich zum Beispiel und das mit den 100000$ ist vielleicht für einen Dockarbeiter, 50 Jahre alt. Ich weiss von Lehrern (extrem starke Union in USA), die haben ein EInstiegsgehalt von 30000$ in NYC. Mindestlohn ist bei 5 $ irgendwas.


    Dies stimmt einfach nicht, vergleich doch z.B. mal die Mietpreise! Ich kenne New Yorker, die in Wohnungen leben, in denen ich nicht mal meinen Kater schlafen lassen würde, aber man lebt eben in New York!
    Klar ist die Schweiz für uns Deutsche sehr teuer, aber es ist noch längst kein Vergleich zum Amiland.


    Ich selber habe an einer privaten International Business School (http://www.ama-ibs.de/lippstadt/ibs/wir/wir.php) studiert, allerdings Wirtschaftswissenschaften. Einige Zeit habe ich mit dem Gedanken gespielt, auch noch einen MBA dranzuhängen, allerdings ist dies berufsbegleitend ziemlich hart, da man ständig Samstags Präsenzphasen hat. Außerdem wird dieser Titel in Deutschland lediglich bei wirklich großen, international ausgerichteten Firmen anerkannt.
    Wem es um mehr Geld geht, der sollte meiner Meinung nach eher promovieren!


    Gruß,


    Oliver

  • Interessanter Artikel mit vielen Gehältern: Klick!


    D. b., dass das Niveau der Gehälter durchaus höher ist als hier (bspw. der Briefträger), allerdings in einem Verhältnis, dass durch die höheren Kosten der Stadt durchaus begründet ist. Von einem Dockarbeiter mit 100,000 USD p. A. allerdings keine Spur.. ;=)

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    – Edward V Berard

  • Re: Re: Re: MBA-Studium lockt mit riesigen Einstiegsgehältern - wo ist der Haken?


    Zitat

    Original geschrieben von Cyber84
    Hab zwar nach MBA Studiengang und der EBS gesucht, aber das find ich doch etwas komisch ...
    Selbst wenn die Lebenshaltungskosten in NYC sehr hoch sind, wären 100.000 $ recht viel für einen Dockarbeiter, findet ihr nicht? Kann das sein?

    #


    das mit den ganzen gehaltslisten kann man doch vergessen, jeder verdient das, was der markt hergibt und wie gut er seine leistung verkaufen kann.


    wenn es um supergehälter geht höre ich immer nur von bekannten, der und der würde so und soviel verdienen usw., wenn man aber mal gleiche stellen in annoncen oder woanders sieht, dann steht da fast nur die häfte von dem was der bekannte einem erzählt hat usw.


    hab schon mal erlebt das in meinem team eine Dr. in war, da hat der Dr titel auch nicht sehr viel geholfen, wenn ich sehe das sie mit mit im grossraumbüro in der selben arbeitsgruppe tätig war........


    was wird in diesen gehaltslisten schon berücksichtigt, land, ort, firmenstruktur auf jedenfall nicht


    ps: gerüstbauer im hochbau in usa und hongkong verdienen auch über 80000 $


    riesen LKW fahrer in alaska 130000

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