Beiträge von bernbayer

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    Original geschrieben von Anja Terchova


    Das heisst ja die Steuerzahler muessten dafuer zahlen, und zusaetzlich noch Abstriche bei Sozialleistungen hinnehmen, nur damit die Gewinne der Banken sicher sind, und die Bankster weiterhin die Taschen voll machen koennen, auf Kosten der Bevoelkerung.


    Die werden sowieso dabei bluten müssen und natürlich auch Sparer und Altersvorsorger werden die Dummen dabei sein. Das auch die Banken herangezogen werden sollten ist auch richtig, ob das ausreichend geschehen würde, da habe ich meine Zweifel. Der Steuerzahler und Sparer würde aber trotzdem nicht verschont werden.

    Kann ich voll zustimmen, bin dort auch sehr zufrieden. Habe gerade die Tage den Vergleich gesehen, bei den Überziehungszinsen beim Girokonto, bei der HVB knapp unter 13 Prozent, bei einer Raiffeisenbank bei uns vor Ort welche über 19 Prozent verlangt.

    AGB solllte man grundsätzlich nicht überbewerten, da steht oft manches drin, was juristisch nicht haltbar ist und vor Gericht keinen Bestand hat. Nachträgliche Geldforderungen bei echten Prepaid kann der Anbieter vor Gericht nicht durchsetzen, da helfen meist auch keine entsprechenden Passagen in den AGB. Der eigentliche Sinn von Prepaid würde ja ins Gegenteil verkehrt, wenn jeder Anbieter nach Lust und Laune nachträglich Leistungen in Rechnung stellen könnte. Er muß die Leistung stoppen, wenn das Guthaben verbraucht ist, wenn er das versäumt ist es auch sein Risiko.

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    Original geschrieben von stanglwirt
    ich denke soweit ist es noch nicht, dass man in deutschland angst vor festgeld haben sollte. das ist nun wirklich bestens gesichert.
    vor allem bei angst vor verlusten in fonds oder edelmetallen zu investieren, ist auch etwas sinnfrei.


    Der nomielle Wert von Festgeld mag gesichert sein, durch Einlagensicherungsfonds. Gegen Wertverlust und Abwertung des Euros schützt das aber überhaupt nicht. Erst recht nicht gegen eine Währungsreform, davor sind Spareinlagen auch nicht sicher, haben wir ja schon zweimal in Deutschland im letzten Jahrhundert erlebt.

    Vollkommen richtig, meine Eltern denen ging es verhältnismäßig gut oder sogar sehr gut. Die haben auch nicht ihre Ersparnisse verloren, das waren meine Großelten und die mußten Ende der Vierziger und Anfang der Fünfziger Jahre sehr bescheiden leben und viele Entbehrungen auf sich nehmen. Das unser Staat ein Ausgabeproblem und kein Einnahme-Problem hat das ist vollkommen richtig. Das sich da was grundlegend ändert habe ich allerdings wenig Hoffnung. Von der Politik sparen zu verlangen ist fast so wie wenn man fordet ein Hund soll sich einen Wurstvorat anlegen.

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    Original geschrieben von Nato
    freue mich dass hier so eifrig diskutiert wird. Denn in gesamten verwandten und erweiterten bekanntenkreis bei mir hat keiner das kommende szenario auf dem radar. Alle denken ich wäre ein alien der vom mond erzählt.
    Kann auch gut sein dass alles irgendwie einigermassen glimpflich von statten geht. Aber man sollte nicht verschweigen dass hier auch ein jahrzehnte langes zinseszins system zu ende geht. Und nach den schuldenschnitt von vorne beginnt. Für die zeit nach den schuldenschnitt bin ich optimistisch da die nachfrage der schwellenländer und die demokratisier rung in afrika und arabischer welt den welthandel beflügeln werden. Gruss nato


    So positiv sehe ich das nicht mit dem Schuldenschnitt. Man kann da durchaus Vergleiche mit nach dem 2. Weltkrieg und der Währungsreform ziehen. Die Sparer und Altersvorsorgenden waren betrogen, weil ihr Geld praktisch wertlos wurde.. Wirschaftlich ging es in Deutschland dann nach dem Krieg sehr schnell aufwärts, es kam das sogenannte deutsche Wirtschaftswunder wo alle davon mehr oder weniger providierten. Änderte aber nichts daran daß die kleinen Sparer die Betrogenen waren. So ähnlich nur nicht ganz so krass und etwas moderater schaut das Ganze nach einen Schuldenschnitt und einen abgewerteten Euro auch aus. Der Sparer verliert zwar nicht alles wie nach dem Krieg, aber er verliert auf jedem Fall, nur das genaue Ausmaß läßt sich heute kaum abschätzen.

    Sicher hat es auch Vorteile und nicht nur Nachteile, wie z.B. für den Export, das ist mir schon klar. Wenn du aber was auf die hohe Kante gelegt hast, oder auch nur Altersvorsorge betreibst, wie die Politik das ja von uns haben will, wirst du sicher der Dumme dabei sein. Ich denke den größten Vorteil wird die Wirtschaft haben, für den Normalbürger überwiegen die Nachteile, denn auch seine Kaufkraft wird niedriger sein. Einer muß ja die Soße bezahlen, da braucht man sich nichts vormachen.

    Das ist natürlich ein gewisses Dilemma, bei handwerklichen Berufen gibt es in ihrer Situation halt immer gewisse Unfallgefahren. Ziemlich schwierig ist so eine Situation schon. Eine Umschulung sollte sie vieleicht trotzdem anstreben, schon mal um auch etwas Zeit zu gewinnen. Wenn sie wegen ihrer Krankheit in ihren erlernten Beruf so gut wie keinen Arbeitsplatz mehr finden kann das müßte die Arbeitsagentur einer Umschulung auch zustimmen. Manchmal muß man da etwas hartnäckig sein und gegen eine Ablehnung dann Einspruch einlegen.