Beiträge von John Locke

    Zitat

    Original geschrieben von Dauerposter
    Ein für die Gewährleistung maßgeblicher Sachmangel liegt nur dann vor, wenn die Kaufsache bereits bei Übergang der Gegenleistungsgefahr (bei Privatkauf in der Form des Versendungskaufs der Moment der Übergabe an den Frahvtführer durch den Verkäufer) mangelhaft gewesen ist bzw. ein sich später zeigender Mangel zu dieser Zeit bereits im Keim angelegt gewesen ist.


    Der letzte Teil des Satzes hört sich nicht wirklich gut an. Das birgt einiges Potential, um als Verkäufer ordentlich Ärger bekommen zu können, sollte man den "aufkeimenden" Mangel nicht als solchen erkannt und beschrieben haben.


    Für gewerbliche Verkäufer, denen man ggf. ein gewisses Maß an Fachwissen zutrauen möchte, könnte das leichter zu erkennen sein, als für Privatverkäufer, der ein Sammelsurium verschiedenster einzelner Artikel anbietet, ohne sie genauer beurteilen zu können.


    Danke übrigens für die ausführlichen Infos :top:

    Ich war bis eben auch überhaupt nicht auf dem aktuellen Stand, habe eben kurz gegoogelt (währenddessen ist deine Antwort hier schon aufgetaucht ;) ) Nach diesem text , insbesondere Abschnitt 3.2 scheint mir der Ausschluß der Gewährleistung (begrifflich inzwischen wohl durch Mängelhaftung ersetzt) bei privaten Verkäufen auch in der Art einer AGB grundsätzlich möglich.


    Nicht möglich dürfte es aber immer sein, nach § 276 BGB Vorsatz und Fahrlässigkeit auszuschliessen (was imho selbstverständlich sein sollte), ebenso eine Verjährung dieser Punkte nach § 202 BGB.


    Das hieße nach meinem Rechtsverständnis: Eine Gewährleistung, in dem Sinne, daß ein Artikel eine Beschaffenheit oder Funktionsfähigkeit über einen bestimmten Zeitraum haben müßte, kann bei Privatverkäufen ausgeschlossen werden. Eine Ausschlußklausel bezüglich der beschriebenen bzw. zugesicherten Eigenschaften und auch hinsichtlich dem Verkäufer unbekannter Mängel ist unwirksam, dazu noch Verletzung von Leben etc.


    Abgesehen von der Notwendigkeit, das Ganze umständlich ausformulieren zu müssen, hört sich die Sache eigentlich ganz normal und praktikabel an ;)

    Bei Massenware im Bereich der Unterhaltungselektronik rechne ich mittlerweile damit, billigen Plastikschrott zu bekommen. Wenn's dann doch mal besser ist, ist es eine nette Überraschung :D


    Als kompletten Kontrast dazu werde ich mir wohl demnächst mal eine alte Zenit holen. Die dürfte noch ziemlich aus dem Vollen geschnitzt sein, ist aber auch nicht wirklich jackentaschen- und schnappschußkompatibel :cool:

    Vielen Dank für den Hinweis. Ich komme gerade nicht dazu, das näher zu beleuchten, meine Festplatten hatte ich aber vor Kurzem erst durchgecheckt. Mal sehen, muß ja nichts heißen...


    Was genau du mit dem Begriff R/W-Fehler meinst, ist mir allerdings nicht klar. Ist das ein Fachbegriff für einen definierten speziellen Fehler oder kann ich das allgemein als irgendeinen Fehler beim Lese-/Schreibzugriff sehen?

    Ein iPhone hatte ich noch nie in der Hand, andere Apple-Produkte schon. Es ist schwierig zu bewerten, ob ein durchdachtes System den Nachteil hinsichtlich Funktionen und Erweiterbarkeit aufwiegt. Das Problem liegt ja auch darin begründet, daß ein völlig offenes System einheitliche Bedienung und Funktionsabläufe "zerstören" kann.


    Trotzdem finde ich, daß Apple vielen anderen Herstellern meilenweit voraus ist, hinsichtlich ihrer Fähigkeit, Einfachheit und eine Reihe sinnvoller kleiner Ideen gekonnt und logisch zu kombinieren.


    Seit mindestens zwei Jahren sehe ich genau die Entwicklung, die im Eingangsposting beschrieben wird, egal ob Smartphone oder "Normalphone". Es werden unzählige langweilige Handys mit kleinen Unterschieden in der Funktion angeboten. Abgesehen von sich verbreitenden integrierten GPS-Empfängern, WLAN und schwachsinniger Pixelmanie tut sich nicht viel bei den altbekannten Herstellern.


    Unter der Haube stecken nervige Altlasten, seit Generationen nicht in Angriff genommene Defizite bei Bedienung und Funktion. Dazu noch schnelle, schlampige Entwicklung, Firmwareupdates, die auch nach einem Jahr nicht fähig sind essentielle Bugs auszubessern. Öfters auch billige, schlecht verarbeitete Plastikbomber.


    Kurz: viel zu oft bekommt man undurchdachten, mangelhaften und langweiligen Schrott serviert.

    Mein altehrwürdiges Win2K hat da irgendwas durcheinander gebracht. Es gibt einen Administratoraccount, einen Benutzeraccount und den standardmäßigen Gastaccount. Beim Benutzeraccount hat es irgendwas zerschossen...


    Nach einigen Programmupdates (FF, Opera, Java, Adobe Reader, Spybot u.a.) bin ich in den normalen Benutzeraccount "UserXY" gewechselt. Windows hat mich mit diesem "Erste Schritte"-Popup begrüßt, alles war auf Standardeinstellung, die Einstellungen in den Programmen waren, wie auch die üblicherweise geöffneten Tabs in den Browsern, nicht mehr vorhanden.


    Ich hatte mich mit dem vorhandenen Namen "UserXY" und dem dazugehörigen Passwort angemeldet. In "Dokumente und Einstellungen" war aber zu sehen, daß dort neben "Administrator" und "UserXY" ein neuer Ordner "UserXY.Computername" aufgetaucht ist.


    Windows hat demnach quasi dem vorhandenen Benutzeracc. "UserXY" ein neues Profil gegeben. Wie kommt das und wie kann ich das rückgängig machen?


    P.S.: bitte keine Diskussionen zu "veraltetes System" etc. Windows brauche ich nur gelegentlich, üblicherweise rennt die Kiste hier mit einem aktuellen Linux. Danke ;)

    Du hast nicht zufälligerweise jede Menge Verbindungen am Laufen? Mein alter Netgear (noch nicht WLAN-) Router hat das gleiche Problem, praktisch von Anfang an. Es hat sich herausgestellt, daß er es manchmal einfach nicht verkraftet, wenn ich den Browser mit jeder Menge Tabs öffne. In den Zeiten, als das elektronische Maultier gelegentlich in Betrieb war, ist ihm auch öfter mal die Puste ausgegangen.

    Schau dir auch mal Apemap an. Die interessanteste Eigenschaft daran sind für mich die geographischen Karten. Für Autofahrer unwesentlich, aber beim Fahrradfahren sicher praktisch.


    Es wird sicher nicht alle deine Anforderungen erfüllen, aber probieren kostet in diesem Fall nicht mal was.