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Original geschrieben von Gag Halfrunt
Ich glaube, dass du mich da missverstanden hast.
Einheitliche Entlohnungsmodelle sind übrigens in meinen Augen nur dort gerecht, wo auch tatsächlich die gleiche Arbeit verrichtet wird – qualitativ und quantitativ. Dein Job ist da ein gutes Beispiel.
Dann sind wir uns doch einig.;)
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Original geschrieben von Gag Halfrunt
[...] Da gibt es unterdessen etliche Anbieter, die die Strecken günstiger betreiben als die Deutsche Bahn [...]
Und auf wessen Kosten?
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Das mit der Schule ist auch so ein Problem. M.E. sagt die Schulbildung oder ein psychologischer Test nichts über die Eignung in der Praxis aus. Sieht man doch an einigen Studierten, gibt man denen einen Pinsel in die Hand putzen die sich damit die Zähne, überspitzt ausgedrückt. Man muss den Leuten nur die richtige Führung geben, dann ist auch jedes Zeugnis obsolet.
Mal davon abgesehen muss jemand bei der Bahn arbeiten, sonst gäbe es sie nicht. Ich finde es eine absolute Unverschämtheit jemanden für dumm zu erklären nur weil er zur Bahn geht.
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Original geschrieben von Gag Halfrunt
Aber genau das wünschen gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter nicht. Sie fordern eine pauschalisierte Entlohnung, die von der individuellen Leistung und dem Marktwert entkoppelt ist.
Du hast es noch immer nicht verstanden. Meine derzeitige Tätigkeit ist Schrankenwärter. Aber weshalb sollte ich "mehr Wert" sein als ein junger Kollege der das erst seit zwei Jahren macht? Er macht doch genau das selbe wie ich. Also hat er m.E. auch die selbe Entlohnung verdient. Das was Du "pauschalisierte Entlohnung" nennst nennen wir Lohngerechtigkeit. Wenn ich mehr machen würde hätte ich auch mehr verdient. Aber bei uns ist die Arbeit immer die selbe, es fahren ja nicht mehr Züge nur weil ich da bin. Eine "individuelle Leistung" ist bei uns nicht möglich.
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Und noch einmal. Was der Kollege Weselsky macht kann gewaltig nach hinten losgehen. Wenn er für seine Mitglieder tatsächlich eigene TV, auch für andere Berufsgruppen, erreicht müssten Änderungsverträge ausgestellt werden. Und mit diesen Änderungsverträgen könnten die GDL-Mitglieder als Neueinstellung eingestuft werden, mit all den Konsequenzen (Anfangsgehalt wie jeder neue Mitarbeiter. Betriebszugehörigkeit könnte flöten gehen. Eine eventuell vorhandene Betriebsrente wird nicht weiter gewährt, da für Neuverträge schon seit 1994 nicht gewährt wird, was den Wert der bereits eingezahlten Beiträge drastisch reduziert. etc.). Da nützt dann die ganze Lohnerhöhung nichts. Und wer nicht unterschreibt wird zu den alten Bedingungen weiterbeschäftigt. Dann ist die ganze Streikerei für die Katz.
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Original geschrieben von ElChefe
[...] Niemand braucht mehr Gewerkschaften [...]
Dann könnte die DB AG mit den Arbeitnehmern machen was sie will. Sogar Löhne kürzen.
Zitat
Original geschrieben von ElChefe
[...] Dann wird auch endlich nach Leistung bezahlt [...]
Bei der Bahn wird schon mit Gewerkschaft nicht nach Leistung bezahlt. Und Du glaubst im Ernst dass sich ohne Gewerkschaft daran etwas ändert? Der Klapperstorch bringt die Kinder nicht, auch wenn Dir das Deine Eltern immer erzählt haben.
Edit:
Unsere Führungskräfte sind auch nur Gehaltsempfänger, die keine Verhandlungsvollmacht haben und die sie auch nie bekommen werden. Wie ich bereits an anderer Stelle sagte ist es fast unmöglich dass 360.000 Beschäftigte einmal im Jahr nach Berlin fahren um über den Lohn zu verhandeln.
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Original geschrieben von archie83
[...] Die EVG schafft's ja auch nicht, eine Einigung zu erzielen [...]
Aber die EVG streikt nicht so viel. Da muss sie auch kein Streikgeld zahlen. Wenn die GDL so weiter macht könnte sie sich an den Streikgeldern verschlucken.
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Original geschrieben von ElChefe
[...] dürfte dann auch recht schnell Einigung erzielt werden [...]
Das glaubst Du doch nicht wirklich. Vorher geht der GDL das Geld aus....
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Original geschrieben von handyman1981
Aktuell ist der Streik von Dienstag bis Sonntag angekündigt.
Das werden ein paar langweilige Schichten. Aber die ÖBB fährt trotzdem.
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Der Zoll muss sich da keine Gedanken machen. Dafür ist SAP zuständig. Die Firma muss dafür sorgen dass SAP auch in Zukunft funktioniert, die SAP-Kunden zahlen schließlich viel Geld für die Wartungsverträge.