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Original geschrieben von frank_aus_wedau
[...] zumindest eine Mitwisserschaft anzunehmen sein dürfte [...]
Ich sehe hier mehr als nur eine Mitwisserschaft. Das ist bereits daran zu erkennen dass die Anwälte bei Antrag auf Herausgabe der Nutzerdaten bewusst gelogen haben sollen. Da wurde ja schließlich von Filesharing gesprochen anstatt von Streaming. Da kann man IMHO nicht mehr nur von Mitwisserschaft sprechen. Hätten die Anwälte in Ihren Anträgen von Streaming gesprochen wäre den Anträgen sehr wahrscheinlich nie stattgegeben worden, und dann müssten wir jetzt nicht darüber diskutieren.
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Original geschrieben von Thomas201
Wer steht eigentlich hinter dieser schweizer Firma?
Und wie sind die ganzen anderen Beteiligten untereinander verästelt?
Das weiss eben keiner. Das sollen ja alles nur Briefkastenfirmen sein. Ich mutmaße mal dass auch diese schweizer Firma nur ein paar d****e RAe gesucht hat die für sie die Drecksarbeit machen, das soll jetzt aber das Verhalten der beteiligten RAe nicht rechtfertigen (die hätten ja nicht schlecht von dieser "Drecksarbeit" gelebt). Die beteiligten RAe müssen sich nun "rechtfertigen". Die Hintermänner der schweizer Firma sind sehr wahrscheinlich nie auffindbar, oder die sind in einem Land wo unsere Behörden nicht an sie rankommen. IMHO wird es einen Grund haben weshalb die Hintermänner die Firma ausgerechnet in der Schweiz angemeldet haben.
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Diese Morddrohungen waren nicht anders zu erwarten. Mal schauen wann die ersten Viren/Trojaner kommen die sich diese Abmahnungen zu Nutze machen um ahnungslose Opfer um Geld zu erpressen.
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Original geschrieben von murmelchen
[...] Richter sind ja scheinbar nicht haftbar [...]
Bei Bestechung IMHO schon.
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Bleibt zu hoffen dass deutsche Firmen (Provider, Fernsehsender etc.) nicht auf die Idee kommen, mit dieser schweizer Firma irgendeine Geschäftsbeziehung einzugehen. Ob man gegen diese Firma in der Schweiz juristisch vorgehen oder zumindest bei der "Aufsichtsbehörde" etwas erreichen kann würde mich mal interessieren. Dann wäre diese Firma ruckzuck weg vom Fenster und die Macher zumindest vorübergehend aus dem Verkehr.
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Dass diese einstweilige Verfügung wirklich "ein Sieg für alle Anbieter und Nutzer von Streaming-Diensten" ist würde ich so pauschal nicht sagen.
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Zitat
Original geschrieben von frank_aus_wedau
[...] Erfolg kann man mit solcher Masche sicher nicht mehr erzielen [...]
Solange die Regierung nicht endlich mal reagiert und dragonische Strafen verhängt, nicht die paar Euro die derzeit "drohen", wird sich nichts daran ändert.
Was mich ärgert ist diese Schweizer Firma. Die hat in DE keine Niederlassung, zahlt hier auch keine Steuern, will aber die Deutsche Justiz kostenlos für sich arbeiten lassen. Der Firma würde ich einen gewaltigen Haufen hinsetzen, um es in meiner gewohnten Höflichkeit auszudrücken (ich könnte auch ganz andere Worte verwenden).
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Original geschrieben von handyman1981
[...] Das Argument ist [...]
Dafür muss man dem User aber unterstellen dass er über die dafür erforderlichen technischen Kenntnisse verfügt. Die User die ich kenne haben davon aber soviel Ahnung wie ich vom Häuser bauen. Es wird also mal wieder versucht, pauschal allen Nutzern von Streaming-Diensten Betrug zu unterstellen. Natürlich gibt es User die es darauf anlegen, das dürfte aber nur ein "kleiner Anteil" sein.
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Original geschrieben von handyman1981
[...] übernehmen nie die Prozesskosten gegen Verstöße gegen das UrhG [...]
So pauschal gilt das nicht. Das gilt vielleicht für FileSharing & Co. Aber das UrhG gilt ja nicht nur bei "Raubkopien".
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Die Versicherungen haben diesbezüglich alle Hände voll zu tun. Es wird aber keine Deckungszusage erteilt. Man prozessiert also auf eigenes Risiko.