Ein paar Gedanken die mir dazu durch den Kopf gingen...
Zur Struktur:Wenn man von 'künstlerisch' orientierten Seiten mal absieht, bleibt einem die Wahl zwischen Content generieren (Inhalte zu einem thema selber recherchieren und schreiben) oder Content zusammentragen/verlinken (was einem beim surfen zu einem Thema begegnet zusammenfassen und verlinken; Stichwort Weblog) und ausserdem zwischen alles selber machen oder verschiedene Stufen der Kooperation mit potentiellen Besuchern (Stichwort: Interaktivität, Gästebuch, Kommentare, Forum, Wiki ...)
Hat man eine Domain die bereits konkret mit etwas verbunden ist und die man nutzen will, dann sollte es schon etwas mit dem Thema zu tun haben. Macht wohl wenig Sinn auf pontiac.de Kochrezepte zu sammeln (nicht dass es nicht gehen würde ;)).
Hat man hingegen einen kreativen Name gewählt, dann ist man einerseits freier und kann andererseits versuchen (wenn auch idR mit relativ begrenzten Mitteln) Branding zu betreiben, und quasi den Context und Sinn des Namens quasi selber von null aufzubauen. (Dann steht halt irgendwann mal opodo.de für Internetreisen, oder amazon für online Buchhandel).
Und dann gibts da noch zwischendinger, wie z.B. http://www.gizmodo.net (wo ein bekannter Begriff leicht abgewandelt wird um einen Namen zu erzeugen).
Der Trend geht aber eindeuting mehr in Richtung Branding, anstelle von Schlagwort-URLs. Ersteres hat kurzfristig mehr Vorteile, letzteres langrfristig.
Zum Inhalt: Auch wenn es abgedroschen klingt, eine Seite sollte man über das machen wo man sich entweder mit auskennt, oder wo man gute Kontakte zu Insiderwissen hat oder sonst irgendwelche Qualitäten die einem einen Vorteil bringt. Wenn ich mich nicht für Autos interessiere, aber etwas zum Thema pontiac mache, dann kann es ja (höchstwahrschienlich) nur oberflächlich werden, jedenfalls aus Sicht der Leute die es interessiert. Einen Domainnamen sucht man sich idR dann auch erst aus, wenn man weiß was man machen will.
Alternative sind wie gesagt künstlerisch orientierte Seiten, die einfach nur schön zum anschauen sein sollen um zu zeigen was man halt so machen kann. Oder Seiten zur Selbstdarstellung, bei der es in erster Linie um das erstellen/machen/niederschreiben geht und evtl. nochmal darum die Sachen selber anzuschauen/nachzuschlagen. Besucher/Popularitöt sind dann natürlich erstmal nebensächlich.
Wenn man gar kein Interesse an Webseiten hat, dann kann man mit Domains immer noch andere Sachen machen wie emails anbieten oder subdomains.