Beiträge von Erik Meijer

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    Original geschrieben von harlekyn
    Nun, erst mal in dem ich sie in meinem Besitz habe, zweitens in dem meine Unterschrift zu der auf der Rueckseite der Karte passt.


    Ohne Jurist zu sein mal aus der Bankpraxis: wenn Du die Karte nicht unterschrieben hast, dann ist es für einen eventuellen Dieb ein leichtes, auf Deinen Namen shoppen zu gehen, denn er kann die Karte auf der Rückseite unterschreiben. Und dann werden auf jedem Beleg und der Karte die Unterschrift übereinstimmen. D.h. kein Verkäufer wird irgendwo stutzig werden (und ich erlebe es in letzter Zeit doch öfter, dass hingeschaut wird). Und Du hast dann später den Ärger am Hals und kannst Dich kümmern. Viel Spaß dabei. Ich bevorzuge die Möglichkeit, Ärger sofern möglich von vorneherein zu vermeiden oder zu erschweren.


    Und die, die meinen, es wäre nicht Aufgabe des Verkäufers, das zu prüfen, die möchte ich mal sehen, wenn sie auf ihrer Kartenabrechnung eine betrügerische Buchung haben. Ich würde wetten wollen, dass dann laut geschimpft wird, wieso das nicht schon im Laden aufgefallen ist.


    Und mich würde auch mal interessieren, inwieweit es als fahrlässig zu werten ist, nicht unterschrieben zu haben und die KK-Gesellschaft sich dann ggfs. aus der Rückzahlung des Schadens raushält... bin kein Jurist, halte das aber für unöötiges Risiko für ... ja wofür eigentlich, was ist so toll daran, wenn man nicht unterschreibt?

    es gibt nur zwei Möglichkeiten: entweder Dein Tacho ist falsch geeicht oder das Blitzgerät. Letzteres müsstet Du dann imho beweisen. Was aber nichts daran ändern würde, dass Du beim ersten Mal so oder so zu schnell warst...billiger ist wahrscheinlich, erstmal den eigenen Tacho überprüfen zu lassen - und ganz ehrlich aus eigener Erfahrung mit meinem Tacho: da ist auch immer ne gewisse Abweichung drin...

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    Original geschrieben von RzwoD2
    Ack. :top:
    Mich wundert schon lange, warum die Marketing-Abteilungen der Banken (auch anderer Unternehmen)
    den Kunden durch Neukundenwerbung, welche nicht für Bestandskunden gelten, zu einem Wechselverhalten 'erziehen'. :eek:


    Das scheint mir längerfristig kontraproduktiv zu sein. :rolleyes:


    Das IST kontraproduktiv. Ich merke es ja tagtäglich. Deswegen bin ich froh, dass wir bei diesem K...nicht mitmachen. Das kostet zwar sicherlich einige Kunden, weil wir keine Prämien für Neukunden ausloben, aber hält uns eben andererseits auch die reinen Jäger und Sammler vom Leib. Kommt meiner Philosophie von erfolgreichem Geschäftsgebaren deutlich näher, wenn man eine Kundenbeziehung als langfristiges Ziel anstrebt.


    Andy: wundert mich, dass die Mitarbeiter nix wussten. Denn "wir" sind da alle drüber informiert worden (auch wenn ich zugegeben jetzt auch nicht jedes Detail auswendig auf dem Kasten habe ;) )

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    Original geschrieben von azzkikr
    Also wenn Du mit EC-Karte und PIN bezahlt hast dann ist das keine Lastschrift, die kann man nicht einfach so zurückgehen lassen.


    Eine Lastschrift ist es schon, aber ganz so einfach kann man die in der Tat nicht zurückbuchen lassen. Wie Andi schon schrieb: ist eine PIN-Zahlung und das ist dann wie am Geldautomaten. Nichtsdestotrotz würde sich (wenn nicht wie bei Shell offenbar schon aufgefallen) die Bank trotzdem drum kümmern, wenn da offensichtlich doppelt gebucht wurde und eine entsprechende Reklamation in Auftrag geben.


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    Allerdings lässt mich die ganze Geschichte nun einmal mehr an der Sicherheit des bargeldlosen Zahlungverkehrs zweifeln!


    Warum das? Der heimische Computer ist nunmal nicht der einzige, an dem Fehler auftreten. ;) Das hat mit dem bargeldlosen Zahlungsverkehr und dessen Sicherheit nicht viel zu tun. Das ist ja kein Betrug, der da geschehen ist, sondern ein offensichtlicher Fehler.

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    Original geschrieben von HansFranz123
    Man muss aber eben sehr gut darin sein Leuten etwas anzudrehen auch unsinnige Sachen notwendig zu reden usw.


    Und Bankberater und Versicherungsvertreter werden als Verbrecher bezeichent, auch wenn sie zwischendurch manchmal sinnige Sachen verkaufen. ;)

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    Original geschrieben von prämienjäger
    Die Prämien sind doch nur ein Lockmittel, um die behäbigen Deutschen erst einmal dazu zu bewegen, über einen Bankwechsel nachzudenken. Da sind die Prämien von den Banken effektiv eingesetzt und der Neukunde profitiert auch.


    Grundsätzlich erstmal richtig. Kurzfristig gedacht. Es bringt vieles in Bewegung. Aber langfristig macht man sich da aus meiner Sicht als Bank die Kunden kaputt. Durch dieses ganze Bewerben von Tagesgeld und Festgeldangeboten sind das für irrsinnig viele mittlerweile nicht mehr nur gute Produkte, die in ein Portfolio gehören, sondern werden von vielen als das allein seligmachende Geldanlagevehikel betrachtet. Hauptsache, man immer den besten Zinssatz irgendwo bekommen. Dass das auf Dauer mit ner guten Vermögensanlage nichts zu tun hat, interessiert die meisten nicht und viele Kunden wollen von sowas wie Vermögensaufteilung, Streuung, Steuern, Risikoneigung, Laufzeit, Verfügbarkeit etc. pp. gar nichts mehr hören. Imho macht sich das Bankgewerbe da viele Kunden selbst kaputt, insbesondere die, die Beratung wirklich nötig hätten. Für die Prämienjäger ist es natürlich optimal.

    damit klaus p vernena k nicht über den fuss fährt...


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    So wir Du dich hier präsentierst kann Dich eigentlich keiner wirklich ernst nehmen.


    Das tue ich bereits seit dem Prepaid-Karten-Thread nicht mehr. Beratungsresistent istr noch sehr milde ausgedrückt.