"Auch für unter 25jährige gilt das Recht auf eine Existenz, freie Wahl des Wohnortes etc."
Das nimmt ihnen auch niemand, zumindest beim Wohnort. Sie bekommen dann nur eben nicht so viel Geld wie andere. Das ist der Punkt wo ich denke, ob sich das rein rechtlich halten lässt.
Grundsätzlich finde ich den Ansatz aber nicht verkehrt, auch wenn er finanziell vielleicht nicht so viel ausmacht. Ich denke nicht, dass so wahnsinnig viele junge Leute deswegen leiden werden. Man muss doch auch einfach mal sehen, dass ohen Hartz-IV gar nicht erst so viele ausgezogen wären, nur damit man eben noch mehr Geld aus dem System ziehen kann. Um nichts anderes ist es vielen doch dabei gegangen! Und an der Stelle zurückzuschrauben, finde ich vollkommen richtig.
Das mit den Unterhaltspflichten für nicht eigene Kinder wird einer rechtlichen Prüfung vermutlich auch kaum standhalten. Kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen. Ich habe es nicht zu verantworten, dass dieses Kind auf der Welt ist, waurm muss ich dann finanziell dafür verantwortlich sein. Man kann sich natürlich auch auf den Standpunkt stellen, dass man sich im Regelfall darüber in Klaren ist, dass man mit der Frau auch das Kind in der Bindung akzeptiert und nicht als lästiges und finanzielles Übel betrachtet...