Beiträge von Erik Meijer

    Kann man pauschal nicht sagen. Zu Banken, Sparkassen gehen. Beispiel rechnen lassen. Auf den Effektivzins gucken. Vergleichen.


    Nahezu alle Banken werben mit Krediten ab x,xx %. In aller Regel ein Lockzinssatz, da er entweder nur für kurze Laufzeiten gilt oder nicht für jeden Verwendungszweck. Dresdner z.B. hat derzeit Kredit ab 6,99 % im Angebot, Diba und Sparkasse Düsseldorf imho ab 5,99 %.


    Variiert aber je nach Laufzeit, Darlehenshöhe, Sondertilgungsmöglichkeiten, eingeschlossener Restschuldversicherung etc. pp.

    USA: Eurocard 5.251.697
    Visacard 5.703.564


    Kenia: Eurocard 6.766
    Visacard 6.713


    VAE (Dubai): Eurocard 19.932
    Visacard 19.824


    Indonesien (Bali im einzelnen habe ich leider nicht vorliegen):
    Eurocard 71.361
    Visacard 77.370

    Zitat

    Original geschrieben von Boogieman
    Im Moment hab ich eine Mastercard und ich werd mir jetzt eine Visa holen. Da ich nicht nur hier gehört/gelesen hab, daß Visa im Ausland besser verbreitet ist.


    Das kommt ganz auf das jeweilige Land an.


    Akzeptanzstellen Mastercard weltweit: 22.995.678
    Akzeptanzstellen Visacard weltweit: 23.130.327


    Insgesamt also in der Tat mehr, aber in den meisten Ländern kommst Du auch mit einer Mastercard gut zurecht.

    Zitat

    Original geschrieben von dragon-tmd
    Nur 10% Eigenkapital ist keine seriöse Finanzierung, Punkt!


    Mit Verlaub: dies ist in der pauschalen Form wie Du sie darstellst Unfug! Ohne die sonstigen Hintergründe des Kunden zu kennen, ohne den Beleihungswert des Objektes zu kennen, ohne Rückzahlungsmodalitäten zu kennen kann man das schlichtweg nicht beurteilen, ob das seriös ist oder nicht. Es kommt deutlich häufiger vor als Du denkst. Ich arbeite in einer Bank und erlebe auch Finanzierungen, wie von Dir angesprochen, durchaus alles realistische Beispiele. Die grosse Mehrheit der Häuslebauer aber bringt nicht so viel Eigenkapital mit. Ihr liegt halt über dem Durchschnitt, was nicht weiter schlimm ist, aber schlichtweg nicht repräsentativ.


    Wo sagt denn diese Kampagne bitte "Hilf Dir selbst-ignoriere alles andere?" Interpretierst Du das nicht da hinein? Ich denke, es ist eher so gemeint, dass man den Schlüssel zu Veränderungen selbst in der Hand hat. Jeder - ja und wirklich jeder - ist in der Lage, zu Veränderungen in Deutschland beizutragen. Nicht im Großen, nicht an der von Dir ja angesprochenen Lage am Arbeitsmarkt z.B. Aber im Kleinen, in der Nachbarschaft, da wo Hilfe nötig ist. Da liegt es an "Dir", etwas zu tun, das ist auch "Dein Deutschland". Ist jetzt nur ein Beispiel, aber das ist ein Teil, wo ich denke, dass auch ein Abzielen in diese Richtung beabsichtigt ist. Denn das "jeder-für-sich-mir-am-meisten" Denken ist doch schon extrem ausgeprägt. Dafür muss ich keinen Spot mehr machen. Sondern genau da muss ich gegensteuern. Und wenn ich das mit so einem Spot teilweise erreichen kann, finde ich das gut.


    Dass man an der Arbeitslosigkeit z.B. nix positives finden kann, kann ich nachvollziehen. Aber es hilft auch nichts, von morgens bis abends darüber zu jammern, wie beschissen die Lage ist. Dadurch ändert sich nämlich auch nichts. "Die da oben" Wer ist das? Regierung? Politik allgemein? Die schaffen nicht einen einzigen Arbeitsplatz. Ausser vielleicht in den eigenen Behörden... Arbeitsplätze schafft die Wirtschaft. Und wenn man durch eine Kampagne den ein oder anderen dazu bewegen kann, vielleicht etwas weniger Profit zu machen und dafür einen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen oder einen Ausbildungsplatz dann ist auch schon viel gewonnen. Ja, sicher, Politik muss die passenden Rahmenbedingungen gestalten und kann nicht aus der Verantwortung entlassen werden. Aber für alles ist Politik auch nicht verantwortlich.


    Und man kann sehr wohl auch von selbst aus der Lage herauskommen. Ich habe einen arbeitslosen Bruder (Schauspieler), dem es beschissen genug geht. Der hat natürlich auch die Möglichkeit, zu warten, dass ihm jemand aus seiner Situation hilft. Der kann aber auch selbst etwas tun. Auch ohne Schwarzarbeit. Ja, es gibt Möglichkeiten. Der verdient durch seine Gelegenheitsjobs keine Reichtümer, kommt aber irgendwie auch über die Runden. Mehr schlecht als Recht, ab und an motzt er auch (zurecht), aber es hilft nix, wenn man sich nur alles immer negativ einredet. Ein blonder Übermensch ist er jedenfalls nicht.


    Sicher ist auch nicht jeder dazu in der Lage, etwas selbst an seiner Situation zu ändern, aber an seiner Einstellung dazu, mit der Situation umzugehen, da kann jeder etwas ändern. Und das finde ich wichtig. Natürlich ist Arbeitslosigkeit nicht schön. Aber muss ich deswegen aufhören, auch positive Dinge zu sehen und die sagen zu können? Oder muss man es als normal betrachten, wenn man dann alles negativ sieht?


    Ich denke auch, man kann und sollte nicht alles nur auf das Thema Arbeitslosigkeit reduzieren. Es gibt so viele andere Dinge in Deutschland, über die permanent gejammert wird. Nimm die Rentenproblematik. Die jetzigen Rentner jammern bereits über Belastungen aus Pflegeversicherung und Co. Nachfolgende Generationen werden froh sein können, wenn sie überhaupt noch Rente bekommen vom Staat. Soll ich deswegen jetzt aufhören zu leben, weil ich eh nix bekomme im Alter oder versuchen, das beste aus der Situation zu machen?


    Oder oder oder...

    Zitat

    Original geschrieben von Christian
    aber ohne größeren positiven Effekt



    Oder ob der Spot tatsächlich den Siemens-Vorstand dazu bringt, seinen derzeit geplanten Stellenabbau mehrerer 1000 Stellen doch noch abzublasen? :rolleyes:



    Ich glaube, Du verkennst die Intention des Spots. Das kann und will er vermutlich gar nicht. Es wird sicherlich auch kein irgendwie in Zahlen messbarer Effekt sein, den dieser Spot auslöst. Aber wenn er es schafft, die Stimmung zu verändern, ein positives Denken in den Köpfen auszulösen (das Glas ist nicht halbleer, sondern halbvoll u.a.), dann hat er schon einiges erreicht. Denn es wird in der Tat viel zu viel gejammert und genörgelt, wie beschissen es doch in Deutschland zugeht, dass die Zukunft eh nur schwarz gemalt werden kann, und dass sowieso nix funktioniert und man es anders hätte besser machen können. Nimms mir nicht übel, aber so wie Du jetzt ist viel zu häufig die Reaktion... man könnte auch TT schliessen und die Mittel, die hierfür eingesetzt werden und die in Premiumaccounts eingeschossen werden etc. anders verwenden und z.B. diverse Tafeln unterstützen oder 486er austauschen. ;)


    Wer Ironie findet, möge sie behalten, ich hoffe, es wird klar, wie ich insbesondere den letzten Satz meine.

    Zitat

    Original geschrieben von Boogieman
    Nee, da mach ich am Ende nur Minus, wenn ich mich auf irgendwelche Versicherungen & Co. einlasse...


    Ich wollte damit auch nicht sagen, dass Du am besten irgendeinen unnützen Quatsch abschliesst, bloß um die Kontoführungsgebühren zu sparen. Aber es hätte ja sein können, dass irgendetwas in nächster Zeit ansteht. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von kingpin166
    Sind dann 174.000 € für ein Haus mit Grundstück.
    Dazu kommen noch einmal ca. 8000 € für die Anschlüsse, Notar und Umzug.


    Sowie die Grunderwerbsteuer und möglicherweise der Makler. 10 % der Kaufsumme als Erwerbsnebenkosten (also Notar,Grunderwerb+Makler) sind üblich. Mit 8.000 Euro wirst Du in diesem Fall nicht weit kommen.

    Zitat

    Original geschrieben von dragon-tmd


    EIGENKAPITAL :top:


    60/40 ist immer gut (60% Eigenkapital/40% Darlehen).


    Mag sein, dass es Ausnahmen gibt, aber die große Mehrheit der Häuslebauer verfügt nicht über 60 % Eigenkapital.