Beiträge von Erik Meijer

    vielleicht ist ja für den ein oder anderen das hier interessant:


    https://www.commerzbanking.de/…tentseite_zf__0_konto.htm


    Kostenloses Girokonto bei 1200 Euro Gehaltseingang monatlich zzgl. Tagesgeldkonto mit 2 % auf 25.000 Euro max. bis 31.03.2011 befristet. Gilt nur in Kombination für Kunden, die das Girokonto noch nicht bei der Commerzbank haben. Zusätzlich 50 Euro Startguthaben (Gutschrift nach 3 Monaten). KwK zusätzlich möglich, bis Ende des Jahres gibt es für eine Kundenwerbung 2 Prämien.

    Wenn hier schon so viel unterstellt wird, dann mach ich das jetzt auch mal...


    Unterstellen wir nämlich mal, dass der Betrieb das ist, was die mehrzahl solcher Betriebe ist: ein seriöses Unternehmen. Dann werden da die handelnden Personen unter Garantie Konsequenzen besprechen / ziehen. Ggfs. hat der Papa sich ja auf Genehmigung des Sohnes den Schlüssel geben lassen. Womöglich bekommt der Sohn dann ne Abmahnung. ich glaube, damit wäre er z.B. gestraft genug. Minimum sollte man ihm die Geldbuße vom Gehalt abziehen. Irgendwas in der Art.


    Ist es ein seriöses Unternehmen, wird es sich auch um Wiedergutmachung des Vertrauensschadens bemühen, wenn sie mich nicht als Kunden verlieren wollen.


    Irgendwie unterstellt hier jeder, dass wenn so was in nem Unternehmen passiert, direkt das ganze Unternehmen unseriös sein muss. Die Schlufolgerung finde ich so nicht zulässig. Was, wenn der Chef nix mitbekommt, was seine Mitarbeiter nach Feierabend hinter seinem Rücken machen. Da kannste als Chef noch so seriös sein, so lange sowas gut geht, fliegts nicht auf. Die Seriösität zeigt sich jetzt im Umgang mit diesem Fall. Dann, wenn das Problem da ist.


    Wenn Vater und Sohn ein normales Verhältnis haben, dann wissen sie, dass hier wohl beide Scheiße gebaut haben.


    Für so einen Fall die Behörden einzuschalten, halte ich jedenfalls nach wie vor übertrieben. Was bringt dem Autobesitzer das, wenn der Vater bestraft wird? Nichts oder?

    bei meinen letzten beiden Blitzern wusste ich auch, dass die da stehen. Hab einfach gepennt. Soll vorkommen. Und da war es dann auch nicht mein Auto. Nobody is perfect.


    Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass der Vater eines Mitarbeiters an dem Auto nichts zu suchen hat und das ein Vertrauensbruch sondergleichen darstellt. Da gehe ich ja völlig d'accord. Aber in den Konsequenzen würde ich nicht so weit gehen. Das erscheint mir überzogen. Was bringt denn so eine Anzeige? Beantworte die Frage doch mal. Hast Du jetzt zweimal nicht getan.

    Zitat

    Original geschrieben von brasax
    Das sehe ich anders. Wenn ich einen Bußgeldbescheid für eine Aktion bekomme, wie diese, dann zeige ich die betreffende Person an, denn ich habe dieser nicht die Erlaubnis gegeben, mein Fahrzeug zu bewegen. Ob es der Vater, Mutter oder sonst wer ist, interessiert mich nicht.


    Was aber die Frage nicht beantwortet, was das dann bringt, wenn Du denjenigen anzeigst. M.E. nüscht. Und zwischen so ner unerlaubten Leihe und nem Diebstahl sind dann doch noch n paar Unterschiede. Soweit ich mich entsinne, hat der TE das Auto ja in seiner Werkstatt zurückerhalten oder?



    Zitat

    Deswegen wurde er auch nicht geblitzt. ;)


    Zu schnelles Fahren muss trotzdem nicht unsachgemäßen Gebrauch bedeuten. Ich bin auch schon zu schnell gefahren mit meinem eigenen Auto und wurde dabei erwischt. Mein Motor hat dabei allerdings keinen Schaden genommen, lediglich mein Portemonnaie. ;)

    Das ist, wenn die Mutter "auf eigene Rechnung" angekreuzt hat, nicht nur rechtlich bedenklich, sondern ein Verstoß gegen das Geldwäschegesetz, den Ihr da beide wissentlich begeht. Ich kann davon nur abraten. Wenn Dein Bankberater das spitz bekommt, ist er verpflichtet, eine Verdachtsmeldung hinsichtlich Geldwäsche abzugeben und diese werden dann von den Zentralen weitergegeben an Polizei / LKA und/oder Staatsanwaltschaft. Lass den Scheiß. Eröffne ein Konto auf Deinen Namen, zum Guthabenkonto gibt es eine freiwillige Selbstverpflichtung des Kreditgewerbes. Allerdings nicht, wie hier fälschlicherweise geschrieben, eine gesetzliche Reglung. Diese existiert nicht. besagt allerdings auch, dass jedem ein Konto zusteht. Nicht, dass man mehrere haben muss. D.h., wenn Du ein Konto in der Schufa drin hast, ist eine andere Bank nicht verpflichtet, Dir ein zweites Konto zu eröffnen.


    Deine Mutter kann natürlich angeben, dass sie das Konto für Deine Rechnung führt, dann wäre das rechtlich sauber. Und eine Kontovollmacht kann sie Dir dann auch geben, das iat völlig unabhängig von Schufa-Einträgen. Verständlicherweise sehen "wir" Banken sowas natürlich eher ungerne, aber gut, machbar ist es.

    Zitat

    Original geschrieben von laudanum
    Edit: Und als Bonus liegt Leverkusen bereits zurück, sehr schön!!!


    Man kann halt nicht alles haben. ;)


    Endlich mal wieder schöner Fussball von Bayer. Und das Ding von Sam...überragend...den macht der so wohl auch nie wieder...traumhaft! Und trotzdem nur drei Punkte vor Rang 8. Schon krass eng alles da oben. Fast alles, jaja;))

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    Original geschrieben von Brainstorm
    Ohne Anwalt hast Du recht. Deswegen Anwalt, daß die Umstände genau dokumentiert werden, dann wird es einfacher. :)


    Da wäre ich aber mal gespannt, wie er den Beweis führen will...wer will denn in einem Jahr bei nem Motorschaden sagen, dass der genau auf die Fahrweise des Vaters zurückzuführen ist, wenn man gar nicht mal weiß, WIE er gefahren ist. Extrem hypothetisch alles.



    Zitat

    Einen Anwalt einschalten ist nicht gleichbedeutend mit einer Gerichtsverhandlung. Und bei einem Auto dieser Preisklasse das noch als Lappalie abzutun halte ich schon für seltsam.
    Haben uns die Händler inzwischen so weit,daß der Kunde schön brav Bitte Bitte zu sagen hat, und der Händler macht was er will?


    Nö. Aber als erwachsener Mensch sollte ich eigentlich selbst in der Lage sein, so eine Angelegenheit ohne anwaltliche Hilfe zu regeln. Was ist denn daran so schwer? Und ja, ich halte das für eine Lappalie, egal, ob es ein Dacia Sandero oder ein Porsche Cayenne ist.


    Zitat

    Damit der Meister, mit dem Gesellen und dessen Vater die Aussagen noch schön abstimmen kann, um dann möglichst wenig zahlen zu müssen?


    Was gibt es denn außer dem Bußgeld zu bezahlen? Imho nichts. Ggfs. Inspektionskosten in einer anderen Werkstatt. Würde ich zumindest drauf hinaus, wenn ich das Gefühl hätte, da ist was nicht in Ordnung, dass dann der Wagen gründlich gecheckt wird.


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    Ob das ein seriöser Betrieb ist, würde ich mal dezent bezweifeln. Auch bei Vertragswerkstätten gibt es schwarze Schafe.


    Das ist richtig. Aber von einem Vorfall direkt auf die Seriösität eines ganzen Betriebes zu schließen, finde ich stark überzogen. Wenn sowas am laufenden Band vorkommt, ja. Aber so? ich weiß nicht, aber mir wird das hier von Dir u.a. viel zu sehr aufgebauscht.

    Zitat

    Original geschrieben von Brainstorm
    und ein halbes Jahr später ein Motor für 4000€ kaputt.


    Dann mal viel Spaß dabei, nachzuweisen, dass der Motorschaden genau durch diese eine "Probefahrt" in der Werkstatt entstanden ist.


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    Zudem ist es hier kein Versehen, sondern ein bewusster Absichtlicher Verstoß gegen das Vertrauen und gegen Gesetze. Hier kommt man ohne Anwalt nicht weiter.


    Natürlich kommt man hier ohne Anwalt weiter. Lächerlich diese ganze Rumbrüllerei nach Anwälten. Wegen Leuten mit so ner Einstellung sind unsere Gerichte überlastet.


    Bußgeld durch die Firma bezahlen lassen, mit dem Geschäftsführer sprechen, Vorfall schildern, Reaktion abwarten (in einer guten Werkstatt kommt dann normalerweise auch ein gutes Kulanzangebot) und entweder ist man damit zufrieden oder man wechselt halt die Werkstatt.


    Und der Mitarbeiter, der den Wagen "entliehen" hat, wird in einem seriösen Betrieb schon seine Konsequenzen zu erwarten haben...aber ich würde nicht mit der Forderung nach fristloser Entlassung da auflaufen. In meinem Betrieb sind Kunden mir gegenüber auch schon mit so einer Forderung gekommen. Diese Entscheidung treffe aber immer noch ich. Schließlich trage ich auch die Risiken der Entscheidung. Und das kann ich als Chef besser einschätzen als ein Kunde, der nun gerade diesen einen Fall kennt und sonst nichts.

    Zitat

    Original geschrieben von Waggl Daggl
    ein Anwalt dafür, das das so nicht geht. Und Widergutmachung...?, in dieser Werkstatt würde ich bestimmt nicht mehr gehen.


    Ich auch nicht. Aber um der Werkstatt zu sagen, dass das so nicht geht, brauch ich keinen Anwalt. Das kann ich auch ganz gut alleine.