Beiträge von Siemensanier

    Zitat

    Original geschrieben von IGGY
      Siemensanier


    Dennoch bleibt es den Ländern doch selbst überlassen in welcher Sprache sie singen und siegen. Wie das Beispiel Serbien zeigt geht es auch in der Heimatsprache.
    Wieso seht ihr es nicht mal ein das sie einfach besser wie der deutsche Beitrag waren.


    42 Länder können nicht täuschen. Vor allem bei einem Land wie Serbien, das weltweit so beliebt ist wie Zahnstein! :D



    Es geht mir nicht um den deutschen Beitrag, denn den fande ich übrigens zusammen mit den 2 anderen Möglichen ........ .


    Aber ist Deutschland denn weltweit in der Bevölkerungsmeinung (nicht der, der politisch korrekten) wirklich besser angesehen? Oder nicht doch nur der böse Bube aus der Vergangenheit und der heutige Geldsack, mit dem man nicht wirklich ein Bier trinken möchte oder den man gar verachtet?


    Zitat Dr. Irving Wolther:
    Für viele östliche Länder ist die Teilnahme am Eurovison Song Contest von sehr großer Wichtigkeit für die nationale und kulturelle Selbstdarstellung, denn sie sehen in ihrer Kultur die Quelle ihrers künftigen Aufstiegs. Im Gegenzug begegnen sie Ländern, die ihre Kultur verleugnen und sich in ihren Augen mehr oder weniger ‚dekadent’ präsentieren mit einer gewissen Verachtung.


    Und genau hier widerspricht sich der Herr Dr. ESC Wolther zu seiner sonstigen These zum Kampf der Kulturen, den es ja im eigentlichen Sinne nicht geben soll.


    http://www.ndrtv.de/grandprix/…ng_wolther_interview.html



    Siemensanier

    Zitat

    Original geschrieben von IGGY

    Meine Meinung ist, jedes Land hat seine Sprache und Musikrichtung und sollte diese beim Contest zur Geltung bringen.



    Wo wir wieder da wären, dass jedes Land in der jeweiligen Heimatsprache antreten müsste. Was ja wegen der damaligen englischdominaz und auch wegen des späteren Vermarktungswertes aufgehoben wurde.


    Siemensanier

    Zitat

    Original geschrieben von IGGY
      Siemensanier


    Auf die Antwort habe ich gewartet gehabt. Nur geht es nicht um die Finanzierung sondern ums singen. Und leider sollte man auch wenn man Hauptsponsor des Contests ist seine Punkte ersingen und nicht erkaufen.


    Genau meine Meinung, und deswegen auch keine Startplatz mehr Verkaufen und Erkaufen um nicht in den Verdacht der Käulichkeit zu gelangen.
    Nur was passiert dann mit der Veranstaltung?


    Siemensanier


    PS: Wären alle Teilnehmernationen denn gewollt einen gleich großen Teil aufzubringen? Wenn einer der big four gewinnen würde, so würde es auch sofort heissen: "Der Sieg ist gekauft"

    Zitat

    Original geschrieben von IGGY


    Typisch für die deutschen "Alle anderen sind wieder am eigenen Scheitern Schuld".


    Wer Gildo Horn, Raab, Grazia und weiß der Geier Roger an den Start schickt brauch sich nicht zu Wundern das den deutschen immer die hintersten Ränge sicher sind.


    Raab und Horn , wenn man Platz 5 und 7 zu den hinteren Rängen zählt!
    Da war die Finanzierungswelt noch in Ordnung.


    Aber gut, wenn die deutschen nur jammern, und die anderen big three auch nur Mist ins Rennen schicken, sollte man doch gleich auf sie aus musikalischer Sicht verzichten.
    Warum bezahlt nicht zukünftig nach einer guten Gastgebermanier der jeweilige Gewinner und nächste Gastgeber die nächste Zeche. Sprich Serbien übernimmt die vollen Produktionskosten und stellt die Sendung sendefähig den Anderen zur Verfügung.


    Mal sehen wie dann die Punkteströme aussehn würden.



    Siemenanier

    Re: "Russendisko"


    Zitat

    Original geschrieben von chico
    Die Westnationen könnten aufgrund ihrer langen demokratischen Tradition gar nicht anders, als einfach das beste Lied zu küren, während sich die von Totalitarismus und Vetternwirtschaft korrumpierten Ostnachbarn Punkte zuschaufelten. Schönster Beleg der These: Der Kommentar der serbischen Finalistin Marija Serifovic, die bei einer Pressekonferenz sagte: "Wir machen den Wettbewerb unter uns aus. [...] Bye bye Grandprix, hello Russendisko." ([URL=http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,482555,00.html]Quelle[/URL])


    Bei dem Bericht muß zwangsweise der Dr. Irving Wolther "Der ESC ist kein Musikwettbewerb!"
    mitgearbeitet haben. Sollte man eher am Anfang denn am Ende schreiben.


    http://www.ndrtv.de/grandprix/…19_interview_wolther.html

    Zitat

    Original geschrieben von LikeAVirginHandy



    Erstes westliches Land auf Platz 17 (Finnland)!!! :eek:



    Und genau deswegen hat der ESC und die EBU ein Problem mit den
    „big four“ - Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien


    Da denen die Einschaltquoten schwinden, könnte es bald mit dem Erkaufen von Startplätzen vorbei sein, und dieses Geld somit für die Produktion fehlen.


    Aber die EBU arbeitet ja schon an dem Problem:
    http://www.ndrtv.de/grandprix/…ertour_entwicklungen.html


    *Zwölf Punkte gehen an Peru*



    Und wir haben doch einen deutschen Gewinner !!!!
    http://www.sennheiser.com/senn…/press_aktuell_08.05.2007



    Siemensanier

    Wenn ich so manchen Beitrag hier lese, so muß ich den Eindruck gewinnen, dass das anzustrebende Ziel der auf neudeutsch genannte "SoloUnternehmer" ist. Und der Arbeitnehmer neben seiner eigentlichen Funktion der Erbringung von Arbeitsleistung jetzt halt ebend noch das unternehmerische Risiko ebenfalls mittragen soll.


    Gute nacht, dieses Modell würde zu einer kompletten Aufhebelung des gesellschaftlichen Zusammenlebens führen. Wir würden wieder dahin gelangen, dass der egomanischte Jäger seine Gene zu Lasten der Anderen weitergibt.


    Hier sollte auch mal eindeutig zwischen kapitalorientierten Konzernen (Kapitalgesellschaften) und Unternehmungen mit selbst tätigen Unternehmern (Personengesellschaften) unterschieden werden.


    ZITAT: "dann kann man auch andere für sich arbeiten und Gewinne erwirtschaften lassen."
    Warum Andere arbeiten lassen, arbeiten kann doch auch das Kapital, oder?
    sieht so nicht die Weiterführung des Gedankens aus?




    Wenn nun konservative Kreise angesichts den anstehenden G8 Gipfels fordern: "Rohstoffe in Afrika dazu nutzen in den Herkunftsländern durch den Erlös die staatliche Infrastruktur aufzubauen. Und die Gewinne nicht durch Konzerne aus den Ländern abfließen zu lasssen." Dann sehe ich hier ein riesigen Widerspruch zum hiesigen Handeln! Hier gibt es zugegebenerweise kaum noch verwertbare Rohstoffe aber geschaffene Infrastrukturen.


    Es gibt für das gesellschaftliche Zusammenleben elemantare Bereiche, die niemals nachhaltig kapitalorientiert Betrieben werden können. Hierzu zähle ich neben der Wasserversorgung, flächendeckender Straßenverkehrsinfrastrukturen und Energieversorgung eben auch den Telekommunikationsbereich. In diesen Bereichen wird es immer das Phenomen des Rosinenpickers geben. Der Staat aber für die weniger schmackhaften Stücke die zuständig zugeschanzt bekommt.



    Siemensanier


    PS: Es gab in der Vergangenheit eine lange Zeitspannen ohne Gewerkschaften. Und in dieser Zeit ging nachweislich der breiten Masse der Bevölkerung nicht gerade besser, oder?

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Noch mal richtig lesen:
    Ich habe geschrieben, dass eine Hausfinanzierung die darauf basiert, dass ein bestimmtes Gehalt auch in den nächsten 25 Jahren sicher da ist (und wenn dies zum Teil oder ganz wegfällt in die Binsen geht) Mist ist.


    @


    Dann dürften aber nurnoch die wenigen Beamten oder Barzahler sich eine Immobilie als Altersversorgung leisten, oder?


    Besonders Immobilien sind nunmal eine langfristige Investition.


    Und eine ähnliche Hypothekenblase wie in den USA kann ich eigentlich auf dem deutschen Markt nicht sehen. Wäre es eigentlich besser, den Wohnungsmarkt ausschließlich auf Basis von Immobilienfonds zu betreiben?


    Siemensanier