Beiträge von Siemensanier

    Zitat

    Original geschrieben von Printus


    ...
    Theoretisch steht es der Cockpitcrew frei den Flug abzulehnen wenn es ihrer Meinung nach unsicher wäre zu fliegen. Nur: wenn alle anderen starten... ist es für den Einzelnen verständlicherweise schwer seinen Flug zu canceln, denn er wird ja doch blöd angeschaut.
    Hier muß also ein generelles Nachdenken in den Flugbetriebs-Abteilungen der Airlines einsetzen.



    Schon richtig was du da schreibst. Ich würde sogar noch weiter gehen, und sagen, wenn er zwei oder drei mal eine grenzwertige Entscheidung trifft, wird es auch seiner Karriere nicht sehr förderlich sein. Anders war es sicherlich noch zu zeiten wo die Dinger Propeller oder Zigarrenförmige Triebwerke mit sehr viel Ruß hatten.


    Da errinnere ich mich an einen Flug von MUC nach HAJ (München / Hannover). Beim Boarding in München begrüßte der Kapitän die Paxe persönlich. Als das Boarding komplett war, sagte er zu einer FA, nicht laut aber laut genug um es in der ersten Reihe noch zu hören:" Ich will ja nicht, aber wir müssen ja." Ich kann heute nicht mehr abschätzen, inwiefern dieser Spruch nur Ironie enthielt. Aber die Landung in Hannover war zwar damals nicht windig aber ziemlich nass. Fakt war auch, dass er sich für das Ausrollen ziemlich viel Zeit auf der längeren Nordbahn nahm. Alle anderen Flüge kamen wir in dem Zeitraum immer über die Südbahn rein. Wahrscheinlich weil der Weg von dort zum Terminal kürzer ist. Bleibt natürlich jetzt die Frage, wer war damals für diese Änderung verantwortlich. Der fürsorgliche Fluglotse, oder der missmutige Kapitän ?


    EDIT:
    Sind ja glücklicherweise nicht alle so drauf wie der hier:
    http://au.youtube.com/watch?v=aWtdtuspnoM
    "The vodka burner is rolling"

    Zitat

    Original geschrieben von Hpman
    Gibt es wenigstens eine Entschädigung auf den Schreck für die Passagiere? Hoffe mal LH spendiert da mal keinen Freiflug.


    Nocheinen ? Es gab doch einen zusätzlichen Freifug nach erfolgtem 1. Touch Down. Startflughafen: HAM; Zielflughafen: HAM


    Wurde halt gleich im Anschluß an die etwas unsanfte 1.Landung erbracht.
    Stelle mir gerade einen Vielflieger vor, wie er bei der Miles & More Nummer anruft und die Gutschrift zusätzlicher Statusmilen verlangt. ;)



    Spass beiseite:
    Natürlich gibt es da keinen Freiflug. Ein paar warme Worte aus dem CockPit. LH wird auch einen Teufel tun, und mittels Kundenkommunikation nochmals auf die Paxe zugehen. Würden sie doch so das Geschehene nochmals an die große Glocke hängen. Bei AB Hunold hätte es vielleicht statt einem zwei Schokoherzen gegeben ;)



    Siemensanier

    Zitat

    Original geschrieben von Printus


    ...
    Eher muß man fragen ob bei diesen Wetterbedingungen überhaupt geflogen werden sollte, denn das Risiko ist schlicht extrem hoch.
    ...



    Ist halt die schöne neue Zeit. Die Bahn stellt bei Sturm ihre Leistung ein, und die Airlines versuchen dank der EU Fluggastrechte solange wie eben nur möglich Ihre Leistung zu erbringen. Flughafenhotels sind teuer, und Busse nicht sehr beliebt bei Flugreisenden.


    Ähnliches hatte die LH bzw Ihre Tochter LX (swiss) in London City. Nur gut, dass es damals ein Avro Hochdecker war. Und damals nur die max G-Kraft Begrentzer litten.


    http://www.youtube.com/watch?v=s5prz1Ae5QM



    Manchmal wäre es mir lieber, die Airline würde auf die Erbringung Ihrer Leistung zu Gunsten der Sicherheit verzichten und lieber Kompensationsmaßnahmen vorziehen. Zumindest solange sie nicht Ryanair heißt, denn bei denen würde man ohne weitere Leistung am Flughafen sitzen bleiben, ähnlich wie bei der Bahn am Bahnhof.




    Siemensanier



    Wie schreiben sie doch so schön:
    "Ein TV-Konzept, das Duplo aktualisiert und den Abverkauf ankurbelt."


    drum heißt Werbung zukünftig Duplomatie.



    Siemensanier


    EDIT: Ist das bei der Sparkassen Werbung eigentlich ein abgehobener Franjo Pooth?

    Zitat

    Original geschrieben von Quindan
    Schade...wo JvM sonst immer recht gute/witzige Werbung macht....tja, also gestorben.


    Du weisst aber schon, das JvM der "Geiz ist Geil* Jünger ist?


    Schau mal bei den "Kreation" auf deren homepage. Da sind schon so manch nervtötende Kampagnen bei.



    kinder bueno ;)

    Amen,
    mehr bleibt zu dieser ökonomischen Gardinenpredikt nicht zu sagen, greift sie doch viele wahre Punkte auf.


    Aber warum die Stimmung in vielen Teilen Europas , entwickelten Asiens und auch den USA dann so ist wie sie ist, kann ich gar nicht verstehen. Die zunehmende Zukunftsangst der Menschen. Müßten wir doch im Paradies leben, nachdem die Hölle Kommunismus ausgetrieben wurde. Hat da nicht doch einer in die böse Frucht der Erkenntnis gebissen?



    "Wert einer Leistung":
    Dumm nur das sich dieser durch Globalisierung nicht mehr einheitlich konstant abbilden lässt. Zölle und Schranken sind gefallen, Werte im Zuge dieses auch.



    "funktionsfähigen Marktwirtschaft":
    *hüstel* schon Ironie des Schicksals, dass der böse Kommunismus es erst durch sein Zugrundegehen schafft genau diese Funktionsfähigkeit zu untergraben. (Überangebot von Arbeitsleistung) Oder doch besser ausgedrückt, die Rahmenbedingungen für eine funktionsfähige Marktwirtschaft nicht weiter mit Unterstützt. Huch jetzt bin ich ein Linker. Schreiben die doch auch was vom Nutzen innerhalb des Kapitalismus durch vorhandensein des Kommunismus.



    "Für den Preis oder Tauschwert eines Produktes ist es in einer Marktwirtschaft jedoch gänzlich unerheblich, wie hoch die subjektive Anstrengung war, die erbracht wurde, um es zu erstellen."
    Wie recht du hast. Warum werden dann eigentlich oftmals gerade gewisse Vergütungen subjektiv und nicht objektiv bewertet. Ein böser M der Vermögen objektiv vernichtet, verdient objektiv hierfür keinen Lohn, erhält aber subjektiv eine Abfindung. Weil die bösen M eben nur subjektiv und nicht objektiv bewerten können.



    "Mindestlohn":
    Und immer schön nach unten orientieren. Deflation ist ja auch ein vom Ökonom zu bevorzugendes Aggregat.



    "Und wieder unsere 10 50 Debatte"
    Wäre die Welt doch schön, würde es die anderen 90% nicht geben.



    Und jetzt wird es ganz links:


    Arbeitspflicht für alle?
    klar, aber bitte in Lagern, und unter Aufsicht der Stasi mit einer hohen Mauer darum. Oder doch nur ein soziales Jahr, innerhalb der Heranwachsende lernt, das man das Alter in einer Privatresidence auf Mallorca verbringen darf, wenn man denn mal genug geleistet hat, oder andernfalls 23 h am tag in einem Zimmer mit 2 anderen Genossen im bettliegend verbringen darf.



    "Oder die Enteignung aller Vermögen über 250000€?"
    Warum denn enteignen. Setze deine Grenze bei 10.000.000 € an, und begrenze hier das max. zulässige Privatvermögen. Erträge oberhalb sind in Kapitalgesellschaften zum Nutzen derer als Grundkapital anzusehen. St. Moritz ohne deutsche Großaktionäre, nicht vorstellbar. Noch schlimmer, Unternehmungen mit ausreichender Eigenkapitaldecke. Die Banken jammern heute schon, wohin mit den Mrd. Euro der Privataltersversorgungen und Kleinsparer.



    *************************************************


    Jaja, die Ökonomie ist schon eine tolle Religion, wenn man Ihr erstmal verfallen ist sieht alles so schön einfach aus. Nur ein Haken hat das Ganze doch. Religionen können sich innerlich zerrütten, obwohl doch alles so klar und eindeutig sein sollte. Siehe Evangelen und Katholiken.


    Man hat in dieser Predikt immer gelesen, Marktwirtschaft. Vieles was gesagt wurde stimmt zweifelsohne. Zumindest wenn wir bei der Marktwirtschaft bleiben. Setzt man erstmal sozial vor die Marktwirtschaft sieht es schon anders aus. Und richtig schlimm wird es dann, wenn die Reformierten erkennen müßen, dass eine soziale Marktwirtschaft nicht mehr unter den Gesetzen einer Marktwirtschaft dauerhaft funktioniert. Den Altgläubigen ist dies egal, funktioniert doch ihr Modell so schön in der Theorie. Und das es in dieser Theorie eine Großzahl von geduldeten Verlieren gibt, braucht man ja nicht zu erzählen.


    Und die Reformierten müßen sich halt weiter auf die Suche nach der Erkenntnis begeben. Wenn es denn einen Ausweg ohne Verlierer überhaupt geben soll.



    Siemensanier

    Zitat

    Original geschrieben von Partybombe
    Ne es sind die Röhrchen die ich habe. Aber wenn es nun über einen längeren Zeitraum trotzdem 40% weniger Verbrauch sind kann da doch was nicht stimmen :(


    wenn wir jetzt mal 6 Monate im jahr als Heizperiode ansetzen, und deine Vormieter davon 2 (Januar und Februar) voll geheizt haben. Dann macht ihr Heizbverhalten immerhin 1/3 der Gesamtperiode aus.


    Ist dein Abrechnungszeitraum denn auch gleich Kalenderjahr?
    Also immer vom 01.01 bis 31.12?

    Zitat

    Original geschrieben von Partybombe
    Frage: Heute wurde abgelesen, laut Messbeleg habe ich ca. 40% WENIGER Verbrauch als im Vorjahr. Dazu muss man sagen, dass im Vorjahr tatsächlich nach 12 Monaten abgelesen wurde, nun sind aber seit der letzten Messung bereits 14 Monate vergangen. Da ich erst im März 2006 eingezogen bin, gehe ich davon aus, dass vor meinem Einzug nicht abgelesen wurde und ich somit 2 Monate die Heizkosten meiner Vormieter zahlen durfte. Muss ich das nun einfach hinnehmen? Der Verbrauch ist ja schon sehr zurück gegangen, dabei habe ich in den letzten 12 Monaten wesentlich mehr geheizt als im ersten Jahr in der Wohnung.
    Einspruch kann ich ja gegen die letzte Abrechnung noch erheben, die Nebenkostenabrechnung habe ich ja erst Mitte 2007 bekommen. Nur wie kann ich rauskriegen, ob beim Mieterwechsel tatsächlich auch die Heizkörper ablesen wurden?


    Eine Zwischenablesung muß nicht unbedingt stattgefunden haben.
    http://faq.ista.de/index.php?s…el&cat=8&id=75&artlang=de
    "Eine Besonderheit kann bei der Zwischenablesung der Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip auftauchen. Aufgrund der vorgeschriebenen Kaltverdunstungsmenge gibt es bei bestimmten Zeiträumen ungeeignete Werte der Zwischenablesung. In diesem Fall findet eine Zwischenablesung nicht statt. Der Verbrauch wird dann mit einer technischen Hochrechnung mittels der VDI-Gradtagstabelle berechnet."


    Dürfte auch den eigentlichen TE interessieren "Aufgrund der vorgeschriebenen Kaltverdunstungsmenge".


    Solltest du digitale Messsensoren an den Heizkörpern haben, so sollte jedoch schon eine Zwischenablesung stattgefunden haben. Steht auf deiner Abrechnung von 2006 denn nicht der Abrechnungszeitraum drauf?03-2006 bis ...
    Es soll auch vorkommen, das sich manche bei der Digitalen Variante die Zwischenablesung ebenfalls sparen wollen und nach VDI-Gradtabelle
    http://www.ista.de/ista_direkt…ganteiltabelle/index.html
    aufteilen. Dies dürfte jedoch nach meinem Verständnis hier nicht zulässig sein.